Worte, mutwillig oder unbewusst gesagt, zerstörten meine Seelenbalance
wie ein Vulkan brachen Emotionen aus, bis sie den höchsten Punkt erlangt.

Durch das was meine Umwelt in mir sah, fiel ich so tief, vor lauter Scham,
keine Hoffnung für mich, neue Wege zu finden, so verfiel ich in tiefe Gram.

Den Tod, den hielt ich dadurch so manches mal in meiner Kinderhand,
wand ihn an, zum Glück setzte irgendwann, wieder ein mein Verstand.

Es ist nicht leicht für einen, die richtig´ Art, des Tod´ zu wählen,
man will sich selbst als Kind nicht lange, bis zum Ende quälen.

Schnell sollte es vorbeigehen ohne viel Trara, dies ist kein Scherz,
für mich ward´ es Egal `ob mit oder ohne großen Schmerz.

Dunkelheit, Stille, Ruhe, sollten mich außen und innen umgeben.
Die mich zerreißenden Gefühle, wollten ich nicht mehr erleben.

Berg und Tal in meinen Sein, zerstörten mein Denken, mein Leben gar.
Weil ich nicht so stabil sein konnte, wie die normale Umwelt war.

Die Richtung meines Lebens, änderte sich nach langer Zeit,
man gab mir neue Hoffnung, doch bin ich auch dafür bereit?

Heraus ist jetzt die Krankheit, die mich psychisch gelähmt von klein auf.
Wege des Zorns, der Wut ich jetzt betrete, tiefe Trauer steigt herauf.

In meinem Alter noch Versuchen, eine neue Richtung einzuschlagen?
Lohnt es sich überhaupt für mich, in meinem Alter so etwas zu wagen?

Da die Angst mich vor dem neuem Weg schon wieder quält.
Frag ich mich: “Reicht die Zeit aus, die das Schicksal für mich gewählt?“

Bin ich der „Torr“ der sich fragt: „Welch` Zukunft, steht mir bloß bevor?“
Bin ich Närrisch, dass ich kram` die alten Gedanken wieder hervor.

Verpasse ich jetzt, etwas in der Zukunft, die mir fast neu gegeben?
Die Frage quält mich so, dass ich schon wieder tief verzweifele am Leben.

Wagte ich mich etwa früher zu oft, zu nah, an den alten Herrn, den Tod heran?,
würde er mich als Strafe dafür, deswegen jetzt zu zeitig holen dann?

© Angela L. Brandt Mai 2010 (Hexhex) Foto von mir.