2. Teil Angeln war seine große Leidenschaft
2. Angeln war seine große Leidenschaft
„Jim, was hast Du eigentlich mit Ihrer Tasche und dem Pass gemacht, danach suchen sie zuerst?
Jetzt kehrte Ruhe ein. Als erstes säuberte er die ganze Wohnung und fuhr zur Müllkippe. Dann duschte er lange und ausgiebig und ging in die Disko.
„Na, bist du sie endlich los?" -„Die wollte ich auch nicht.“ -„Hoffentlich kommt sie nie wieder."
Er aber saß nachdenklich vor seinem Glas Bier.
In der Nacht ging er wieder zum Angeln. Am nächsten Morgen kam er fröhlich pfeifend nach Hause, legte sich ins Bett und verschlief fast den ganzen Tag.
So verlief nun sein Leben.
hier gehts zum Teil eins
Nur eine Ausnahme gab es. Samstags fuhr er nach Worms und bot seinen Fang auf dem Wochenmarkt an. Schnell sprach es sich bei der Kundschaft rum.
„Beim Jim gibt es die frischesten Aale."
So bekam er bald Bestellungen und kaufte bei seinen Freunden deren Ausbeute dazu. Langsam wurde er ein reicher Mann.
Alle im Dorf freuten sich mit ihm, zumal sie ja auch mitverdienten.
Er versäumte keine Nacht seinen Angelplatz aufzusuchen. Bei jedem Wetter war er draußen.
Rosel und er hatten ein gemeinsames Konto. Sie hatte freiwillig geklebt um im Alter etwas Geld zu haben.
Dort wurden die laufenden Kosten wie Wasser, Strom und Miete abgebucht. Viel Geld war nicht vorhanden, aber es reichte.
Nun ist es so, dass die BFA jedes Jahr eine Anfrage startet, ob man noch am Leben ist.
(Es könnte ja sein, dass einer verstorben ist, und der Hinterbliebene kassiert dann die Rente weiter. Hat es alles schon gegeben.)
Mit diesem Formblatt geht man zu seiner
Gemeindeverwaltung, und lässt es bestätigen.
„Und Ihre Frau?“ -
„Sie ist fort, bei ihrer Schwester."
„Dann muss sie es dort vorlegen." Jim zuckte nur mit der Schulter.
Manchmal fragen die Nachbarn, „hast du schon mal was von ihr gehört, kommt sie bald wieder?"
„Keine Ahnung, wer alleine fortgeht, findet auch wieder alleine nach Hause. Ich vermisse sie nicht."
Jetzt war Winter und der See zugefroren. Die Kinder liefen Schlittschuh.
Jim hatte genug gespart und wollte seine Geschwister in Florida besuchen. Gerade als er die Koffer vom Kleiderschrank holen wollte, klingelte es an der Haustür. „Ich komme gleich, einen Moment."
„Alfons Bayer, hi, welch ein seltener Besuch, komm rein setzt Dich, warte ich hole uns ein Bier."
„Jim ich bin dienstlich do“, dabei machte der Beamte ein recht verdrießliches Gesicht.
„Jim, kennscht Du den Anorak? Gehört der net Deiner Fraa?"
„Keine Ahnung."
„Willsch Du net wisse woher ich ihn hab?"
„Nun sag schon."
„Die Kinner henn ihn am See gefunne. Beinoh wären sie eingebroche, er war ebbes oigefrore.“
Jim`s Gesicht verschloss sich. „Und was willst Du jetzt machen?“ -
„Kumpel, Du machst es mir schwer, was bleibt mir anderes übrig, ich vertrete das Gesetz. Guck, da steht ihr Name drin, die Kinder haben ihn gelesen.
Warum warst Du auch so dumm und hast ihr die Kleider angelassen?"
„Keine Ahnung, ich hatte nicht nachgedacht."
„Eigentlich ahnte ich schon lange, dass hier was oberfaul war."
„Warum hast Du nicht nachgeforscht?"
„Es gab keinen Anlass, schlafende Hunde soll man nicht wecken. Jeder im Dorf kannte sie als böse Xanthippe. Alle gönnten Dir Deine Ruhe."
„Und warum hast Du Dich jetzt anders entschieden?"
„Jim, denk nach, ich kann nicht anders, ich muss die Kripo benachrichtigen."
„Alfons, gib mir nur ein paar Stunden Zeit, sieh nur, hier stehen meine Koffer, ich will nach Florida. Mein Flugzeug geht morgen früh.“
„Jim, was hast Du eigentlich mit Ihrer Tasche und dem Pass gemacht, danach suchen sie zuerst. Denk nach, wo könnten sie sein?"
„Alfons, die Jacke könnte sie auch verloren haben." Jim schöpfte wieder Mut, er merkte, dass ihm Alfons helfen wollte.
„Gut möglich, aber sie werden es herausfinden, wo Dein Angelplatz war und den See absuchen. Sie werden sie garantiert finden, denn,
keiner fing so fette Aale wie Du.
Jetzt kehrte Ruhe ein. Als erstes säuberte er die ganze Wohnung und fuhr zur Müllkippe. Dann duschte er lange und ausgiebig und ging in die Disko.
„Na, bist du sie endlich los?" -„Die wollte ich auch nicht.“ -„Hoffentlich kommt sie nie wieder."
Er aber saß nachdenklich vor seinem Glas Bier.
In der Nacht ging er wieder zum Angeln. Am nächsten Morgen kam er fröhlich pfeifend nach Hause, legte sich ins Bett und verschlief fast den ganzen Tag.
So verlief nun sein Leben.
hier gehts zum Teil eins
Nur eine Ausnahme gab es. Samstags fuhr er nach Worms und bot seinen Fang auf dem Wochenmarkt an. Schnell sprach es sich bei der Kundschaft rum.
„Beim Jim gibt es die frischesten Aale."
So bekam er bald Bestellungen und kaufte bei seinen Freunden deren Ausbeute dazu. Langsam wurde er ein reicher Mann.
Alle im Dorf freuten sich mit ihm, zumal sie ja auch mitverdienten.
Er versäumte keine Nacht seinen Angelplatz aufzusuchen. Bei jedem Wetter war er draußen.
Rosel und er hatten ein gemeinsames Konto. Sie hatte freiwillig geklebt um im Alter etwas Geld zu haben.
Dort wurden die laufenden Kosten wie Wasser, Strom und Miete abgebucht. Viel Geld war nicht vorhanden, aber es reichte.
Nun ist es so, dass die BFA jedes Jahr eine Anfrage startet, ob man noch am Leben ist.
(Es könnte ja sein, dass einer verstorben ist, und der Hinterbliebene kassiert dann die Rente weiter. Hat es alles schon gegeben.)
Mit diesem Formblatt geht man zu seiner
Gemeindeverwaltung, und lässt es bestätigen.
„Und Ihre Frau?“ -
„Sie ist fort, bei ihrer Schwester."
„Dann muss sie es dort vorlegen." Jim zuckte nur mit der Schulter.
Manchmal fragen die Nachbarn, „hast du schon mal was von ihr gehört, kommt sie bald wieder?"
„Keine Ahnung, wer alleine fortgeht, findet auch wieder alleine nach Hause. Ich vermisse sie nicht."
Jetzt war Winter und der See zugefroren. Die Kinder liefen Schlittschuh.
Jim hatte genug gespart und wollte seine Geschwister in Florida besuchen. Gerade als er die Koffer vom Kleiderschrank holen wollte, klingelte es an der Haustür. „Ich komme gleich, einen Moment."
„Alfons Bayer, hi, welch ein seltener Besuch, komm rein setzt Dich, warte ich hole uns ein Bier."
„Jim ich bin dienstlich do“, dabei machte der Beamte ein recht verdrießliches Gesicht.
„Jim, kennscht Du den Anorak? Gehört der net Deiner Fraa?"
„Keine Ahnung."
„Willsch Du net wisse woher ich ihn hab?"
„Nun sag schon."
„Die Kinner henn ihn am See gefunne. Beinoh wären sie eingebroche, er war ebbes oigefrore.“
Jim`s Gesicht verschloss sich. „Und was willst Du jetzt machen?“ -
„Kumpel, Du machst es mir schwer, was bleibt mir anderes übrig, ich vertrete das Gesetz. Guck, da steht ihr Name drin, die Kinder haben ihn gelesen.
Warum warst Du auch so dumm und hast ihr die Kleider angelassen?"
„Keine Ahnung, ich hatte nicht nachgedacht."
„Eigentlich ahnte ich schon lange, dass hier was oberfaul war."
„Warum hast Du nicht nachgeforscht?"
„Es gab keinen Anlass, schlafende Hunde soll man nicht wecken. Jeder im Dorf kannte sie als böse Xanthippe. Alle gönnten Dir Deine Ruhe."
„Und warum hast Du Dich jetzt anders entschieden?"
„Jim, denk nach, ich kann nicht anders, ich muss die Kripo benachrichtigen."
„Alfons, gib mir nur ein paar Stunden Zeit, sieh nur, hier stehen meine Koffer, ich will nach Florida. Mein Flugzeug geht morgen früh.“
„Jim, was hast Du eigentlich mit Ihrer Tasche und dem Pass gemacht, danach suchen sie zuerst. Denk nach, wo könnten sie sein?"
„Alfons, die Jacke könnte sie auch verloren haben." Jim schöpfte wieder Mut, er merkte, dass ihm Alfons helfen wollte.
„Gut möglich, aber sie werden es herausfinden, wo Dein Angelplatz war und den See absuchen. Sie werden sie garantiert finden, denn,
keiner fing so fette Aale wie Du.
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