2.Teil Kerstins Weihnachtsgeschichte
Der Puls raste und die Schwester benachrichtigte den Stationsarzt.
In der Nacht sah die dienst tuende Schwester nach ihr, weil Ihre Mitbewohnerin geklingelt hatte.
Ständig rief Kerstin nach ihrer Mutter. Man hatte ihr ein krankenhauseigenes Nachthemd angezogen. Es war klatschnass durch geschwitzt.
"Fieber diagnostizierte er. Dass es das in unserer heutigen Zeit noch gibt?" Sie warf sich hin und her, sie phantasierte und rief immer nach ihrer Mama.
Der Arzt gab ihr ein Medikament, die Schwester wusch sie, brachte ein frisches Nachthemd und Bettwäsche. Darauf hin wurde Kerstin ruhiger. Am nächsten Morgen, als die Betten gemacht wurden, stand Kerstin halb angezogen vor ihrem Bett. Mit großer Mühe bugsierte sie die Schwester wieder zurück. Die Hebamme versorgte sie nun.
Bitte sag mir deinen Namen, wir müssen ihn wissen, wegen der Krankenkasse. Kerstin blieb stumm. Später kam eine ältere Frau ohne Kittel, wohlgemerkt. Sie war eine Therapeutin, und wusste mit so verzweifelten Kindern umzugehen. "Soll ich dir deine Tochter bringen?" Der Arzt hatte in der Nacht noch angeordnet, dass sie ihr Baby erst am übernächsten Tag stillen darf, wegen des Medikamentes.
Kerstin nickte still. Als sie Simone sah, weinte sie wieder. „Du hast ihr einen schönen Namen gegeben, er gefällt mir. Hat er ein Bezug, auf jemand?“ Da weinte Kerstin heftig und murmelte „meine Mama.“ –
„Das ist aber schön, da wird sie sich freuen.“ Im bewusst heiteren Ton sprach sie zu ihr. Das Mädchen weinte noch heftiger und schaute nach oben.
'Oh verdammt' dachte die Ärztin, 'das hätte mir nicht passieren dürfen.' Aber sie fragte behutsam weiter.
„Schon lange?“ -
„Ein Jahr.“ Jetzt schien das Kind aufzutauen. Traurig sprach sie von Krebs, dass ihre Mutter zwei schlimme Jahre hatte bis sie starb. Ihr Papa hatte sich danach eine Freundin genommen.
Bei einer Fete passierte es, sie wurde vergewaltigt, dabei zuckte sie mit den Schultern. Zuviel Alkohol. Als sie merkte, dass sie schwanger war wollte sie sich töten. Aber ihre Mama sagte im Traum zu ihr, das darfst Du nicht. Es ist jetzt Dein Kind wie Du meins bist. Später als sie es nicht mehr verbergen konnte, riss sie von zu Hause aus. Und jetzt wusste sie nicht, wie es weitergehen sollte.
Ständig rief Kerstin nach ihrer Mutter. Man hatte ihr ein krankenhauseigenes Nachthemd angezogen. Es war klatschnass durch geschwitzt.
"Fieber diagnostizierte er. Dass es das in unserer heutigen Zeit noch gibt?" Sie warf sich hin und her, sie phantasierte und rief immer nach ihrer Mama.
Der Arzt gab ihr ein Medikament, die Schwester wusch sie, brachte ein frisches Nachthemd und Bettwäsche. Darauf hin wurde Kerstin ruhiger. Am nächsten Morgen, als die Betten gemacht wurden, stand Kerstin halb angezogen vor ihrem Bett. Mit großer Mühe bugsierte sie die Schwester wieder zurück. Die Hebamme versorgte sie nun.
Bitte sag mir deinen Namen, wir müssen ihn wissen, wegen der Krankenkasse. Kerstin blieb stumm. Später kam eine ältere Frau ohne Kittel, wohlgemerkt. Sie war eine Therapeutin, und wusste mit so verzweifelten Kindern umzugehen. "Soll ich dir deine Tochter bringen?" Der Arzt hatte in der Nacht noch angeordnet, dass sie ihr Baby erst am übernächsten Tag stillen darf, wegen des Medikamentes.
Kerstin nickte still. Als sie Simone sah, weinte sie wieder. „Du hast ihr einen schönen Namen gegeben, er gefällt mir. Hat er ein Bezug, auf jemand?“ Da weinte Kerstin heftig und murmelte „meine Mama.“ –
„Das ist aber schön, da wird sie sich freuen.“ Im bewusst heiteren Ton sprach sie zu ihr. Das Mädchen weinte noch heftiger und schaute nach oben.
'Oh verdammt' dachte die Ärztin, 'das hätte mir nicht passieren dürfen.' Aber sie fragte behutsam weiter.
„Schon lange?“ -
„Ein Jahr.“ Jetzt schien das Kind aufzutauen. Traurig sprach sie von Krebs, dass ihre Mutter zwei schlimme Jahre hatte bis sie starb. Ihr Papa hatte sich danach eine Freundin genommen.
Bei einer Fete passierte es, sie wurde vergewaltigt, dabei zuckte sie mit den Schultern. Zuviel Alkohol. Als sie merkte, dass sie schwanger war wollte sie sich töten. Aber ihre Mama sagte im Traum zu ihr, das darfst Du nicht. Es ist jetzt Dein Kind wie Du meins bist. Später als sie es nicht mehr verbergen konnte, riss sie von zu Hause aus. Und jetzt wusste sie nicht, wie es weitergehen sollte.
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