Anbieterwechsel - eine unendliche Geschichte.
Ein Anbieterwechsel kann zur ewigen und sehr kostspieligen Geschichte werden. Dies mußte ich erfahren und stelle es hier ein.
Providerwechsel - einmal und nie wieder!!!
Eigentlich wollte ich nur von der teuren tele-com weg zu einem günstigen Anbieter, mit Doppelflatrate für Telefon und internet.
Deshalb habe ich im Sept. 2007 bei tele2 einen neuen Vertrag abgeschlossen, für den sie warben, dass kein Anschluß und keine Grundgebühr der t-com mehr nötig sei. In der Bestätigung wurde ich aufgefordert, den DSL-Anschluß bei der telecom zu kündigen, was ich auf Anfang Oktober terminierte. Zwar wurde mir dann der neue Anschluß für den 12. 10. in Aussicht gestellt, aber diese Woche würde ich schon irgendwie überbrücken.
Allerdings tat sich am 12.10. nichts und auch nicht in den nächsten Tagen. Bei meinen Anrufen auf der teuren hotline konnte man mir nichts sagen. Vielmehr hatte ich den Eindruck - wenn ich überhaupt mal durchkam, mit sehr sachunkundigen Leuten zu sprechen. Die telecom sei schuld, hieß es stereotyp. Bei Telefonaten mit der t-com erging es mir nicht besser, nur bekam ich da zur Antwort, tele2 sei nicht in der Lage, die Leitung zu schalten.
Nachdem ich auf meine Briefe an tele2 mit einer Fristsetzung nichts hörte, kündigte ich den Vertrag bei tele2 und schloß einen neuen Vertrag ab: nach Versicherung eines unabhängigen Agenten, das sei alles kein Problem, und ich sei innerhalb von drei Wochen bei vodafone wieder online. Von diesem Anbieter erhielt ich auch die Nachricht, dass ich am 6. November aufgeschaltet würde - wenn die technischen Voraussetzungen erlaubten.
Mehrere Besuche im t-shop und im vodafone-Laden brachten keine Auskunft darüber, ob der Termin denn eingehalten würde! Aber dann kam der Hammer, die t-com werde am 12.11. meine Leitung „portieren“, d.h. abschalten. In mehreren Briefen und Telefonaten wandte ich mich auch an den Agenten, bei dem ich den Vertrag für vodafone abgeschlossen hatte.
Mehrere Gespräche über die hotline und der Versuch, durch einen Eilauftrag an das Qualitätsmanagement Nachdruck zu machen, brachten ebenso nichts. Ich hatte den Eindruck, sobald der Vertrag abgeschlossen war, fühlte sich niemand mehr so recht zuständig für die Umsetzung.
Nur eine Ankündigung wurde tatsächlich umgesetzt: Ab 12. November hatte ich eine tote Leitung. Die t-com hatte die Leitung an tele2 abgegeben, gleichgültig, dass diese gar nicht mehr mein Vertragspartner waren.
Schließlich wandte ich mich an die Verbraucher-Beratung, die mir einen Termin mit dem Rechtsanwalt vermittelte und der an tele2 schrieb, sie sollten die Leitung frei machen, andernfalls würde man notfalls per gerichtlicher Anordnung darauf bestehen. Mein Pech, dass der Anwalt eine Woche später nicht mehr zuständig war, weil er die Seiten gewechselt hat.
Aus den Sendungen von WDR 2 kannte ich das Verbraucher-Magazin „Quintessenz“, das ich in meiner Verzweiflung darauf hin einschaltete. Die Journalistin, die sich mit mir in Verbindung setzte, konnte zwar nicht direkt auf die tele-firmen einwirken, nannte mir aber einen Anwalt, der auf Telekommunikationsangelegenheiten spezialisiert ist und mit dem ich einen Termin vereinbarte. Nach seiner Erfahrung sei netcologne ein sicherer Anbieter, da er über eigene Leitungen verfüge und nicht auf den t-com-Anschluß zurückgreifen müsse.
Also auch bei vodafone gekündigt und netcologne beauftragt. Korrespondenz würde er übernehmen, für mich endlich die Erleichterung, die Angelegenheit abgeben zu können.
Netcologne teilte mir mit, dass die Aufschaltung der Leitung für den 8. Januar 2008 geplant sei, teilte mir aber Anfang des neuen Jahres mit, dies sei nicht möglich da nach Auskunft der t-com in meinem Haus keine Leitung frei sei.
Ich dachte, mir platzt der Kragen: Die t-com kappt am 12. November 2007 meine Leitung und behauptet dann, es sei keine Leitung frei!!!
Mein Rechtsanwalt fand in einem ausführlichen Gespräch mit einem netcologne-Techniker heraus, daß es am besten sei, um die alte Leitung zurückzubekommen, wenn ich meine alte Ruf-Nr. zurück beantragte. Gesagt, getan:
Und siehe da, die erneute Ankündigung für Aufschaltung am 12. Februar funktionierte - fast! Der Techniker kam zwar erst einen Tag später, und einen weiteren Tag später erfuhr ich, dass ich zwar selbst anrufen konnte, aber nicht angerufen werden konnte, da kam der alte Spruch: Dieser Anschluß ist unbekannt!!!!
Ein Portierungsfehler der t-com!!! Dafür versucht die t-com aber immer noch Monat für Monat Gebühren einzuziehen! :-(((
Waren alles nur noch kleinere Dinge, die mich aber doch mehrere Urlaubstage kosteten, von der Nervenbelastung gar nicht zu reden.
Und nun kommt das Irrste: Letzte Woche schickte mir tele2 eine Rechnung über 69 € für Endgeräte und eine Flatrate für Monat Januar 2008.
Gar nicht zum Lachen!! ;-((((
Aber der Irrsinn hat noch eine weitere Steigerung:
Heute schickt mir tele2 eine Rechnung über 188,98 €
"für vorzeitige Vertragsauflösung"
Ja ist die Dreistigkeit dieses Anbieters noch zu überbieten???
Eigentlich wollte ich nur von der teuren tele-com weg zu einem günstigen Anbieter, mit Doppelflatrate für Telefon und internet.
Deshalb habe ich im Sept. 2007 bei tele2 einen neuen Vertrag abgeschlossen, für den sie warben, dass kein Anschluß und keine Grundgebühr der t-com mehr nötig sei. In der Bestätigung wurde ich aufgefordert, den DSL-Anschluß bei der telecom zu kündigen, was ich auf Anfang Oktober terminierte. Zwar wurde mir dann der neue Anschluß für den 12. 10. in Aussicht gestellt, aber diese Woche würde ich schon irgendwie überbrücken.
Allerdings tat sich am 12.10. nichts und auch nicht in den nächsten Tagen. Bei meinen Anrufen auf der teuren hotline konnte man mir nichts sagen. Vielmehr hatte ich den Eindruck - wenn ich überhaupt mal durchkam, mit sehr sachunkundigen Leuten zu sprechen. Die telecom sei schuld, hieß es stereotyp. Bei Telefonaten mit der t-com erging es mir nicht besser, nur bekam ich da zur Antwort, tele2 sei nicht in der Lage, die Leitung zu schalten.
Nachdem ich auf meine Briefe an tele2 mit einer Fristsetzung nichts hörte, kündigte ich den Vertrag bei tele2 und schloß einen neuen Vertrag ab: nach Versicherung eines unabhängigen Agenten, das sei alles kein Problem, und ich sei innerhalb von drei Wochen bei vodafone wieder online. Von diesem Anbieter erhielt ich auch die Nachricht, dass ich am 6. November aufgeschaltet würde - wenn die technischen Voraussetzungen erlaubten.
Mehrere Besuche im t-shop und im vodafone-Laden brachten keine Auskunft darüber, ob der Termin denn eingehalten würde! Aber dann kam der Hammer, die t-com werde am 12.11. meine Leitung „portieren“, d.h. abschalten. In mehreren Briefen und Telefonaten wandte ich mich auch an den Agenten, bei dem ich den Vertrag für vodafone abgeschlossen hatte.
Mehrere Gespräche über die hotline und der Versuch, durch einen Eilauftrag an das Qualitätsmanagement Nachdruck zu machen, brachten ebenso nichts. Ich hatte den Eindruck, sobald der Vertrag abgeschlossen war, fühlte sich niemand mehr so recht zuständig für die Umsetzung.
Nur eine Ankündigung wurde tatsächlich umgesetzt: Ab 12. November hatte ich eine tote Leitung. Die t-com hatte die Leitung an tele2 abgegeben, gleichgültig, dass diese gar nicht mehr mein Vertragspartner waren.
Schließlich wandte ich mich an die Verbraucher-Beratung, die mir einen Termin mit dem Rechtsanwalt vermittelte und der an tele2 schrieb, sie sollten die Leitung frei machen, andernfalls würde man notfalls per gerichtlicher Anordnung darauf bestehen. Mein Pech, dass der Anwalt eine Woche später nicht mehr zuständig war, weil er die Seiten gewechselt hat.
Aus den Sendungen von WDR 2 kannte ich das Verbraucher-Magazin „Quintessenz“, das ich in meiner Verzweiflung darauf hin einschaltete. Die Journalistin, die sich mit mir in Verbindung setzte, konnte zwar nicht direkt auf die tele-firmen einwirken, nannte mir aber einen Anwalt, der auf Telekommunikationsangelegenheiten spezialisiert ist und mit dem ich einen Termin vereinbarte. Nach seiner Erfahrung sei netcologne ein sicherer Anbieter, da er über eigene Leitungen verfüge und nicht auf den t-com-Anschluß zurückgreifen müsse.
Also auch bei vodafone gekündigt und netcologne beauftragt. Korrespondenz würde er übernehmen, für mich endlich die Erleichterung, die Angelegenheit abgeben zu können.
Netcologne teilte mir mit, dass die Aufschaltung der Leitung für den 8. Januar 2008 geplant sei, teilte mir aber Anfang des neuen Jahres mit, dies sei nicht möglich da nach Auskunft der t-com in meinem Haus keine Leitung frei sei.
Ich dachte, mir platzt der Kragen: Die t-com kappt am 12. November 2007 meine Leitung und behauptet dann, es sei keine Leitung frei!!!
Mein Rechtsanwalt fand in einem ausführlichen Gespräch mit einem netcologne-Techniker heraus, daß es am besten sei, um die alte Leitung zurückzubekommen, wenn ich meine alte Ruf-Nr. zurück beantragte. Gesagt, getan:
Und siehe da, die erneute Ankündigung für Aufschaltung am 12. Februar funktionierte - fast! Der Techniker kam zwar erst einen Tag später, und einen weiteren Tag später erfuhr ich, dass ich zwar selbst anrufen konnte, aber nicht angerufen werden konnte, da kam der alte Spruch: Dieser Anschluß ist unbekannt!!!!
Ein Portierungsfehler der t-com!!! Dafür versucht die t-com aber immer noch Monat für Monat Gebühren einzuziehen! :-(((
Waren alles nur noch kleinere Dinge, die mich aber doch mehrere Urlaubstage kosteten, von der Nervenbelastung gar nicht zu reden.
Und nun kommt das Irrste: Letzte Woche schickte mir tele2 eine Rechnung über 69 € für Endgeräte und eine Flatrate für Monat Januar 2008.
Gar nicht zum Lachen!! ;-((((
Aber der Irrsinn hat noch eine weitere Steigerung:
Heute schickt mir tele2 eine Rechnung über 188,98 €
"für vorzeitige Vertragsauflösung"
Ja ist die Dreistigkeit dieses Anbieters noch zu überbieten???
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