Bilder fallen auf meine Netzhaut.
Mein Blick Ent-fernt... beseitigt Ferne.
Nimmt wahr, nimmt gefangen.
Gruppiert das Seiende sehend ein.
Eine Ordnung in dessen Mitte
ICH bin
Der Nullpunkt, der Mittelpunkt, das Zentrum
die Welt.
Alle Dinge scheinen ausgerichtet auf mich.
Ein fremder
Blick erfasst die Abstände
von mir zwischen den Dingen festgelegt
blickend neu gruppiert.
Be-zieht alles auf sich
De-zentriert
was zuerst mein Universum
nun durchzogen von ein unsichtbares fließen
auf den Anderen hin...
Ein Einbrecher in
meine Welt
Meine Distanz zerfließt im Blick meines Gegenübers.
gesehen-werdend gerate ich in seinen Fluss,
brenne in seine Netzhaut ein
Erblickt, tauche ich ein
im Farbmaß seiner Ordnung.
Hilflos, Dinghaft erstarrt.
Gefangener seiner subjektivierenden Wirklichkeit
Die Freiheit des anderen
wie Willkür erscheint.
Im Erblickt-Werden
schleudert das Bild
des Für-Den-Anderen-SO-Seins
Entwurf von mir
auf mich zurück.
Entschlüpfe nun der Fessel
dem Spiegel, dem Bild
Die unwiderrufliche Faktizität des
erblick worden seins
Geschichte entsteigend
Selbstgewählt
neu mich entwerfend
befreiend mein Selbst
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Jean Paul Sartre