Auf Abruf !

Mein Luder.......


Ich fühlte mich eingeengt. In diesem Outfit auch kein Wunder. Worauf hatte ich mich da bloß wieder eingelassen. Ich mit meiner vorlauten Klappe. Ich lernte wohl auch nicht mehr dazu. Es sah zumindest so aus.
Mich fröstelte. Ich wusste nicht, was auf mich zukam
und ich konnte es mir auch nicht denken.
Die Hausklingel schellte. Ich hörte Stimmen.
Männerstimmen. Waren auch Frauen dabei?
Ich konnte mich kaum bewegen. Ich war gefesselt und ich fror. Vor Aufregung ?
Ich konnte auch nichts sehen. Wie auch, mit einer Binde vor den Augen ?
Mein Mann hatte sich mal wieder etwas einfallen lassen für uns.
Aber noch nie waren andere Menschen dabei gewesen.
Oder gingen sie gleich wieder? Mein Puls schlug schneller.
Ich hatte nicht das Gefühl, als ob ich alles irgendwie abblasen konnte?
Sollte ich darum bitten? Er hatte mich ja vorher gefragt,
ob ich ihm vertraue und ob ich einmal etwas anderes ausprobieren wollte.
Ich hatte ja gesagt. Das hatte ich nun davon. Ich hätte heulen können,
aber nützen würde es mir wohl nichts....oder?
Auf der anderen Seite hatte ich ihn immer gedrängt,
meine Träume zu verwirklichen und er sagte immer:
Noch nicht, du bist noch nicht soweit. War ich jetzt soweit?
Ich wusste es nicht. Die Stimmen wurden schwächer.
Waren sie wieder gegangen? Eine kleine Erleichterung machte sich in mir breit. Schweiß rannte von meiner Stirn. Mir war heiß.
Kein Wunder, ich saß ja auch in unserer Küche,
in der ich zuvor noch stundenlang gekocht hatte.
Hörte ich da nicht ein Geräusch? Gänsehaut kroch über meinen Körper.
Ich hatte nicht viel an. So gut wie nichts. Oder hatte ich nur das Gefühl?
Leder, ich roch und fühlte Leder auf meiner Haut.
Ich liebte Leder, mein Mann liebte mich.
Dieses Kleid hatte er extra bei einem Schneider anfertigen lassen,
nach Mass. Dieses Kleid machte ihn verrückt, ich wusste es,
aber er ließ es sich nur selten anmerken.
Heute war wohl ein besonderer Tag, heute durfte ich es anziehen.
Es saß wie meine zweite Haut. anthrazitfarbenes Leder.
Hinten vom Hals an war es offen und es zog sich hin bis zu den Kniekehlen.
Es war 20 cm offen und durchgeschnürt.
Mein Hals umrahmte ein breites Lederhalsband, das geschlossen war.
Und einige Zentimeter über meinen Brüsten war ein herzförmiger Ausschnitt, aber meine Knospen sollte man nur erraten.
Aber in Höhe meiner Brustwarzen waren extra Ledereinsätze mit Klettverschluss montiert worden, sodass man jederzeit den Klettverschluss entfernen konnte
und meine Brustwarzen freilagen.
Zu den schwarzen knöchelhohen Stillettos hatte ich nur noch
halterlose Strümpfe an. Das Kleid war sehr enganliegend.
Ansonsten umgab mich nur heiße und zugleich kühle Luft.
Ich hörte eine Tür zuklappen und schreckte zusammen. ,
" Na ,mein süßes Luderchen ? Wie geht es dir?
Möchtest du ein Glas Sekt trinken zur Entspannung?"
" Ja mein Meister, bitte."
Sollte ich ihn nun fragen, ob wir alles abblasen können oder sollte ich vorgeben, mir ginge es nicht gut?
Auf meiner Stirn sammelte sich schon der Angstschweiß.
Angst vor dem Unbekannten. Aber zugleich auch Neugierde.
Ich zweifelte und wusste nicht, was ich machen sollte.
Auf der anderen Seite würde ich mich hinterher vermutlich auch ärgern.
War ich es nicht, die immer mehr ausprobieren wollte, war ich es nicht,
die ihren Meister immer wieder bedrängte,
er möchte sich bitte einmal etwas Ausgefallenes einfallen lassen
und ich würde alles mitmachen und für ihn das Luder spielen.
Sein Luder. Meine Liebe zu ihm war groß und umgekehrt genauso
und ich hatte 100 % Vertrauen zu ihm, also, wovor fürchtete ich mich dann?
Er nahm mir die Fesseln ab.
" Hier mein Liebling, zur Beruhigung. Du brauchst keine Angst haben,
ich sehe es dir an. Es wird dir gefallen?
ich verspreche es dir und mir würdest du eine große Freude bereiten
und ich werde vor Stolz platzen.
Stolz, weil keiner eine so bezaubernde Sklavin und Ehefrau hat wie ich.
Er küsste mich leidenschaftlich und dann gab er mir ein Glas Sekt.
Er roch gut, sehr gut. Und schon wieder überzog mich eine Gänsehaut.
Ich trank gierig den kühlen Sekt, unseren Lieblingssekt.
" So, mein süßes Luder. Das willst du doch heute sein für mich oder?"
"Ja, mein Meister, das will ich."
" Gut, denn es gibt jetzt auch kein Zurück mehr für dich,
jetzt musst du gehorchen. Und du wirst gehorchen.
Denke dran, mein Lieblingsspielzeug ist immer in meiner Nähe,
nur, dass du das weißt!"
" Ja .Meister, ich werde gehorchen und alles machen, was du mir befiehlst."
" Gut, dann werde ich dir jetzt die Augenbinde abnehmen und du wirst hier warten und dich nicht vom Fleck rühren, haben wir uns verstanden?"
" Ja. Meister, ich werde gehorchen." Ich sagte das mit zittriger Stimme.
Hatte ich das gesagt? Ich hatte das Gefühl,
mein Stuhl mitsamt meines Körpers versank in der Erde.
Hätte sich nicht die Erde für mich auftun können? Sie öffnete sich nicht. Stattdessen öffnete sich die Küchentür
und eine männliche Stimme fragte meinen Meister,
wo sich das WC befand. Ich erschrak.
Was waren das für Männer und was wollten sie hier bei uns?
Ich ahnte schlimmes. Die würden und doch nicht bei unserem Spiel zuschauen? Das konnte nicht sein. Das würde mein Meister nicht erlauben,
mich den Blicken der Männer auszusetzen?
Oder doch?... Ich mochte es mir nicht ausmalen. Nein, das konnte ich nicht.
Nicht vor anderen Männern .......
Mein Meister hatte mir zwar versprochen,
das heute etwas besonderes stattfinden würde,
aber jetzt bekam ich doch ein bisschen Angst....Oder nicht ???.....

" Steh auf !!! "

Er nahm mich bei der Hand und führte mich in ein anderes Zimmer..
meine Beine gehorchten mir nicht mehr....
Sie machten, was ER wollte......

„So, meine Herren, sie gehört ihnen.“

copyright Monika Beuster