Auf der Jagd ?
Beuteschema, wer passt zu wem, wie viel Kompromiss soll sein
Wir saßen in geselliger Runde und betrieben ein Promi- Klatsch. Unser Tennisheld hat schon wieder eine Neue. Nun ist es ja ganz offensichtlich, nach welchem Typ Frau Boris Ausschau hält. Und dann hatten wir ein wirklich spannendes Thema. Da tauchten viele Fragen auf.
Hat eigentlich jeder ein Beuteschema, nur ist es nicht so deutlich erkennbar wie bei Herrn Becker?
Wenn ja, wie versuchen wie die Beute zu fangen?
Was ist es, dass uns auf Beutejagd gehen lässt?
Was lässt uns zur Beute werden?
Warum wird die Beute manchmal langweilig?
Wir waren uns erstaunlich schnell einig. Jeder von uns hat ein Beuteschema. Susanne brachte es auf den Punkt. Sie schlittert und schlingert von einer Beziehung in die nächste. Der aktuelle Mann zieht nach kurzer Bekanntschaft bei ihr. Großes Glück auf allen Seiten. Der Mann zieht wieder aus. Und so weiter. Susanne stellt fest, dass sie nur immer Männer findet, die sich gern bemuttern lassen. Da mag es auch den einen oder anderen geben, der das ganz toll findet. Verwöhnt zu werden wie bei Mutti und dann auch noch das Geld für das Bordell sparen. Doch was treibt sie dann von Susanne weg? Wir fragten Susanne, wie es für sie wäre, wenn ein Mann sie verwöhnen würde. "Hin und wieder mal wäre es sehr schön. Aber auf Dauer könnte ich das nicht aushalten. Ich würde mich eingesperrt fühlen." Dann war sie da, die Erkenntnis. Vielleicht ging es den Männern ebenso.
So ganz nebenbei wurde uns klar, dass auch nur der auf Jagd geht der auch Hunger hat. Wer satt und zufrieden ist bewegt sich nicht gern.
Marlies brachte einen neuen Gedanken ein. "Männer haben es doch viel leichter eine Frau zu finden, als umgekehrt. Schließlich dürfen Männer Frauen ansprechen. Man sieht es doch beim Tanzen. Die Herren fordern auf. Aber wann gibt es schon mal Damenwahl?" Dieter konterte: "Na, dann mach dich mal zurecht. Schließlich soll die Beute auch appetitlich aussehen." Ich habe da doch Zweifel. Deklarieren sich Frauen als Beute? Wenn ja, Männer setzt die Brillen auf.
Mir gingen währenddessen andere Gedanken durch den Kopf. Nach welchen Kriterien habe ich mir meine Männer ausgesucht?
Oder wurde ich gewählt? Äußerlich hatten sie nur wenig gemeinsam. Oder doch. Denn keiner entsprach dem Prinzen meiner Mädchenträume. Es waren dann wohl eher doch inneren Werte, die den Ausschlag gaben. Aber welche?
Sie waren spontan, aber nur bedingt zuverlässig.
Es waren große Jungs, die aber immer die Schulter zum Anlehnen boten.
Alle haben mich herausgefordert zu neuen Ideen und Taten. Ich habe durch sie meinen Horizont erweitert. Ich bin dankbar für die gemeinsame Zeit
Dass keine dieses Beziehungen bis heute gedauert hat, dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Sehr ernsthafte, auch traurige. Da sie aber nicht nur mich allein betreffen, werde ich sie hier nicht weiter erläutern.
Doch ich wurde aus meinen Tagträumen geweckt. "He, was ist dir? Glaubst du an die Liebe im Alter?" "Alter, das klingt nach Altersheim, Verzeihung Seniorenresidenz. Doch ich glaube schon daran. Ich fürchte aber, dass viel schwieriger ist sich zu finden. In unserem Alter hat jeder seine Altlasten." "Wie meinst du das?" "Eine Witwe oder ein Witwer, die jetzt allein sind werden vielleicht versuchen, ihr Glück zu wiederholen. Niemand kann einem Toten das Wasser reichen. Ich will an mir und meinen Möglichkeiten gemessen werden. Oder jemand kommt aus einer gescheiterten Beziehung. Der wird mehr als vorsichtig sein. Und diese Erfahrungen bremsen uns."
Ich zögere noch, will weiter sprechen. Doch die anderen sind schon zum nächsten Punkt gehüpft.
Doch ich bin sicher erfüllte Beziehungen kann und wird es in jedem Alter geben. Wer dieses Glück hat, sollte es gut beschützen
Hat eigentlich jeder ein Beuteschema, nur ist es nicht so deutlich erkennbar wie bei Herrn Becker?
Wenn ja, wie versuchen wie die Beute zu fangen?
Was ist es, dass uns auf Beutejagd gehen lässt?
Was lässt uns zur Beute werden?
Warum wird die Beute manchmal langweilig?
Wir waren uns erstaunlich schnell einig. Jeder von uns hat ein Beuteschema. Susanne brachte es auf den Punkt. Sie schlittert und schlingert von einer Beziehung in die nächste. Der aktuelle Mann zieht nach kurzer Bekanntschaft bei ihr. Großes Glück auf allen Seiten. Der Mann zieht wieder aus. Und so weiter. Susanne stellt fest, dass sie nur immer Männer findet, die sich gern bemuttern lassen. Da mag es auch den einen oder anderen geben, der das ganz toll findet. Verwöhnt zu werden wie bei Mutti und dann auch noch das Geld für das Bordell sparen. Doch was treibt sie dann von Susanne weg? Wir fragten Susanne, wie es für sie wäre, wenn ein Mann sie verwöhnen würde. "Hin und wieder mal wäre es sehr schön. Aber auf Dauer könnte ich das nicht aushalten. Ich würde mich eingesperrt fühlen." Dann war sie da, die Erkenntnis. Vielleicht ging es den Männern ebenso.
So ganz nebenbei wurde uns klar, dass auch nur der auf Jagd geht der auch Hunger hat. Wer satt und zufrieden ist bewegt sich nicht gern.
Marlies brachte einen neuen Gedanken ein. "Männer haben es doch viel leichter eine Frau zu finden, als umgekehrt. Schließlich dürfen Männer Frauen ansprechen. Man sieht es doch beim Tanzen. Die Herren fordern auf. Aber wann gibt es schon mal Damenwahl?" Dieter konterte: "Na, dann mach dich mal zurecht. Schließlich soll die Beute auch appetitlich aussehen." Ich habe da doch Zweifel. Deklarieren sich Frauen als Beute? Wenn ja, Männer setzt die Brillen auf.
Mir gingen währenddessen andere Gedanken durch den Kopf. Nach welchen Kriterien habe ich mir meine Männer ausgesucht?
Oder wurde ich gewählt? Äußerlich hatten sie nur wenig gemeinsam. Oder doch. Denn keiner entsprach dem Prinzen meiner Mädchenträume. Es waren dann wohl eher doch inneren Werte, die den Ausschlag gaben. Aber welche?
Sie waren spontan, aber nur bedingt zuverlässig.
Es waren große Jungs, die aber immer die Schulter zum Anlehnen boten.
Alle haben mich herausgefordert zu neuen Ideen und Taten. Ich habe durch sie meinen Horizont erweitert. Ich bin dankbar für die gemeinsame Zeit
Dass keine dieses Beziehungen bis heute gedauert hat, dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Sehr ernsthafte, auch traurige. Da sie aber nicht nur mich allein betreffen, werde ich sie hier nicht weiter erläutern.
Doch ich wurde aus meinen Tagträumen geweckt. "He, was ist dir? Glaubst du an die Liebe im Alter?" "Alter, das klingt nach Altersheim, Verzeihung Seniorenresidenz. Doch ich glaube schon daran. Ich fürchte aber, dass viel schwieriger ist sich zu finden. In unserem Alter hat jeder seine Altlasten." "Wie meinst du das?" "Eine Witwe oder ein Witwer, die jetzt allein sind werden vielleicht versuchen, ihr Glück zu wiederholen. Niemand kann einem Toten das Wasser reichen. Ich will an mir und meinen Möglichkeiten gemessen werden. Oder jemand kommt aus einer gescheiterten Beziehung. Der wird mehr als vorsichtig sein. Und diese Erfahrungen bremsen uns."
Ich zögere noch, will weiter sprechen. Doch die anderen sind schon zum nächsten Punkt gehüpft.
Doch ich bin sicher erfüllte Beziehungen kann und wird es in jedem Alter geben. Wer dieses Glück hat, sollte es gut beschützen
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