Barcelona
Träume sind Schäume, sagt der Volksmund!
Abreisetag, ein hektischer Morgen. Auschecken im Hotel. Gepäck in das wartende Taxi verladen – ab zum Flughafen.
Die Stadt ist auf den Beinen. Der Taxifahrer kennt den Weg, ist pünktlich am Airport.
Während ich in Gedanken Abschied nehme von dieser Stadt, werden unsere Koffer ausgeladen. Bezahlen, ein kurzes Nachwinken, davonfahren…
Ich will meinen roten Koffer greifen, drehe mich suchend um – er ist nicht da.
…Und ich erinnere mich auch nicht daran, ihn im Hotel gesehen zu haben.
Schockiert stelle ich fest: Er muss im Zimmer stehen geblieben sein.
Also zurück zum Hotel. Ich kann es noch schaffen.
Ich laufe los, frage Menschen nach dem Weg. Steige in Straßenbahnen, Busse. Ein Gewirr von Straßen, Häuserecken – nichts kommt mir bekannt vor.
Die Angst, es nicht rechtzeitig zu schaffen, macht mich kopflos.
Ich bin am Hafen (hat Barcelona einen Hafen? –Ich war noch nie in dieser Stadt.)
Eine Brücke spannt sich über das Wasser. Schmal, nur für Fußgänger. Hast du schon mal Sandburgen gebaut? Den nassen Sand durch die Finger rinnen lassen, zu Gebäuden mit vielen Türmchen? So sah diese Brücke aus. Ohne Geländer. Rechts und links tiefe Abgründe zum Wasser hinunter.
Ich bin nicht schwindelfrei, hab große Panik. Doch die Zeit drängt. Ich werde im Strom der anderen Passanten hinüber geschoben. Das Hotel ist in Sichtweite. Ich beeile mich, frage den Portier nach meinem Koffer.
„Ja, wir haben es bemerkt und ihn zum Flughafen bringen lassen.“
Völlig erledigt, aber auch heilfroh, muss ich nun zurück.
Sonst fliegt mein Koffer ohne mich!
Die Geschichte ist nicht wahr und nicht erdacht – sie ist ein Traum.
Vorgestern geträumt. Die Plastizität der Handlung verwundert mich.
Die Frage: Träumen wir Schwarzweiß oder in Farbe, kann ich beantworten.
Der Koffer war knallrot!
Was mir in Erinnerung bleibt? Neben dieser unglaublichen Hetzerei durch die Stadt?
Ich hab mich über die Brücke getraut! Und die Menschen waren unglaublich freundlich und hilfsbereit zu mir.
Die Stadt ist auf den Beinen. Der Taxifahrer kennt den Weg, ist pünktlich am Airport.
Während ich in Gedanken Abschied nehme von dieser Stadt, werden unsere Koffer ausgeladen. Bezahlen, ein kurzes Nachwinken, davonfahren…
Ich will meinen roten Koffer greifen, drehe mich suchend um – er ist nicht da.
…Und ich erinnere mich auch nicht daran, ihn im Hotel gesehen zu haben.
Schockiert stelle ich fest: Er muss im Zimmer stehen geblieben sein.
Also zurück zum Hotel. Ich kann es noch schaffen.
Ich laufe los, frage Menschen nach dem Weg. Steige in Straßenbahnen, Busse. Ein Gewirr von Straßen, Häuserecken – nichts kommt mir bekannt vor.
Die Angst, es nicht rechtzeitig zu schaffen, macht mich kopflos.
Ich bin am Hafen (hat Barcelona einen Hafen? –Ich war noch nie in dieser Stadt.)
Eine Brücke spannt sich über das Wasser. Schmal, nur für Fußgänger. Hast du schon mal Sandburgen gebaut? Den nassen Sand durch die Finger rinnen lassen, zu Gebäuden mit vielen Türmchen? So sah diese Brücke aus. Ohne Geländer. Rechts und links tiefe Abgründe zum Wasser hinunter.
Ich bin nicht schwindelfrei, hab große Panik. Doch die Zeit drängt. Ich werde im Strom der anderen Passanten hinüber geschoben. Das Hotel ist in Sichtweite. Ich beeile mich, frage den Portier nach meinem Koffer.
„Ja, wir haben es bemerkt und ihn zum Flughafen bringen lassen.“
Völlig erledigt, aber auch heilfroh, muss ich nun zurück.
Sonst fliegt mein Koffer ohne mich!
Die Geschichte ist nicht wahr und nicht erdacht – sie ist ein Traum.
Vorgestern geträumt. Die Plastizität der Handlung verwundert mich.
Die Frage: Träumen wir Schwarzweiß oder in Farbe, kann ich beantworten.
Der Koffer war knallrot!
Was mir in Erinnerung bleibt? Neben dieser unglaublichen Hetzerei durch die Stadt?
Ich hab mich über die Brücke getraut! Und die Menschen waren unglaublich freundlich und hilfsbereit zu mir.
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