Kommt hier mal ein schlauer Neuer

ist das vielen nicht geheuer.

Schreibt er dann auch noch Artikel

nimmt das mancher zum Vehikel

zu beginnen mit Attacken

und zu zeigen seine Macken.

 

Möchte gern ihn schnell vertreiben,

denn er soll hier bloß nicht bleiben.

Nun beginnt das Niedermachen,

höhnisch über ihn zu lachen.

 

Seine Stories schreibt man um,

bei Protest stellt man sich dumm.

Stellt das Ganze hin als Gag,

der nicht dient dem eigenen Zweck.

 

Wollt doch Freude nur verbreiten

in so traurig-schweren Zeiten.

Ein Narr, der Böses dabei denkt

oder fühlt sich gar gekränkt.

 

Wehrt er sich, der arme Wicht,

zeigt er gar sein helles Licht,

na, dann beißt die Meute zu,

hurtig, täglich ohne Ruh.

 

Fühln sich in der Menge stark,

verbreiten dabei sehr viel Quark.

Schmeckt der unserm Neuen nicht,

propagiert er gar Verzicht,

na, dann geht’s erst richtig los,

wie vergraulen wir den bloß?

 

Man beginnt danach zu streben

zu schaun hinein ins fremde Leben.

Weil das selten nur gelingt,

nun man fabuliert und spinnt.

 

Vermutet hinter Prinzess Susi

von dem Neuen sein Gespusi.

Das wär alles halb so schlimm,

wenn dabei achtet man Benimm.

 

Doch daran mangelts ihm Revier

von Hund und Katz und Mops und Stier.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht,

seine Sache weiter macht.

Unabhängig von den Leuten,

die täglich Nonsens nur verbreiten.

 

Sind meine Tage auch gezählt

in Platins virtueller Welt,

lass Euch schöne Grüße da

von meiner Freundin Deborah

aus dem multi-kulti Städtchen,

voll kluger Fraun und schöner Mädchen.

 

Peter weiß das wohl zu schätzen,

eilt gern hin zu jenen Plätzen,

wo sie tanzen, singen, lachen

und ihm so viel Freude machen.

 

Lädt Euch ein, tut es ihm gleich,

verlasst von Zeit zu Zeit das Reich

der virtuellen Platinwelt

und tut das, was wirklich zählt:

aus dem Haus heraus zu gehen

und reden, hören, fühlen, sehen.

 

Draußen tobt das wahre Leben,

solltet besser danach streben,

als einsam vor dem Rechner sitzen

zu brüten über bösen Spitzen.

 

Freude schenkt man weder andern,

noch sich selbst - geht lieber wieder wandern

durch den Wald und um den See,

pflückt ein Sträußchen grünen Klee,

plaudert nett dann im Café, juchhe!