Es dauerte nicht lange da klopfte es an seiner Tür und Jesus rief Come in.
Maria stand mit ihrem Tablett und begrüßte ihn Freundlich.
Sir, ihr Kaffee und die Sandwich, wie gestern bestellt sagte sie höflich.
Jesus sah sie an, und fragte, hatte sie einen guten Tag und geht es ihren Kindern gut.
Maria war überrascht, das ein Gast sich nach ihren Kindern fragte, denn meist war die Frage mehr eine höfliche Floskel der Hotelgäste. Meinen Kindern geht es gut Sir sagte sie, sie sind brav ,Verständnisvoll, fleißig und machen mir keinen Kummer.
Es wäre nur gut wenn wir bald dort wegziehen könnten, denn sie werden auf der Strasse von den anderen gemobbt und trauen sich alleine nicht nach hause.
Ich bringe und hole sie immer von der Schule ab , fahre sie zu unsere Wohnung und anschließend hier zu arbeit.
Das dies kein Zustand für Kinder ist, können sie sich denken, denn so haben sie keinen Zugang zu Freunden, die in anderen Gegenden Wohnen. Auch in der Schule erzählen sie nicht wo sie wohnen, denn da würden sie auch gemobbt werden..
Das ist sehr traurig sagte Jesus und ich hoffe sie werden es bald schaffen aus dieser Gegend herauszukommen.
Maria lachte, das wird noch ein bis 2 Jahre dauern, bis wir das Geld für eine Anzahlung einer anständige Eigentumswohnung zusammen haben, aber wir werden es schaffen.
Ich muss jetzt gehen sagte Maria, denn eigentlich darf ich mich nicht so lange mit Gästen in ihren Zimmer unterhalten.
Würde es ihnen Freude machen, wenn ich sie und ihre Kinder am Wochenende einlade, fragte Jesus und sah wie Maria den Kopf schüttelte.
Nein Sir, das geht nicht, das würde mich meinen Job kosten, denn wir dürfen keinen Kontakt zu Gästen haben. Es ist sehr nett, das sie mich einladen wollen, aber sie müssen verstehen, das dies hier mein Lebensunterhalt ist und sie in ein paar Tagen nicht mehr da sind.
Das verstehe ich schon, sagte Jesus und ich werde es so arrangieren, das niemand es mitbekommt, wenn ich ihre Familie treffe, denn ich werde meine langjährige Freundin mitbringen.
Also sagen sie Ja, und sie werden sehen es wird ein schöner Tag für ihre Kinder und für sie werden.
Maria sah ihn an und lächelte. Ich werde es mir überlegen sagte sie und verließ mit Gottesgruß das Zimmer.
Jesus saß im Sessel und trank seinen Kaffee, als es an der Tür klopfte.Wer da, fragte er.
Ich bin’s Magdalena sagte diese und Jesus öffnete die Tür. Du hast dich lange mit der jungen Frau unterhalten, stellte sie fest und es würde mich interessieren was es da zu besprechen gab, fragte sie.
Jesus lehnte sich zurück und grinste, was Magdalena wütend machte, denn sie liebte ihn noch immer wie am ersten Tag. Und sie wusste sie würde ihn immer lieben.Warum Eifersucht an ihre Seele fraß wusste sie selbst nicht, denn sie hatte keinen Grund eifersüchtig zu sein, denn schließlich werden sie zurückgehen und dann ist er wieder ganz für sie da.
Jesus erzählte ihr Marias Geschichte und Magdalena strich ihm über sei Haar. Du wirst mit Hilfe deines Vaters eine Lösung für sie finden sagte sie lächelnd.
