Ein älterer Padre klopfte an der Tür von Scubetti und verbeugte sich tief.
Hier sagte dieser ungehalten, der Bettelmönch möchte zum heiligen Vater, aber passt auf das nichts verschwindet, denn solche Mönche können alles gebrauchen.
Jesus nahm keine Notiz was er sagte, was Scubetti sehr ärgerte, wollte er doch den Lumpigen Knaben ein wenig auf die Palme bringen.
Wunder wer das ist, sagte er zu sich selbst als Jesus mit Piero mit Padre Leonardo das Sekretariat verließen. Du musst dich nicht ärgern Bruder sagte Leonardo, der hat Spaß daran neue Leute und Pilger zu ärgern, aber eigentlich ist er sonst ganz in Ordnung.
Leonardo klopfte leise an die Tür und trat sofort ein.
Der Pilger euer Heiligkeit sagte er und ließ Jesus und Piero vor, um nach ihnen die Tür zu schließen.
Der Papst bot Jesus einen Stuhl an und verabschiedete Piero, der draußen warten solle, damit er anschließend den Gast heraus begleiten könne.
Er sah Jesus lange an und hatte ein unbeschreibliches Gefühl in seinem Herzen.
Ich kenne dich Bruder, aber ich weis nicht woher sagte er zu Jesus, aber du bist mir sehr vertraut.
Jesus nickte und sah ihn an. Ja Bruder sagte er, du kennst mich gut und es wird noch eine weile dauern bevor du weist wer ich bin.
.Was hast du auf dem Herzen fragte der Papst und hatte doch das Gefühl alles zu wissen was Jesus zu sagen hatte.I
ch mache mir Gedanken um die heilige Kirche, sagte Jesus, denn sie ist immer noch nicht ganz da für seine Schäfchen und jeden Tag verlassen tausende den Hort des Herrn.
Zuviel wird in eigenen Taschen gewirtschaftet, zuviel für unnötigen Tand ausgegeben, indem man Kirchen immer noch unnötig schmückt, wo sich die Priester , Kardinäle und Bischöfe die Taschen voll stopfen, während in Ländern Südamerikas, Osteuropa und Orient die Menschen hungern und an Hunger sterben
.Der Papst wollte etwas sagen aber Jesus redete weiter.
Es gibt zuviel Ungerechtigkeit, die von der Kirche geduldet und die mit einem Art Ablass gutgeheißen wird.
Ich sehe Priester, die ihre Arbeit lieben, aber auch eine Frau lieben und denen man verweigert diese zu heiraten.
Das dadurch Konkubinate entstehen ist nur normal und das wird dann von der Kirche akzeptiert, wobei sie es als Sünde predigen
Es gibt uneheliche Kinder die Ihren Vater nicht kennen dürfen, und Frauen die täglich ihre Sünden bekennen, da sie wissen, das ein Priester sie liebt und sie den Priester.
Der Papst sah ihn an und schüttelte seinen Kopf. Ich lieber Bruder sagte er, lebe nach dem Dogma der Kirche und auch Priester sollten danach leben. Die es nicht tun wird eh das Himmelreich verwehrt.
Hier geht es nicht ums Himmelreich sagte Jesus, hier geht es um Menschen die rechtschaffen sind und Gott lieben.
Ich kann dir lieber Bruder da nicht viel dazu sagen, erwiderte der Papst, aber Jesus war noch nicht fertig.
Nicht nur das Priestern von euch hier in Rom verweigert wird zu heiraten, nein, die selben Priester haben nichts dagegen, wenn Kinder von Priestern geschlagen werden, ja und auch sexuell missbraucht, sagte Jesus streng
Gott kann dies alles nicht gutheißen und auch dass solche Fälle jetzt mehr und mehr ans Tageslicht kommen, trägt noch mehr dazu bei die Kirche zu verlassen .
Die Zeit der Heimlichtuerei ist vorbei und man kann heute die Menschen keine Angst mit Bestrafung machen, wenn sie die Wahrheit herausschreien Man muss die Menschen mit Liebe und Verständniss wieder in den Schoß der Kirche zurückführen
Die Kirche wird in weniger als in hundert Jahren ihre Stellung verlieren, wenn nicht etwas gravierendes geschieht, denn die Moral ist schlicht gesagt auf einen Tiefpunkt. Auch hier im Vatikan
Der Papst war geknickt das ein armer Mönch ihm die Leviten las und hatte wenig Argumente etwas entgegenzusetzen ,
Ich kann das alles nicht alleine schaffen sagte er zu Jesus, zwar bin ich zum Vertreter Gottes ernannt worden , aber da unten sitzen zu viele die an den alten Dogmen festhalten und alles boykottieren was Ihnen Fortschritlich erscheint.
Jesus erhob sich und sagte; Ich hoffe der nächste wird einsichtiger sein als du Bruder.
Er gng zur Tür und der Papst schaute ihm nach und bekam einen Schwächeanfall alsJesus den Raum verließ..
Er fiel in seinen Sessel und klingelte nach seinem Sekretär, der schnell herbeieilte und vor Schreck Starr vor dem Papst standDieser öffnete die Augen und sah den Sekretär an und flüsterte mit belegter Stimme
ich habe ihn gesehen, ich habe mit ihm gesprochen und seinen heiligen Schein beim herausgehen gesehen , wobei er in den armen seines Sekretärs zusammenbrach
Jesus verließ den Vatikan mit seinen Gefährten und war sehr betrübt, als sie über den Petersplatz gingen.
Ich habe nichts erreicht sagte er zu seinen Freunden, sie halten an ihren Dogmen fest um sich zu bereichern.
Das Christentum ist im Niedergang und andere Religionen werden das Zepter halten
Wir sollten Rom verlassen sagte Magdalena und drückte liebevoll seine Hand. Vielleicht sollten wir noch Milano und Venedig besuchen, rief einer seiner Brüder, aber Jesus war nicht in der Laune Pläne zu machen.
.Ich denke auch wir sollten Italien verlassen, auch wenn ich gerne nach Milano gefahren wäre, denn mein Freund Puccini sagte mir ,es wäre ein Genuss in der Scala zu sitzen und seine Musik zu hören.
Du solltest dir nach so einen Tag wie heute etwas gönnen sagte Bartholomäus , aber du entscheidest letztendlich was geschehen soll.
Erst einmal gehen wir zu Luigi essen schlug Jesus vor und morgen entscheiden wir was wir machen.
Auf jedenfall werden wir Rom verlassen.
