BETROGEN!
Nach Strich und Faden hintergangen und getäuscht
Du meine Güte, ich will hier nicht Fremdgängern das Wort reden. Gezielt darauf aus zu sein, Vertreter des anderen Geschlechts in die Waagerechte zu bringen, das Beste für sich aus der Situation zu machen und hinterher eine Kerbe in den hoffentlich nur virtuell vorhandenen Revolvergriff zu schnitzen ist nicht mein Thema. Dazu fiele mir spontan der Musiktitel „Küss’ die Hand, schöne Frau, ihre Augen sind so blau“ ein, und das auch nur zur Verdeutlichung.
Nein, es geht mir darum, einige typische Entwicklungen zwischen Mann und Frau aufzuzeigen, die zur zeitweiligen Anders-Orientierung führen können (ich schreibe können), weil die Komponente Mann oder die Ehehälfte Frau keinen anderen Ausweg mehr weiß, als sich das woanders zu holen, was er oder sie zu Hause am meisten vermisst. Das muss keine Gier nach Sex sein, nein, sowas kann aus dem Wunsch nach einer neutralen Meinung entstehen, aus dem Bedürfnis, sich einmal ausheulen zu wollen. Vielleicht entwickelt sich aus diesem Kontakt starke Sympathie. Wo sich Gefühle zwischen Mann und Frau entwickelt, wird irgendwann fast immer auch Sex, auch wenn das ursprüngliche Motiv für die Umorientierung noch so harmlos gewesen ist.
Genau das ist mein Thema. Ich finde es einfach ungerecht, wenn eine solche Verbindung, die anfangs völlig harmlos gewesen ist, irgendwann auffliegt und es heißt: „Dieses Schwein ist fremd gegangen“, oder „Meine Frau ist eine Hure.“
Es mag dem gehörnten Mann oder der betrogenen Frau unbenommen sein, den Frust und die Enttäuschung verbal mit solchen Titulierungen abzureagieren, aber wenn er oder sie den Partner oder die Partnerin jemals richtig geliebt und nicht nur als zum Inventar gehörend angesehen hat, wird er oder sie irgendwann erkennen, dass es keine Wirkung ohne Ursache gibt. Es geht in einer Partnerschaft doch wohl darum, die Ursachen zu korrigieren und nicht, die Wirkungen zu verdammen.
Und überhaupt: was heißt hier betrogen?
Betrug im strafrechtlichen Sinne meint natürlich niemanden, der behauptet, vom Partner betrogen worden zu sein. Betrug in der Partnerschaft ist doch wohl, wenn einer der Partner einem/einer Dritten das gibt, was eigentlich ihm oder ihr zusteht: Geschlechtsverkehr, sexuelle Erfüllung. Was ist aber, wenn der oder die Betrogene gar keinen Geschlechtsverkehr mehr will, oder wenn dieser bewusste Geschlechtsverkehr nicht mehr stattfinden kann, weil die Zerwürfnisse zu groß sind?
Soll dann der Betrüger oder die Betrügerin sagen: „Ok, Du willst mich zwar nicht, aber ich akzeptiere das und warte so lange, bis du mich wieder willst. Und wenn du mich nie mehr willst, habe ich eben Pech gehabt?“
Ein Rat noch: fühlt sich jemand betroffen und findet sich in meinen Gedanken wieder, sollte er oder sie dem betrogenen Partner sowas niemals zur Rechtfertigung der eigenen Handlungsweise unter die Nase reiben. Betrogene haben grundsätzlich eine andere Sichtweise.
Bis zu dem Zeitpunkt, wo sie selber „betrügen.“
Nein, es geht mir darum, einige typische Entwicklungen zwischen Mann und Frau aufzuzeigen, die zur zeitweiligen Anders-Orientierung führen können (ich schreibe können), weil die Komponente Mann oder die Ehehälfte Frau keinen anderen Ausweg mehr weiß, als sich das woanders zu holen, was er oder sie zu Hause am meisten vermisst. Das muss keine Gier nach Sex sein, nein, sowas kann aus dem Wunsch nach einer neutralen Meinung entstehen, aus dem Bedürfnis, sich einmal ausheulen zu wollen. Vielleicht entwickelt sich aus diesem Kontakt starke Sympathie. Wo sich Gefühle zwischen Mann und Frau entwickelt, wird irgendwann fast immer auch Sex, auch wenn das ursprüngliche Motiv für die Umorientierung noch so harmlos gewesen ist.
Genau das ist mein Thema. Ich finde es einfach ungerecht, wenn eine solche Verbindung, die anfangs völlig harmlos gewesen ist, irgendwann auffliegt und es heißt: „Dieses Schwein ist fremd gegangen“, oder „Meine Frau ist eine Hure.“
Es mag dem gehörnten Mann oder der betrogenen Frau unbenommen sein, den Frust und die Enttäuschung verbal mit solchen Titulierungen abzureagieren, aber wenn er oder sie den Partner oder die Partnerin jemals richtig geliebt und nicht nur als zum Inventar gehörend angesehen hat, wird er oder sie irgendwann erkennen, dass es keine Wirkung ohne Ursache gibt. Es geht in einer Partnerschaft doch wohl darum, die Ursachen zu korrigieren und nicht, die Wirkungen zu verdammen.
Und überhaupt: was heißt hier betrogen?
Betrug im strafrechtlichen Sinne meint natürlich niemanden, der behauptet, vom Partner betrogen worden zu sein. Betrug in der Partnerschaft ist doch wohl, wenn einer der Partner einem/einer Dritten das gibt, was eigentlich ihm oder ihr zusteht: Geschlechtsverkehr, sexuelle Erfüllung. Was ist aber, wenn der oder die Betrogene gar keinen Geschlechtsverkehr mehr will, oder wenn dieser bewusste Geschlechtsverkehr nicht mehr stattfinden kann, weil die Zerwürfnisse zu groß sind?
Soll dann der Betrüger oder die Betrügerin sagen: „Ok, Du willst mich zwar nicht, aber ich akzeptiere das und warte so lange, bis du mich wieder willst. Und wenn du mich nie mehr willst, habe ich eben Pech gehabt?“
Ein Rat noch: fühlt sich jemand betroffen und findet sich in meinen Gedanken wieder, sollte er oder sie dem betrogenen Partner sowas niemals zur Rechtfertigung der eigenen Handlungsweise unter die Nase reiben. Betrogene haben grundsätzlich eine andere Sichtweise.
Bis zu dem Zeitpunkt, wo sie selber „betrügen.“
8 Platinern gefällt der Artikel
Gefällt mir auch
Kommentare zum Artikel