Die Auswahl an Frauenzeitschriften ist groß. Irgendwie sind sie alle ähnlich, behandeln Themen wie Mode, Kochen, Herz- und Schmerz-Probleme, Gesundheit (und Krankheiten), Wohnen und so weiter. Die Zeitschrift "Brigitte" lese ich ganz gerne, weil hier auch von anderen, wirklich interessanten Dingen berichtet wird.

 

Beim Friseur oder in der Arztpraxis hat man ja freie Auswahl. Zeitungen wie bella, tina, Lisa oder Laura sind schnell durchgeblättert. Bei meinem Friseur fällt mir auf, dass es dort keine Ausgaben von "Stern", "Spiegel" oder "Fokus" gibt. Warum eigentlich nicht? Auch Frauen mögen diese Zeitschriften, die mehr zu bieten haben.

 

Warum gibt es eigentlich so viele Zeitschriften mit weiblichen Vornamen? Wahrscheinlich, weil sie an die Frauen gerichtet sind und typische Frauenthemen behandeln. Vor kurzem habe ich im Schreibwarenladen Brigitte getroffen, eine Bekannte. Was sie dort gekauft hat? Natürlich die "Brigitte".  "Hallo, Brigitte", begrüßte ich sie erfreut, "die Brigitte kaufe ich mir jetzt auch..." Eine Zeitschrift mit meinem Vornamen gibt es natürlich nicht. Wer würde schon eine Zeitung "Christa" nennen... Da fällt mir ein, dass es eine Handarbeitszeitschrift namens "Sabrina" gibt, aber keine "Rosemarie", "Gisela" oder "Karin", dafür erinnere ich mich an  Frauenzeitschriften mit den Namen "Carina" und "Sandra".

 

Da fragt man sich, warum es keine Zeitungen mit männlichen Vornamen gibt. Wie wäre es denn mit einer Autozeitung namens "Tim",  "Tom" oder "Jürgen"? Eine Fußballzeitschrift könnte doch "Uwe", "Günter" oder "Fritz" heißen (nach Uwe Seeler, Günter Netzer oder Fritz Walter). Auf eine solche Idee kommt seltsamerweise niemand. Außerdem: Es geht doch nichts über ein gutes Buch, oder?

 

 

 

 

 

Bild: pixelio

Heidi Apel