Buchvorstellung die sich lohnt !!!!!
Dieses Buch ist es wert, gelesen zu werden!: "Der Stall von Luxor". Brenda beschreibt authentisch ihre eigenen Erlebnisse mit 20 Pferden, Korruption und wie man als Ausländer in Ägypten wirklich überleben kann - oder auch nicht.http://www.bod.de/index.php?id=296&bod_nr=&objk_id=170695
Diese Buchvorstellung erfolgte mit Einverständnis der Autorin! Es wurde kein Copy-Right verletzt! Brigitte Brenda
Klappentext des Buches
Eine Mutter eröffnet Reitstall in Ägypten.
Wie ist das Leben für Ausländer in Ägypten wirklich? Frau Brenda ist seit 10 Jahren Studienreiseleiterin, liebt das Land, spricht Arabisch, hat gute Freunde dort, organisiert Reiterreisen durch die Wüste. 1988 wandert sie mit ihrer Familie nach Luxor aus, um einen Reitstall zu eröffnen. Sie berichtet von ihren Abenteuern mit Freunden und 20 Pferden, von Beamtenwillkür und Geheimpolizei, einem geldgierigem Anwalt und seinem Freund, dem Senator, Mädchenhändlern und Geschäftspartnern, die sich als politisch hochbrisant entpuppen. In "ihrer" Familie erlebt sie Gastfreundschaft, liebevolle Aufnahme, Hochzeiten, die Folgen der Beschneidung und Inzest. Wenn heute die Rede ist von Bezness, so ist dies auch eine Folge von dieser ungewöhnlichen Freundschaft in Theben/West zwischen Adel, dem Bürgermeisterssohn und Brenda, der Pfarrersfrau und Mutter aus Deutschland. Der Stall besteht noch heute und wird ohne Brenda weiter geführt.
Frau Brenda schreibt autobiografisch ihre wahren Erlebnisse. Die Kämpfe gegen Polizei und Geheimpolizei ziehen sich durch das ganze Buch.
Schon erschienen von Brenda: "Im Lande der Pharaonen" ein Reisebericht. In Vorbereitung: "Der rechte Arm" (ihre Karriere als Pfarrersfrau), "Der Lügenbaron von Luxor" (Viel Geld in den Sand gesetzt) und "Die Fahndungsliste" (wie man unschuldig im Gefängnis landet.
Hier eine Leseprobe:
Tatsächlich wurde ich nach etlichen Stunden Wartezeit in der Hitze, ohne dass die Sekretärin es für nötig erachtete, mir einen Tropfen Wasser anzubieten, in das riesige Büro mit dem wuchtigen Schreibtisch vorgelassen. Ein Bodyguard mit Glatze stellte sich mit verschränkten Muskelpaketen in die Tür - doch der Mächtige schickte ihn hinaus. Ich bat den Chef von Luxor, Englisch sprechen zu dürfen, doch der Bürgermeister lächelte mich hintergründig an und sagte: „Nein, Du sprichst doch besser Arabisch, als ich!" Wenn Orwell vom gläsernen Menschen sprach, dann war der noch nie in Luxor gewesen! Hier weiß jeder alles! … Als er das Schriftstück in seinen Händen hielt, begann er zu schnauben, wie ein wilder Hengst, den ich durchparierte und er rief laut und deutlich, ich solle gefälligst sofort aus seinem Büro verschwinden. Während er einen Klingelknopf betätigte, kam der Bodyguard herein und stellte sich mit verschränkten Armen an die riesige Doppelflügeltür. Er spielte mit seinen Muskeln und ich ekelte mich vor seiner Glatze. Trotzdem blieb ich ruhig sitzen und fragte meinen neuen Feind mit durchdringendem Blick: „Was willst Du von mir?" Ganz schnippisch antwortete er „Nichts". Jetzt verschränkte er die Arme vor der Brust und lehnte sich mit provozierendem Blick in seinem Chefsessel zurück. Die Luft zwischen uns knisterte. Ich drohte ihm an, ein Buch darüber zu schreiben, wie er den Tourismus hier in Luxor zugrunde richtet. Seine Antwort lautete: „Ist mir doch egal, die Touristen können von mir aus bleiben, wo der Pfeffer wächst!" Armer Präsident Mubarak, dachte ich, Du bist auf Luxor als Touristenattraktion angewiesen! Plötzlich kam Leben in den Meister der Bürger: „Ich gebe Dir eine Woche Zeit, dann wirst Du mir eine Genehmigung vom Gouverneur von Qena bringen ..." Er war sich hundertprozentig sicher, dass ich diesen Wisch niemals bekäme! … Er schnippte mit den Fingern, sodass das lebende Muskelpaket bedrohlich auf mich zukam. Blitzschnell reagierte ich und sagte: „Ich weiß, dass ich verschwinden soll, aber vorher habe ich noch eine Frage an Dich: Was wirst Du tun, wenn ich Dir diesen von Dir gewünschten Brief bringe?" Er schrie: „Du wirst ihn NIE bekommen, NIEMALS, hörst Du? Dafür sorge ich!" - „Ja natürlich, das verstehe ich schon," beschwichtigte ich ihn, „aber angenommen, rein theoretisch - einfach so als Gedankenspiel - ich bekäme ihn doch, was würdest Du dann tun?"
„RAUS!!" schrie er mit wutunterlaufenen Augen. Der Bodyguard war auf einen Wink des Meisters hin bereit, sich auf mich zu stürzen und ich kalkulierte im Geiste das Risiko, wie viele Knochen in meinem Leib nach noch seinem Überfall noch heile wären. Trotzdem war ich nicht bereit, mich unterbuttern zu lassen. Eiskalt erwiderte ich: „Ich gehe sofort freiwillig – ohne Nachhilfe Eures Muskelpakets – allerdings erst nachdem Sie mir meine Frage beantwortet haben! Also, was wirst Du dann tun?" Ich saß nur noch auf der Stuhlkante und blickte ihm aufsässig in seine wild rollenden Augen. Er schnaubte wie ein gezügelter, durchparierter, wilder Hengst und presste dann zwischen den Zähnen hervor: „Dann ... werde ... dann ... musssss ich tuuun ..." Sein Atem rasselte und er konnte seinen Zorn kaum zügeln. Sein Gesicht war rotschwarz vor Wut, er stand, während er sich auf die Stuhllehnen stützte, bedrohlich auf und brüllte den letzten Teil des Satzes: „... was immer Du willst!" Kurz bevor er noch einmal „Raus" brüllen konnte, erhob ich mich schnell aus meinem Sitz, verneigte mich mehrmals vor ihm und lispelte übertrieben freundlich: „Vielen Dank, Herr Bürgermeister, aber sicher doch, Herr Bürgermeister, aber selbstverständlich, Herr Bürgermeister!" und dachte: ‚Das wollte ich ja nur hören!' Rückwärts laufend und linkisch (mangels Übung) katzbuckelnd schlich ich zur Türe zurück. Erst kurz vor der zweiflügeligen Türe drehte ich mich auf dem Absatz um und strahlte den Muskelprotz von unten herauf fröhlich an. Der Kerl war mindestens zwei Meter lang, ganz abgesehen von seinen vielen dicken und zuckenden Muskeln! Schließlich hatte ich meine Knochen noch alle beisammen, da konnte ich gut fröhlich lächeln! Er schaute auf mich von oben herunter, wie ein Bär, dem eine Forelle entwischte. Hoch erhobenen Hauptes verließ ich das ungastliche Rathaus.
Eine Mutter eröffnet Reitstall in Ägypten.
Wie ist das Leben für Ausländer in Ägypten wirklich? Frau Brenda ist seit 10 Jahren Studienreiseleiterin, liebt das Land, spricht Arabisch, hat gute Freunde dort, organisiert Reiterreisen durch die Wüste. 1988 wandert sie mit ihrer Familie nach Luxor aus, um einen Reitstall zu eröffnen. Sie berichtet von ihren Abenteuern mit Freunden und 20 Pferden, von Beamtenwillkür und Geheimpolizei, einem geldgierigem Anwalt und seinem Freund, dem Senator, Mädchenhändlern und Geschäftspartnern, die sich als politisch hochbrisant entpuppen. In "ihrer" Familie erlebt sie Gastfreundschaft, liebevolle Aufnahme, Hochzeiten, die Folgen der Beschneidung und Inzest. Wenn heute die Rede ist von Bezness, so ist dies auch eine Folge von dieser ungewöhnlichen Freundschaft in Theben/West zwischen Adel, dem Bürgermeisterssohn und Brenda, der Pfarrersfrau und Mutter aus Deutschland. Der Stall besteht noch heute und wird ohne Brenda weiter geführt.
Frau Brenda schreibt autobiografisch ihre wahren Erlebnisse. Die Kämpfe gegen Polizei und Geheimpolizei ziehen sich durch das ganze Buch.
Schon erschienen von Brenda: "Im Lande der Pharaonen" ein Reisebericht. In Vorbereitung: "Der rechte Arm" (ihre Karriere als Pfarrersfrau), "Der Lügenbaron von Luxor" (Viel Geld in den Sand gesetzt) und "Die Fahndungsliste" (wie man unschuldig im Gefängnis landet.
Hier eine Leseprobe:
Tatsächlich wurde ich nach etlichen Stunden Wartezeit in der Hitze, ohne dass die Sekretärin es für nötig erachtete, mir einen Tropfen Wasser anzubieten, in das riesige Büro mit dem wuchtigen Schreibtisch vorgelassen. Ein Bodyguard mit Glatze stellte sich mit verschränkten Muskelpaketen in die Tür - doch der Mächtige schickte ihn hinaus. Ich bat den Chef von Luxor, Englisch sprechen zu dürfen, doch der Bürgermeister lächelte mich hintergründig an und sagte: „Nein, Du sprichst doch besser Arabisch, als ich!" Wenn Orwell vom gläsernen Menschen sprach, dann war der noch nie in Luxor gewesen! Hier weiß jeder alles! … Als er das Schriftstück in seinen Händen hielt, begann er zu schnauben, wie ein wilder Hengst, den ich durchparierte und er rief laut und deutlich, ich solle gefälligst sofort aus seinem Büro verschwinden. Während er einen Klingelknopf betätigte, kam der Bodyguard herein und stellte sich mit verschränkten Armen an die riesige Doppelflügeltür. Er spielte mit seinen Muskeln und ich ekelte mich vor seiner Glatze. Trotzdem blieb ich ruhig sitzen und fragte meinen neuen Feind mit durchdringendem Blick: „Was willst Du von mir?" Ganz schnippisch antwortete er „Nichts". Jetzt verschränkte er die Arme vor der Brust und lehnte sich mit provozierendem Blick in seinem Chefsessel zurück. Die Luft zwischen uns knisterte. Ich drohte ihm an, ein Buch darüber zu schreiben, wie er den Tourismus hier in Luxor zugrunde richtet. Seine Antwort lautete: „Ist mir doch egal, die Touristen können von mir aus bleiben, wo der Pfeffer wächst!" Armer Präsident Mubarak, dachte ich, Du bist auf Luxor als Touristenattraktion angewiesen! Plötzlich kam Leben in den Meister der Bürger: „Ich gebe Dir eine Woche Zeit, dann wirst Du mir eine Genehmigung vom Gouverneur von Qena bringen ..." Er war sich hundertprozentig sicher, dass ich diesen Wisch niemals bekäme! … Er schnippte mit den Fingern, sodass das lebende Muskelpaket bedrohlich auf mich zukam. Blitzschnell reagierte ich und sagte: „Ich weiß, dass ich verschwinden soll, aber vorher habe ich noch eine Frage an Dich: Was wirst Du tun, wenn ich Dir diesen von Dir gewünschten Brief bringe?" Er schrie: „Du wirst ihn NIE bekommen, NIEMALS, hörst Du? Dafür sorge ich!" - „Ja natürlich, das verstehe ich schon," beschwichtigte ich ihn, „aber angenommen, rein theoretisch - einfach so als Gedankenspiel - ich bekäme ihn doch, was würdest Du dann tun?"
„RAUS!!" schrie er mit wutunterlaufenen Augen. Der Bodyguard war auf einen Wink des Meisters hin bereit, sich auf mich zu stürzen und ich kalkulierte im Geiste das Risiko, wie viele Knochen in meinem Leib nach noch seinem Überfall noch heile wären. Trotzdem war ich nicht bereit, mich unterbuttern zu lassen. Eiskalt erwiderte ich: „Ich gehe sofort freiwillig – ohne Nachhilfe Eures Muskelpakets – allerdings erst nachdem Sie mir meine Frage beantwortet haben! Also, was wirst Du dann tun?" Ich saß nur noch auf der Stuhlkante und blickte ihm aufsässig in seine wild rollenden Augen. Er schnaubte wie ein gezügelter, durchparierter, wilder Hengst und presste dann zwischen den Zähnen hervor: „Dann ... werde ... dann ... musssss ich tuuun ..." Sein Atem rasselte und er konnte seinen Zorn kaum zügeln. Sein Gesicht war rotschwarz vor Wut, er stand, während er sich auf die Stuhllehnen stützte, bedrohlich auf und brüllte den letzten Teil des Satzes: „... was immer Du willst!" Kurz bevor er noch einmal „Raus" brüllen konnte, erhob ich mich schnell aus meinem Sitz, verneigte mich mehrmals vor ihm und lispelte übertrieben freundlich: „Vielen Dank, Herr Bürgermeister, aber sicher doch, Herr Bürgermeister, aber selbstverständlich, Herr Bürgermeister!" und dachte: ‚Das wollte ich ja nur hören!' Rückwärts laufend und linkisch (mangels Übung) katzbuckelnd schlich ich zur Türe zurück. Erst kurz vor der zweiflügeligen Türe drehte ich mich auf dem Absatz um und strahlte den Muskelprotz von unten herauf fröhlich an. Der Kerl war mindestens zwei Meter lang, ganz abgesehen von seinen vielen dicken und zuckenden Muskeln! Schließlich hatte ich meine Knochen noch alle beisammen, da konnte ich gut fröhlich lächeln! Er schaute auf mich von oben herunter, wie ein Bär, dem eine Forelle entwischte. Hoch erhobenen Hauptes verließ ich das ungastliche Rathaus.
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