Chico und sein Katzenleben Teil 4
Ja, ich habe ein bewegtes Leben. Jetzt geht es weiter.
Mein Feind der Wellensittich
Was mir gar nicht gefiel war ein Vogel, der in einem für mich zu hohem Käfig hockte und mich reizte. Er zwitscherte und flog in seinem Käfig herum. Wie konnte ich an das lebende Spielzeug heran kommen? Ich ließ meine Gehirnzellen rauschen. Alles war so weit weg. Da kam mir eine tolle Idee. Mein Kratzbaum stand genau richtig. Also rauf und dann auf den Sekretär und dann auf den Käfig. Mann, war das toll den Vogel im Käfig hin und her zu schwenken. Hatte der eine Angst. Meine Mama hörte das Geschrei des Vogels und hatte für meine Späße überhaupt kein Verständnis. Ich wurde fürchterlich ausgeschimpft und mein Kratzbaum bekam einen anderen Platz und aus der Traum für ein nächstes Spiel.
Katzeneinkauf
Dann wurde für mich eingekauft. Nassfutter nur vom feinsten, Trockenfutter als Alternative, Wasser und zwei tolle Schüsseln, die immer gefüllt wurden, wann immer ich danach begehrte. Auch ein Katzenklo wurde für mich gekauft und mit tollem Sand gefüllt. Damit konnte ich die erste Zeit leben. Es wurde im Bad deponiert und immer sauber gemacht, sobald ich mal drauf war. Tolle Sache, solche Eltern! Ja, wir sind schon eine saubere Familie. Nur das Katzenbett hätten sie sich sparen können, denn Mamas Bett tausche ich für nichts ein. Gott sei Dank verschwand es bald. Ich glaube, sie hat es wieder zurückgebracht.
Einige Tage später gab es wieder eine Überraschung. Mama brachte einen wunderschönen Kratzbaum mit ganz vielen Spielzeugen nach Hause. Alles wurde vor mir ausgebreitet. Mensch, war das eine Auswahl. Was sollte ich zuerst zerkleinern? Man hatte mir ja beigebracht, dass ich die Gardinen und Tapeten in Ruhe lassen sollte. Auch Blumentöpfe waren für mich tabu. Auch Dinge wie Vasen und anderes Zerbrechliches durfte ich nicht kaputt machen. Aber ich hatte ja meine Sachen, mit denen ich, Mama und Papa spielen konnten. Ich war ja noch sehr klein und konnte nicht ahnen, dass es draußen in der großen Welt was anderes zum Spielen gibt. Aber davon später.
Sturm und Drang-Jahre
So vergingen Wochen um Wochen. Es war ein Traumgefühl in diesem Haus zu sein und bei dieser Familie zu wohnen. Jeden Tag, jede Woche gab es etwas Neues zu erobern. Nur einmal wurde richtig geschimpft. Meine Mama hatte ihren Haushaltstag und begann die Gardinen von den Fenstern zu holen. Die großen verschwanden in eine Maschine die sich fürchterlich drehte und mit Wasser gefüllt wurde. Meine Mama nannte das Waschmaschine, mit der Warnung niemals dort einzusteigen. Sie meinte, dass es dort sehr nass und heiß wäre. Also mied ich diesen Ort. Die kleineren Gardinen wurden in der Badewanne mit viel Schaum gewaschen. Meine Mama ging dann mal für einen Augenblick ins Wohnzimmer und ich war furchtbar neugierig wie der Schaum sich denn so anfühlen würde. Also stieg ich aufs Klo, um dort mit meinen Pfoten an den Schaum zu kommen. Irgendwie musste ich wohl das Gleichgewicht verloren haben und landete einfach in der Suppe. Mann, war ich erschrocken und sprang mit einem Satz sofort wieder raus. Leider hing die Gardine an meinem Leib und wurden durch die ganze Wohnung gezogen. Das fand meine Mama nicht lustig und ich wurde ausgeschimpft. Ich bin so wie so nicht mehr in die Wanne gestiegen. Das war mir eine Lehre.
Fortsetzung folgt!
Was mir gar nicht gefiel war ein Vogel, der in einem für mich zu hohem Käfig hockte und mich reizte. Er zwitscherte und flog in seinem Käfig herum. Wie konnte ich an das lebende Spielzeug heran kommen? Ich ließ meine Gehirnzellen rauschen. Alles war so weit weg. Da kam mir eine tolle Idee. Mein Kratzbaum stand genau richtig. Also rauf und dann auf den Sekretär und dann auf den Käfig. Mann, war das toll den Vogel im Käfig hin und her zu schwenken. Hatte der eine Angst. Meine Mama hörte das Geschrei des Vogels und hatte für meine Späße überhaupt kein Verständnis. Ich wurde fürchterlich ausgeschimpft und mein Kratzbaum bekam einen anderen Platz und aus der Traum für ein nächstes Spiel.
Katzeneinkauf
Dann wurde für mich eingekauft. Nassfutter nur vom feinsten, Trockenfutter als Alternative, Wasser und zwei tolle Schüsseln, die immer gefüllt wurden, wann immer ich danach begehrte. Auch ein Katzenklo wurde für mich gekauft und mit tollem Sand gefüllt. Damit konnte ich die erste Zeit leben. Es wurde im Bad deponiert und immer sauber gemacht, sobald ich mal drauf war. Tolle Sache, solche Eltern! Ja, wir sind schon eine saubere Familie. Nur das Katzenbett hätten sie sich sparen können, denn Mamas Bett tausche ich für nichts ein. Gott sei Dank verschwand es bald. Ich glaube, sie hat es wieder zurückgebracht.
Einige Tage später gab es wieder eine Überraschung. Mama brachte einen wunderschönen Kratzbaum mit ganz vielen Spielzeugen nach Hause. Alles wurde vor mir ausgebreitet. Mensch, war das eine Auswahl. Was sollte ich zuerst zerkleinern? Man hatte mir ja beigebracht, dass ich die Gardinen und Tapeten in Ruhe lassen sollte. Auch Blumentöpfe waren für mich tabu. Auch Dinge wie Vasen und anderes Zerbrechliches durfte ich nicht kaputt machen. Aber ich hatte ja meine Sachen, mit denen ich, Mama und Papa spielen konnten. Ich war ja noch sehr klein und konnte nicht ahnen, dass es draußen in der großen Welt was anderes zum Spielen gibt. Aber davon später.
Sturm und Drang-Jahre
So vergingen Wochen um Wochen. Es war ein Traumgefühl in diesem Haus zu sein und bei dieser Familie zu wohnen. Jeden Tag, jede Woche gab es etwas Neues zu erobern. Nur einmal wurde richtig geschimpft. Meine Mama hatte ihren Haushaltstag und begann die Gardinen von den Fenstern zu holen. Die großen verschwanden in eine Maschine die sich fürchterlich drehte und mit Wasser gefüllt wurde. Meine Mama nannte das Waschmaschine, mit der Warnung niemals dort einzusteigen. Sie meinte, dass es dort sehr nass und heiß wäre. Also mied ich diesen Ort. Die kleineren Gardinen wurden in der Badewanne mit viel Schaum gewaschen. Meine Mama ging dann mal für einen Augenblick ins Wohnzimmer und ich war furchtbar neugierig wie der Schaum sich denn so anfühlen würde. Also stieg ich aufs Klo, um dort mit meinen Pfoten an den Schaum zu kommen. Irgendwie musste ich wohl das Gleichgewicht verloren haben und landete einfach in der Suppe. Mann, war ich erschrocken und sprang mit einem Satz sofort wieder raus. Leider hing die Gardine an meinem Leib und wurden durch die ganze Wohnung gezogen. Das fand meine Mama nicht lustig und ich wurde ausgeschimpft. Ich bin so wie so nicht mehr in die Wanne gestiegen. Das war mir eine Lehre.
Fortsetzung folgt!
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