Ende des vergangenen Monats fuhr ich mit zwei meiner Enkeln zum Flughafen, um meinen Bruder und dessen Familie zu verabschieden. Auf dem Weg dorthin beobachteten wir einen schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn. Ein Kleinwagen kam ohne ersichtlichen Grund von der Fahrbahn ab. Dabei wurde eine junge Frau aus dem Auto geschleudert. Wir waren furchtbar erschrocken, und die Kinder fragten alles Mögliche nach Ursachen und Folgen.
Langsam näherte sich die Fahrzeugschlange der Unglücksstelle, einige Autos hielten an, andere fuhren langsam vorüber. Nach einigem Zögern stieg auch ich aus, obwohl ich sicher war, dass mir meine 'Erste-Hilfe'-Kenntnisse nicht einfallen würden, so geschockt war ich.
Andere haben sich lebhaft um die Verunglückte gekümmert. Ich stellte mich neben die schwerverletzte junge Frau, betete und wollte ihr einfach nahe sein.
Wenige Minuten später kam ein Arzt und stellte ihren eben eingetretenen Tod fest. Trotz dieses Schocks war ich froh, getan zu haben, was ich mit meinen Möglichkeiten tun konnte.
