Das brave Schaf und die sieben Wölflein
Weil der Wolf es satt hatte, immer als “böse” angesehen zu werden, beschloss er sich einen Schafspelz zuzulegen.......eine Fabel????
Eines Tages rief Isegrim seine sieben Wölflein zusammen, um ihnen sein Vorhaben zu erklären. Meine lieben Kinder sagte er, ich habe es nun langsam satt, immer nur der Böse zu sein, denn ich weiß noch nicht einmal, warum uns die Menschen als ein bösartiges Tier sehen. Weil wir manchmal ein Schaf reißen, um unseren Hunger zu stillen? Das kann nicht sein, denn dass tun die Menschen doch auch, um dann das köstliche Fleisch zu genießen! Und dem Fuchs, der gerne Hühner aus den Ställen oder von den Höfen klaut, wird nachgesagt, dass er besonders schlau sei. Das ist irgendwie nicht gerecht. Und deshalb werde ich mich jetzt mit einem Schafsfell bekleiden, und mit den anderen Schafen zusammen auf den Wiesen verweilen. Ich möchte beweisen, dass wir nicht bösartig sind.....und davon werden dann meine Artgenossen und Nachkommen profitieren.
Nun war Isegrim ein Wolf im Schafspelz, und gesellte sich zu den Schafen, die friedlich am Grasen auf einer großen Weide waren. Der alte Schäfer, der schon lange Jahre seine “Kinder” behütete merkte am anderen Morgen sofort, dass sich die Herde vermehrt hatte. Natürlich erkannte er sofort den Fremdling und ging zu ihm hin, um ihn näher zu betrachten. Auch der Hund des Schäfers ging mit ihm und schnupperte an dem Neuen herum. Sein Geruch gefiel dem Hund.....er kam ihm so vertraut vor, was den Schäfer wiederum sehr wunderte. Darum suchte er erst einmal seine “Kollegen” auf den Nachbarsweiden auf, um diese zu fragen, ob ihnen ein Schaf fehlen würde. Alle verneinten es! Nun ging der alte Schäfer nachdenklich zu seiner Herde zurück, um den Neuling zu beobachten. Er konnte nichts außergewöhnliches an Isegrim bemerken, nur dass sein Hund immer in dessen Nähe war, und ihn sehr zu mögen schien. Die anderen Schafe benahmen sich allerdings sehr misstrauisch ihm gegenüber und mieden es, ihn zu nahe an sie herankommen zu lassen. Sie mochten diesen “Artgenossen” trotz seiner Friedlichkeit nicht...es war die Angst, die sie daran hinderten, ihn zu mögen.
Isegrim fraß sogar Gras, dass ihm zwar nicht besonders schmeckte, aber er mußte seinen Appetit auf Fleisch für eine Weile verdrängen, um sich von der Bravheit der anderen Schafe nicht zu unterscheiden.
Eines nachts, als alle schliefen, taten sich der Hund des Schäfers und Isegrim zusammen, um zu reden.” Ich weiß, dass du sehr traurig darüber bist, das dich die anderen Schafe nicht mögen....obwohl du genauso aussiehst wie sie. Und natürlich habe ich auch bemerkt, dass du ein Wolf bist....wie auch nicht, denn wir Hunde sind die “Nachkommen” von euch”! Möchtest du einen guten Rat von mir haben fragte der Hund? Isegrim, der in seinem Innersten die Hoffnung aufgegeben hat, dass alle Kreaturen gleich sind, und die Gutartigkeit nicht davon abhängt, “mit den Schafen zu heulen”, ahnte schon dass er folgendes von dem Hund zu hören bekommen würde:” Isegrim, gehe wieder zu deinem Rudel zurück und finde dich damit ab, dass kein Lebewesen auf dieser Erde in der Lage ist, es Gott und der Welt immer recht zu machen. Bleibt wie ihr seid und lasst euch nicht verbiegen. Keine Kreatur dieser Erde hat sich selbst erschaffen. Und noch etwas......es gibt auch “böse Schafe” bemerkte der Hund schmunzelnd.
Nun war Isegrim ein Wolf im Schafspelz, und gesellte sich zu den Schafen, die friedlich am Grasen auf einer großen Weide waren. Der alte Schäfer, der schon lange Jahre seine “Kinder” behütete merkte am anderen Morgen sofort, dass sich die Herde vermehrt hatte. Natürlich erkannte er sofort den Fremdling und ging zu ihm hin, um ihn näher zu betrachten. Auch der Hund des Schäfers ging mit ihm und schnupperte an dem Neuen herum. Sein Geruch gefiel dem Hund.....er kam ihm so vertraut vor, was den Schäfer wiederum sehr wunderte. Darum suchte er erst einmal seine “Kollegen” auf den Nachbarsweiden auf, um diese zu fragen, ob ihnen ein Schaf fehlen würde. Alle verneinten es! Nun ging der alte Schäfer nachdenklich zu seiner Herde zurück, um den Neuling zu beobachten. Er konnte nichts außergewöhnliches an Isegrim bemerken, nur dass sein Hund immer in dessen Nähe war, und ihn sehr zu mögen schien. Die anderen Schafe benahmen sich allerdings sehr misstrauisch ihm gegenüber und mieden es, ihn zu nahe an sie herankommen zu lassen. Sie mochten diesen “Artgenossen” trotz seiner Friedlichkeit nicht...es war die Angst, die sie daran hinderten, ihn zu mögen.
Isegrim fraß sogar Gras, dass ihm zwar nicht besonders schmeckte, aber er mußte seinen Appetit auf Fleisch für eine Weile verdrängen, um sich von der Bravheit der anderen Schafe nicht zu unterscheiden.
Eines nachts, als alle schliefen, taten sich der Hund des Schäfers und Isegrim zusammen, um zu reden.” Ich weiß, dass du sehr traurig darüber bist, das dich die anderen Schafe nicht mögen....obwohl du genauso aussiehst wie sie. Und natürlich habe ich auch bemerkt, dass du ein Wolf bist....wie auch nicht, denn wir Hunde sind die “Nachkommen” von euch”! Möchtest du einen guten Rat von mir haben fragte der Hund? Isegrim, der in seinem Innersten die Hoffnung aufgegeben hat, dass alle Kreaturen gleich sind, und die Gutartigkeit nicht davon abhängt, “mit den Schafen zu heulen”, ahnte schon dass er folgendes von dem Hund zu hören bekommen würde:” Isegrim, gehe wieder zu deinem Rudel zurück und finde dich damit ab, dass kein Lebewesen auf dieser Erde in der Lage ist, es Gott und der Welt immer recht zu machen. Bleibt wie ihr seid und lasst euch nicht verbiegen. Keine Kreatur dieser Erde hat sich selbst erschaffen. Und noch etwas......es gibt auch “böse Schafe” bemerkte der Hund schmunzelnd.
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