Das weite Land

Und der Himmel hat sich aufgetan;
nach diesem heftigen Regen heute morgen,
zauberte er den schönsten Regenbogen
und legte sein blaues Stück Unendlichkeit
über ein Land von bizarrer Schönheit,
dass die wenigen weissen Wolken,
die so aufgeplustert über dem Wald stehen
und aussehen,
als würden sie jeden Tag
neu aufgepumpt werden,
zu diesem Bild gehören
wie der Ball ins Tor
oder wir unter den Regenbogen.

Denn ohne diese weisse Pracht
würden das Blau des Himmels
und jenes vom Ozean
und vom Fluss,
die das Land so sanft umspülen,
keine Grenzen haben.
Die Schönheit hier
ist dennoch grenzenlos.

Und wie zur Bestätigung
öffnet sich nach jeder Flussbiegung
eine neue Welt -
und wiewohl man eigentlich
Schönheit und Unendlichkeit
kaum noch zu steigern vermag -
hier, genau hier,
ist alles möglich.

Die Kinder,
die meist am Ufer stehen,
mit ihren dünnen Beinchen
und einem staunenden Blick,
den man auf hundert Metern
erkennen kann,
sind Bestandteil dieser Schönheit.
In ihrer Armut
und in ihrem Staunen
sind sie
ein verkörpertes Stück Stolz.

So müssen einst
die Weissen gestaunt haben,
als sie dieses weite Land entdeckten.
Gottseidank
konnten sie seine Schönheit
und seine sanfte Stille,
die ganz im Gegensatz zu dem steht,
was aus der lärmenden Hauptstadt
Eingang in falsche Kanäle findet,
nie wirklich bändigen,
und zerstören schon gar nicht.
Und das gelingt heute
auch nicht den Konzernen.