Dem Sturm entgegen
Draussen ist's wieder
Winter geworden,
über Nacht.
Die Menschen,
die den Frühling
herbei sehnen und schreiben,
tragen rote Backen.
Und der Wind bläst sich auf,
als ob er nicht wüsste,
dass Februar ist
und nicht November.
Das ist eher die Jahreszeit,
die zu Dir passt.
Deine Farbe ist grün,
englisch grün
und so das Leder
und die Stiefel dick,
damit Du auf dem Boden bleibst
und der Wind Dich nicht
abheben lässt.
Diese Gefahr
ist manchmal gegeben.
Es könnte schön sein,
mit Dir Hand in Hand
dem Sturm entgegen zu laufen,
in den Wald hinein,
am See entlang,
der wieder zugefroren ist,
um die Weiden herum,
irgendwohin, wo es brüllt
und der Himmel so dick
mit Wolken zugehangen ist,
dass man meinen könnte,
gleich müsste die Welt untergehen.
So lange die Stiefel
nicht angefroren sind,
weil wir schon ne ganze Weile stehen
und uns küssen
unter Deiner Kapuze,
auf die der Wind
den eisigen Schnee fegt,
dass wir aussehen
wie ein doppeltes
Strichmännchen mit einem Kopf,
könnten wir auch
gegen den Sturm laufen.
Meine Nase nämlich
läuft schon von allein.
Dem Sturm entgegen
Der Winter hat nochmals zugeschlagen;zollen wir ihm Tribut, ein letztes Mal.
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