Vor kurzer Zeit fiel mir ein Buch in die Hand, "Die Bücherdiebin" und ich setze daran als vollwertigen Titel "... und der Tod." das Buch hatte seine Faszination schon im Umschlag, wo der Tod mit einer Sense einherging und Sie an der anderen Hand hatte, wer wen wen führt sei dahin gestellt.
Ich schlug das Buch auf und las, nun solle niemand denken, dies ist eine Hymne an dieses Buch oder ein Werbeabklatsch sei. Dieses Buch ist nett zu lesen, aber Schrott vom spirituellen Standpunkt her.
Seit etlichen Jahren von Heilkunst und mystischer Hexerei getrieben, seit bescheidener Zeit als ich mich schon zeitig mit dem Sterben, dem Tod, dem Wiedergeborenen und dem jetzigen Leben, sowie der Vergangheit, da ich nun feststellen musste, da so gut wie niemand Angst vor dem Tod, sondern alle nur Angst vor dem Sterben haben, fingen einmalig meine Gedanken an zu beben, wenn du etwas vermitteln kannst, dann ist es wie ich sterbe... alle denken dies ist ein einmaliger kurzer aber schmerzvoller Prozess, falsch geraten würde ich jetzt sagen.... es ist ein Prozess, der dein Leben dauert.
Die Frage ist nun wann tritt der Tod in deinem Leben ein...? ich kenne die Veränderungslinien die die Aura beschreibt, wenn Menschen sterben. Hattest Du jemals das Gefühl ich sehe diesen Menschen nie wieder in diesem Leben?
Zur Erklärung die Menschen unterteilen nach altem chinesischem Mass: Der Mensch habe sieben innere Energieräder genannt Chakren und 24 äußere Chakren. Bei meiner ersten Begegnung mit dieser Materie hatte ich in Thailand ein knackiges Mädchen in der Hand in Form eines Comic Romans. Die Brüder des Klosters zeigten mir auf diesem Weg, was darunter zu verstehen wäre... ich hörte damals nur zu und stellte keine Fragen, der oberste Hirte kam wohl gut mit mir klar, das ich nicht nur Meditation mache solle, sondern auch mich im Geist weiterbewege. In Zeiten der Nichtmedation redeten wir viel. Wieso war mir damals nicht bekannt.
Chakren sind Energieräder, sie sorgen dafür das Du die Außenwelt spürst und damit dein Überleben sicherst, ich will jetzt die anderen Sinnesorgane nicht benachteiligen. Wenn Du Dich nur nach Innen richtest kannst die Gefahren des Lebens, wie Autoverkehr und nörgelnder Chefin nicht wahrnehmen. Auch und deshalb sind Chakren der Übergang zur spirituellen Welt, wobei die meisten Esoteriker bei der Kronen Chakra jetzt unvermittelt nicken würden.
Nun ist die hauptsächliche Frage wer ist der Tod und was? Fragen wir ihn doch... nein im Ernst er spricht mit vielen Menschen und klappert nicht nur. Stell Dir das Bild des Todes vor und rede mit ihm. Er hat eine gewisse Traurigkeit in sich, er stiehlt dem Menschen den Körper. In Bruchteilen wirst Du deinen Körper verlassen, so sagte er mir. Ich fragte daraufhin wo ist das Problem des Toten? Das Problem ist, das die Menschen nicht gelernt haben los zulassen. Auf der einen Seite haben wir die sogenannten Feinde manchmal auch Verwandte genannt, wenn es Glück hat gibt es noch eine Frau oder Mann, die früher mal ein Partner waren, jetzt sind sie nur noch ausgediente Pflegekräfte. Das ist das Schlimmste, sie fühlen sich dann schuldig, nicht Hand in Hand gehen zu dürfen. *ich mach jetzt hier keine Trauerarbeit, dafür gibt es andere Leute, wie Psychologen*
Zwei Tage bis eine Woche benötigen die Toten um ihre neuen Domizile zu erreichen, ein Toter besuchte mich mal als Taube nach 2 Tagen und wünschte mir alles Gute, dann erreichte er sein Ziel für die nächste kurze Zeit. Als ich die Urne 2 Wochen später sah war mir anders, bin auch nur aus Fleisch und Blut. Es ist nicht so unüblich Tote zu treffen, der Tod selber sagte mir dazu manchmal treffe ich Menschen die haben bereits einen Toten um sich, als ob er diesen Prozess wiederholen wolle. Nochmals den Genuss des Todes... ähh Erlösung zu erleben. Nein sagte er mir, sie wollen wissen, wo ihr Weg entlanggeht,weil doch alle Wege dort die selben sind... Nein und nochmals Nein sagte er: selbst im Übergang ist diesen Weg vor Dir niemand gegangen. Ähh so ich ihm entgegen: das heisst niemand trifft jemals im Totenreich wieder jemanden, nein die Strukturen verschmelzen und die Toten sind nicht in der Lage sich selbst gegenseitig zu sehen... das heisst der tote der neben mir steht sieht mich hinterher nicht... JA
Daraufhin brauchte ich erstmal eine Ruhepause. Das heißt für mich übersetzt die Hoffnung auf der anderen Seite jemand wiederzutreffen ist gleich null... und das Leben auf der anderen Seite ist einsam. So gibt es nur diese Welt der Einsamkeit?
Nun bin ich nicht so sehr mit dieser anderen Seite vertraut, ich habe zwar einige Umwandlungen erlebt, aber der Tod war ein Höhepunkt meines Lebens.
Aus einem Tagebuch des früheren Lebens: Lange hatte ich mich gequält, mehrere hunderte Hexen hatte ich als Inquisition Henker verbrannt. Hatte nicht bedacht was sie alles durch mich haben erleiden müssen. Nun würde es Zeit für mich diese Tätigkeit einzustellen mit 28 Jahren hatte ich mein Soll an diesem Zeitraum erfüllt, die blubbernden Blasen der letzten Hexe verstummten. Meine Kräfte versagten, meine Schmerzen kamen aus dem Siechtum meines Lebens. Ich Fabian italienischer gelernter Hirte hatte mein Lebenswerk vollbracht. Ich wusste nicht, wie ich ihm begegnen sollte. Der Tod kam herbei es war Zeit für mich. Wir hatten wie immer keine Zeit zum Reden, er der Tod schneidet die Gefühle von den Menschen zu den Menschen ab. Gibt es jetzt endlich Ruhe?
Grußlos entlang dem Schiff des Lebens.
Möchtest Du eine Trainingseinheit im Sterben? Es bedeutet das Du heute besser leben wirst. Öffne dich und hör zu.
(gekürzt aus meinem TB)
Ralf.
