Der Mensch ist wirklich gut darin wenn es darum geht andere Menschen zu be- oder verurteilen. Ich spreche hier nicht von den Profis die vor einer Beurteilung eine oder mehrere Analysen durchführen, die sich eine Beurteilung aus Berufsgründen nicht einfach machen, nein, denn diese Menschen haben andere Ansätze, andere Interessen und bleiben neutral oder versuchen dies zumindest *schmunzel*

Mein Artikel dreht sich um den ganz normalen Menschen im ganz normalen Alltag. Hier ein kleines Beispiel von mir selbst. Gestern war ich beim Friseur, ich war zufrieden, abends kam eine Freundin zu Besuch die die neue Frisur bewunderte. Ich sagte, ja ist ganz ok aber die war total unfreundlich. Die Antwort meiner Freundin war...oh...dann geh ich da nicht hin, ich hab schon genug Streß, das muß ich mir nicht antun. Plötzlich gingen bei mir alle Alarmglocken an, was zum Kuckuck habe ich da gemacht? Fakt ist ich habe einen Menschen beurteilt den ich gar nicht kenne und die Auswirkungen meiner Beurteilung nicht mit einem einzigen Gedanken vorher in Erwägung gezogen. Hmmmmm....da ich mich selbst recht gut kenne und auch weiß, das ist keineswegs meine Art bleibt als Fluchtweg nur...ich bin urlaubsreif...schmunzel.....natürlich habe ich den Ausrutscher meinerseits gegenüber meiner Freundin sofort revidiert, habe gesagt...naja jedenfalls indem Moment war sie unfreundlich, vielleicht hatte sie ja Zahnschmerzen oder sonstwas, man kann ja nicht immer nur lächeln.

Mein kleines Beispiel entspricht der Wahrheit und kommt direkt aus meinem Leben. Heute nun stelle ich die Frage...wie oft tut der Mensch eigentlich sowas? Erlaubt der Mensch sich nicht ständig Beurteilungen oder gar Verurteilungen von anderen Personen und teilt diese dann auch noch anderen Menschen mit? Ich möchte hier keine Vorwürfe verteilen aber vielleicht einen kleinen Denkanstoß jedem Einzelnen mitgeben in seinen Alltag:-)