Der Solipist
Ich habe diese Geschichte vor etwa zwanzig Jahren mal in einem geliehenen Science-Ficition-Buch für Kurzgeschichten gelesen, kann mich aber an den Namen des Autors nicht mehr erinnern. Seine Kurzgeschichte ist hier nacherzählt.
Ein Solipist ist, falls Sie rein zufällig diesen Begriff nicht kennen sollten, ein Mensch, der nur das eigene Ich und seine Bewusstseinsinhalte für Wirklichkeit hält.
Ein Solipist meint, er wäre die einzige wahre Realität, alles Andere sei seine Geisteseinbildung. Dies betrifft auch die Existenz jedweder Dinge und Geschöpfe.
Ein Solipist lebt in der festen Vorstellung, dass die Welt nach seinem Tod aufhört zu existieren, und zwar absolut und endgültig.
Walter B. Jehova, hm, er hieß halt nun mal so, war Zeit seines Lebens ein praktizierender Solipist.
Als er eines Tages, einem Freitag den 13., beim Ausweichen einer schwarzen Katze auf die Fahrbahn geriet, dort von einem herannahenden Lastwagen überrollt wurde und erst sehr viel später in einer Klinik wieder sein Bewusstsein erlangte, nahm für ihn das Dasein eine entscheidende Wende.
Wie er nun so da lag, sich umsah und über sich und die Welt so nachdachte, fasste er den Entschluss, sich und damit der Welt ein Ende zu setzen. Und er fing an, zuerst die Dinge um sich herum aus der Welt zu wünschen und siehe da, alles verschwand, und es wurde selbst für ein Krankenhaus merkwürdig still.
Nun kam die Welt dran. Und sie verschwand, wie er vorgesehen hatte. Jetzt befand er sich allein im Universum, umgeben von unzähligen Sternen. Die wünschte er als Nächstes aus dem Dasein und auch sie verschwanden. Er war endgültig allein. Es gab nichts mehr außer ihn selbst. Also musste er nur noch den letzten finalen Schritt umsetzen und sich selbst aus dem Dasein hinauswünschen.
Doch nichts geschah.
Er dachte, sollte es doch eine Grenze des Solipismus geben?
Und wie er so überlegte sprach eine Stimme aus dem Nichts.
Walter B. Jehova frage: Wer bist Du.
Die Stimme antwortete: Ich bin der, der dies alles geschaffen hat, das du nun aus dem Dasein hinausgewollt hast.
Da du nun aber meine Stelle eingenommen hast, kann ich mich zurückziehen und dir das Ganze überlassen.
Die Stimme verschwand.
Nun war er wirklich ganz allein.
Er überlegte, was er nun tun solle und kam zum Entschluss.
Er schuf Himmel und Erde und er brauchte sieben Tage dazu.
Ein Solipist meint, er wäre die einzige wahre Realität, alles Andere sei seine Geisteseinbildung. Dies betrifft auch die Existenz jedweder Dinge und Geschöpfe.
Ein Solipist lebt in der festen Vorstellung, dass die Welt nach seinem Tod aufhört zu existieren, und zwar absolut und endgültig.
Walter B. Jehova, hm, er hieß halt nun mal so, war Zeit seines Lebens ein praktizierender Solipist.
Als er eines Tages, einem Freitag den 13., beim Ausweichen einer schwarzen Katze auf die Fahrbahn geriet, dort von einem herannahenden Lastwagen überrollt wurde und erst sehr viel später in einer Klinik wieder sein Bewusstsein erlangte, nahm für ihn das Dasein eine entscheidende Wende.
Wie er nun so da lag, sich umsah und über sich und die Welt so nachdachte, fasste er den Entschluss, sich und damit der Welt ein Ende zu setzen. Und er fing an, zuerst die Dinge um sich herum aus der Welt zu wünschen und siehe da, alles verschwand, und es wurde selbst für ein Krankenhaus merkwürdig still.
Nun kam die Welt dran. Und sie verschwand, wie er vorgesehen hatte. Jetzt befand er sich allein im Universum, umgeben von unzähligen Sternen. Die wünschte er als Nächstes aus dem Dasein und auch sie verschwanden. Er war endgültig allein. Es gab nichts mehr außer ihn selbst. Also musste er nur noch den letzten finalen Schritt umsetzen und sich selbst aus dem Dasein hinauswünschen.
Doch nichts geschah.
Er dachte, sollte es doch eine Grenze des Solipismus geben?
Und wie er so überlegte sprach eine Stimme aus dem Nichts.
Walter B. Jehova frage: Wer bist Du.
Die Stimme antwortete: Ich bin der, der dies alles geschaffen hat, das du nun aus dem Dasein hinausgewollt hast.
Da du nun aber meine Stelle eingenommen hast, kann ich mich zurückziehen und dir das Ganze überlassen.
Die Stimme verschwand.
Nun war er wirklich ganz allein.
Er überlegte, was er nun tun solle und kam zum Entschluss.
Er schuf Himmel und Erde und er brauchte sieben Tage dazu.
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