DER SPIEGEL

 

Von all den Menschen

die ich traf auf meinen Reisen

ließ ich mich spiegeln  -

wie ein Splittermosaik

Nur ein Fragment -

ein Bruchstück konnt `ich zeigen

und einsam laß ich meine Spur zurück

 

So blieben meine Wege  - seltsam leer

ein Fährtensucher half mir in der Zeit

und dann -

schloß ich den Bund mit meiner Seele

entgültig - für die Ewigkeit

 

War angefüllt `- mit FÜHLEN

ein zärtliches - nun GEH -

DA -  lagen meine Schätze

und glitzerten im Schnee

DA - lagen meine Träume

und funkelten - wie wild

und Sehnsüchte voll Hoffnung

noch immer  - ungestillt

 

Ich grub ein wenig tiefer

und fand fast von allein

den Wunsch nach tiefer Liebe -

und  - Angenommen sein

 

Wie konnt`ich Euch vergessen

Wie lange war ich blind

ging von Euch als ich jung war

und staun`jetzt wie ein Kind

 

Ein Raunen in den Bäumen

fast wie ein Beifallssturm

Gewisper im Gefunkel

Sie kam aus ihrem Turm

 

Ein kleiner Ball voll Zauber

er führte mich hierher

Gewisper im Gefunkel

Versäume uns nicht mehr

 

Und zwischem allem Funkeln

harr`n Schatten - ohne Glanz

WIR - sind Gefüge - Tiefe

mit uns - wirst Du erst ganz

 

Kristalle lösen Tränen

breit meine Arme aus

Mit Schatten ins Gefunkel

Alles in mir - Zuhaus.

 

copyright by Shania