Ein Getöse, ein Gebrumme, ein tiefes Summen und ein Rauschen.
So höre ich dich, du Sturm, der du mit all deiner Macht am Hochhaus rüttelst.
Das Haus ist lebendig geworden, denn nicht überall sind alle Luken dicht.
Mal klappert irgendwo ein Fenster oder schlägt mit Getöse zu. Mal höre ich das Geräusch von Bruch, wenn irgendwo etwas zu Boden fällt.
Es kracht und raschelt, als führe der Wind durch jede Ritze….sein Heulen ist gar fürchterlich.
Die Blätter vom letztjährigen Herbst werden nun von den Zweigen gerissen, fallen nicht auf den Boden, sondern erheben sich zum Tanz mit dem Wind. Fliegen an meinem Fenster vorbei im 7. Stock, hinauf in den Himmel, so weit der Wind sie trägt.
Mache mir Gedanken über die Wildgänse, die ja längst ziehen.
Aus Süden kommend, in ihrer V oder W-Formation.
Könnt ihr heute eigentlich ziehen. Oder seid ihr gezwungen an einem Ufer zu rasten und auf besseres Wetter zu warten.
Ich denke, ihr werdet fliegen.
Euer Ziel liegt in Nordost.
Verdoppelt vielleicht gerade eure Fluggeschwindigkeit, getrieben vom Sturm aus Südwest.
Fliegt…..ihr majestätischen Vögel!
Lasst euch nicht von den Naturgewalten aufhalten.
Ihr seid die Boten, die uns sagen:
„ Es wird Frühling!“
Der Sturm ist euer Verbündeter und er vertreibt den Winter, mit all seiner Macht.
Das sind meine Gedanken, während um mich herum alles kracht.
Marlies
Der Sturm.....
...er vertreibt den Winter mit all seiner Macht.
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