Wir leben in einer Zeit und in einer Gesellschaft in der es immer mehr Tabuthemen gibt.
Eines davon ist der Tod und der Umgang mit ihm.

Sich mit dem Tod zu beschäftigen und darüber zu reden ist für viele erschreckend und
unangenehm . Wir wissen alle das unser Leben begrenzt ist , aber Krankheit und Tod
gehören nicht zu den Themen über die man sich gerne unterhält .
Je technisierter und moderner unsere Gesellschaft wird desto mehr rückt dieses Thema
in den Hintergrund . In Zeiten von größer , höher ,weiter und schneller möchten wir nicht
an Krankheit und Sterben denken . Doch was geschieht wenn es uns trifft , wenn wir nicht
mehr wegsehen können .

Wir wissen alle das in vergangenen Zeiten unsere Vorfahren eine andere Umgehensweise
mit Tod und Krankheit hatten . Es gehörte für sie zum Leben wie Geburt , Jugend und
Alter. Man hatte nicht den Anspruch an die Medizin alle Fehler beseitigen zu können
und ewige Jugend zu versprechen . Vor zweihundert Jahre war ein Alter von 50 Jahren
eher die Ausnahme als die Regel , heute tummeln wir uns gesund und vergnügt im
Platinnetz und suchen nach Aktivitäten und Lebenspartnern.

Natürlich ist es schön das wir es soweit gebracht haben auch noch im Alter gesund und
aktiv zu sein . Aber über all dem Fortschritt vergessen wir oft das er uns nicht die
irdische Unsterblichkeit bringt .

Trotz Religion und Wissenschaft wissen wir Menschen nicht was vor unserer Geburt
und nach unserem Tod mit uns geschieht . Vielleicht ist es gut so und auch so gewollt .
Die Religiösen glauben an den biblischen Himmel , die Esoteriker an Reinkarnation und
die Atheisten an ein Ende ohne wenn und aber . Doch all dies hat einen Hacken , sie glauben
aber wissen es nicht . Es gehört bestimmt zum Plan unseres Menschseins es nicht zu wissen ,
denn wenn wir es wüssten würden wir unser Leben nach diesem Wissen gestalten .

Mir hat gestern in einem Gespräch noch jemand gesagt , ein Kind im Mutterleib lebt in
seinem eigenen kleinen Universum neun Monate lang , kennt nichts von dem was es
einmal erwarten wird , nur selten empfängt es Signale von der Welt da draussen doch
plötzlich wenn seine Zeit gekommen ist schafft es den Übergang von seinem in ein anderes
Universum . Warum sollte das am Ende unseres Lebens anders sein .

Krankheit und Tod sind Bestandteil eines Ganzen …..des Lebens , genau wie Geburt , Jugend
Alter und Gesundheit . Die Spanne von Geburt zum Tod sollten wir ausfüllen mit Leben .
mit intensivem Leben , mit Liebe , Gefühlen und Lernen und dann wird der Tod kein Feind
sondern ein Freund sein können auf dem Weg zu ……………..mal schaun .