Der Traum...
Unendliche Sehnsucht, einfach nur Horror oder unsagbar tiefe Gefühle...?
Der Traum (Ich habe das wirklich letzte Nacht geträumt!)
Alles war geschmückt und hergerichtet für die Silvesternacht.
Meine Mutter, meine Großmutter und ich saßen in der großen Wohnküche am Tisch und tranken den heißen, peschschwarzen Kaffee, den wir alle so liebten.
Meine Mutter schaute mir tief in die Augen und sagte: „Es sind jetzt noch zehn Stunden bis Mitternacht und um 18:00 beginnen wir mit der Silvesterfeier. Walter, willst Du nicht losgehen und Deine Ruth holen? Ohne sie wirst Du nicht glücklich ins Neue Jahr gehen! Du liebst sie doch so sehr…“
Ich trank den Rest Kaffee aus meiner Tasse, lächelte Mutter an, stand auf und ging in den Flur. Ich nahm meine dicke Winterjacke von der Garderobe, zog sie an, streifte mir noch Handschuhe über, schaute noch einmal zu den Beiden in der Küche und erkannte in ihren Augen die Zuversicht und ihre unendliche Güte. Dann verließ ich das Haus.
Es war ein strenger Winter dieses Jahr. Der Schnee lag sicher einen halben Meter hoch und es schneite noch immer. Ich ging zu Fuß. Es waren nur ein paar hundert Meter bis nach Köln Nippes, wo meine geliebte Ruth wohnte. Ich dachte so intensiv an ihr hübsches Gesicht zwischen den blonden, gelockten, langen Haaren, dass ich immer wieder im hohen Schnee stolperte und beinahe gefallen wäre. „Meine geliebte Ruth, mein größter Engel auf Erden! Hoffentlich fühlst Du dich so gut dass Du mit mir kommen kannst!“ dachte ich unentwegt. Ich sah ihre schneeweißen, blitzenden, wunderschönen Zähne vor meinem geistigen Auge, wie sie lächelte…mich anlächelte…und ich fühlte meine heiße Liebe zu ihr!
In der Büdericherstraße angekommen beschlichen mich seltsame Zweifel. Ich ging zur Hausnummer 5, dort wo Ruth wohnte und schaute auf die Namenschilder…das Schild mit dem Namen Brendel war ja gar nicht mehr da…ein fremder Name stand dort! Das konnte doch nicht sein! Panik erfasste mich! In wilder Entschlossenheit klingelte ich an der Klingel, wo früher Ruths Nachname stand. Niemand öffnete…
Gedankenverloren drehte ich mich auf dem Absatz um…und…dort stand mein roter Opel Astra…den ich letzten Sommer verkauft hatte, weil mir die Reparatur zu kostspielig war! Ich hatte gar nicht bemerkt wie ich mit dem Autoschlüssel in meiner Hosentasche spielte…
Noch einmal drehte ich mich um und schaute auf das Namensschild an der Tür. Nein, der Name „Brendel“ war nicht mehr da! Als ich mich nochmals umdrehte war kein Auto mehr zu sehen…es war weg…wie ein Spuk! Was ist nur los mit mir, dachte ich und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen.
Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Ruth war doch letztes Jahr im März gestorben! Sie hatte Lungenkrebs, obwohl sie in ihrem Leben nie geraucht hatte! Ich fühlte mich wie zu Eis erstarrt! Ich muss schnell nach Hause, ging es mir durch den Kopf und rannte los! Nach zehn Metern blieb ich wie angewurzelt stehen…wohin, „Nach Hause?“ Meine erste Eingebung war nach Weidenpesch zu laufen, zur Mutter und Großmutter…doch dann erinnerte ich mich…beide waren ja tot! So tot wie meine Ruth…allerdings schon seit langer Zeit! Ich wohnte doch jetzt mit meiner kleinen Tochter Iris in Weiden, in einer kleinen Zweizimmerwohnung! Ich rannte zum nächsten Taxistand an der Kempenerstraße, sprang in ein Auto und drängte den Fahrer schnell nach Köln Weiden zu fahren, in die Oscar-Wilde-Straße, wo meine kleine Iris auf mich wartete!
Dort angekommen sah ich schon von weitem drei Menschen auf meinem Balkon stehen, verschwommen, aber ich erkannte sie sofort! Es waren Iris, Sara eine von meinen Zwillingen und mein Freund Charly, die wohl alle nach mir Ausschau hielten.
Als ich mit dem Aufzug in der dritten Etage ankam und die Haustüre aufschloss, bedrängten mich alle Drei mit Fragen, wo ich denn gewesen sei! Ich schaute von einem Gesicht zu anderen, war sprachlos. Dennoch fragte ich plötzlich: „Was ist heute für ein Datum?“ Sara antwortete: „Wir haben den 17.Januar 2008!“
Da erwachte ich schweißüberströmt und schaute auf den Wecker.
Alles war geschmückt und hergerichtet für die Silvesternacht.
Meine Mutter, meine Großmutter und ich saßen in der großen Wohnküche am Tisch und tranken den heißen, peschschwarzen Kaffee, den wir alle so liebten.
Meine Mutter schaute mir tief in die Augen und sagte: „Es sind jetzt noch zehn Stunden bis Mitternacht und um 18:00 beginnen wir mit der Silvesterfeier. Walter, willst Du nicht losgehen und Deine Ruth holen? Ohne sie wirst Du nicht glücklich ins Neue Jahr gehen! Du liebst sie doch so sehr…“
Ich trank den Rest Kaffee aus meiner Tasse, lächelte Mutter an, stand auf und ging in den Flur. Ich nahm meine dicke Winterjacke von der Garderobe, zog sie an, streifte mir noch Handschuhe über, schaute noch einmal zu den Beiden in der Küche und erkannte in ihren Augen die Zuversicht und ihre unendliche Güte. Dann verließ ich das Haus.
Es war ein strenger Winter dieses Jahr. Der Schnee lag sicher einen halben Meter hoch und es schneite noch immer. Ich ging zu Fuß. Es waren nur ein paar hundert Meter bis nach Köln Nippes, wo meine geliebte Ruth wohnte. Ich dachte so intensiv an ihr hübsches Gesicht zwischen den blonden, gelockten, langen Haaren, dass ich immer wieder im hohen Schnee stolperte und beinahe gefallen wäre. „Meine geliebte Ruth, mein größter Engel auf Erden! Hoffentlich fühlst Du dich so gut dass Du mit mir kommen kannst!“ dachte ich unentwegt. Ich sah ihre schneeweißen, blitzenden, wunderschönen Zähne vor meinem geistigen Auge, wie sie lächelte…mich anlächelte…und ich fühlte meine heiße Liebe zu ihr!
In der Büdericherstraße angekommen beschlichen mich seltsame Zweifel. Ich ging zur Hausnummer 5, dort wo Ruth wohnte und schaute auf die Namenschilder…das Schild mit dem Namen Brendel war ja gar nicht mehr da…ein fremder Name stand dort! Das konnte doch nicht sein! Panik erfasste mich! In wilder Entschlossenheit klingelte ich an der Klingel, wo früher Ruths Nachname stand. Niemand öffnete…
Gedankenverloren drehte ich mich auf dem Absatz um…und…dort stand mein roter Opel Astra…den ich letzten Sommer verkauft hatte, weil mir die Reparatur zu kostspielig war! Ich hatte gar nicht bemerkt wie ich mit dem Autoschlüssel in meiner Hosentasche spielte…
Noch einmal drehte ich mich um und schaute auf das Namensschild an der Tür. Nein, der Name „Brendel“ war nicht mehr da! Als ich mich nochmals umdrehte war kein Auto mehr zu sehen…es war weg…wie ein Spuk! Was ist nur los mit mir, dachte ich und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen.
Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Ruth war doch letztes Jahr im März gestorben! Sie hatte Lungenkrebs, obwohl sie in ihrem Leben nie geraucht hatte! Ich fühlte mich wie zu Eis erstarrt! Ich muss schnell nach Hause, ging es mir durch den Kopf und rannte los! Nach zehn Metern blieb ich wie angewurzelt stehen…wohin, „Nach Hause?“ Meine erste Eingebung war nach Weidenpesch zu laufen, zur Mutter und Großmutter…doch dann erinnerte ich mich…beide waren ja tot! So tot wie meine Ruth…allerdings schon seit langer Zeit! Ich wohnte doch jetzt mit meiner kleinen Tochter Iris in Weiden, in einer kleinen Zweizimmerwohnung! Ich rannte zum nächsten Taxistand an der Kempenerstraße, sprang in ein Auto und drängte den Fahrer schnell nach Köln Weiden zu fahren, in die Oscar-Wilde-Straße, wo meine kleine Iris auf mich wartete!
Dort angekommen sah ich schon von weitem drei Menschen auf meinem Balkon stehen, verschwommen, aber ich erkannte sie sofort! Es waren Iris, Sara eine von meinen Zwillingen und mein Freund Charly, die wohl alle nach mir Ausschau hielten.
Als ich mit dem Aufzug in der dritten Etage ankam und die Haustüre aufschloss, bedrängten mich alle Drei mit Fragen, wo ich denn gewesen sei! Ich schaute von einem Gesicht zu anderen, war sprachlos. Dennoch fragte ich plötzlich: „Was ist heute für ein Datum?“ Sara antwortete: „Wir haben den 17.Januar 2008!“
Da erwachte ich schweißüberströmt und schaute auf den Wecker.
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