Es gibt etwas in unserem Leben und mit uns,

es ist vorhanden aber versteckt.

Es ist Latent…, also verborgen.

 

Wir wollen es schützen, verteidigen und nicht preisgeben…,

wir wollen es für uns behalten.

Mit all unserer Macht wehren wir uns

gegen die Preisgabe der verborgenen Geheimnisse unseres Lebens.

 

Wir lassen davon nicht los…, aus Angst vor unserem Selbst.

Die Verweilzeit öffnet unsere Augen nicht,

sie verschließt unsere Augen und unsere Wahrnehmung,

sie verblendet uns.

 

Wie der ungeschützte Blick in die Sonne.

Wir vergraben die Ereignisse und Erlebnisse

unseres bisherigen Lebens

in den Katakomben unserer Seele.

 

Sie reifen aber, wie der Wein in Barrique Fässern,

zu einem edlen Getränk.

Man kann ihn genießen bei Verstand, bei Unverstand nicht.

 

Die Verweilzeit kommt einem Koma gleich, Es ist die Zeit,

die die Aktion verbirgt und erst durch die Reaktion deutlich wird.

 

Erst dann, wird der Tag wieder hell. 

  

 © Peter Braun Foto/ Pauline Pixelio