Dialog zu Gesundheit, Medizin und Krankheit (1)
Allem vorweg gestellt: Hierbei handelt es sich um einen LANGEN Artikel, welcher sehr kritischen Text zu obiger Thematik beinhaltet, an dem man sich durchaus „stoßen“ kann.Wer also der Überzeugung ist, dass sein Weltbild zu dieser Thematik absolut rund ist und keiner weiteren kritischen Betrachtung bedarf, der sollte vom Lesen dieses Artikels absehen.
Des weiteren bitte ich darum, von Beiträgen, die der reinen Polemik dienen, abzusehen, da diese äußerst kontraproduktiv sind.
Über diese Themen wird weltweit SEHR viel diskutiert, die verschiedenen Meinungen und Überzeugungen hierzu sind vielfältig und widersprechen sich sehr oft gegenseitig.
Auch die Wissenschaft hat sich eingehend mit diesen Themen befasst, aber sind die wissenschaftlichen Lösungsansätze, Medikamente und vorbeugenden Maßnahmen tatsächlich für den einzelnen hilfreich oder stehen dabei wie so oft Überzeugungen im Vordergrund, die sich nur an der oberflächlichen Betrachtung orientieren? Inwieweit ist es angebracht, dass wir unsere eigenen mit der Zeit geformten Moral-, Ethik- und Wertvorstellungen hinterfragen?
Dieser Text ist aus den Büchern von „Pierre de Foret“ wiedergegeben, hierbei stellen kritische Leser seiner Bücher ebenso kritische Fragen zu seinen Aussagen, die unseren „gängigen“ Überzeugungen, die hauptsächlich durch die Wissenschaft geprägt sind, größtenteils diametral gegenüber stehen.
Dieser durchaus ausgedehnte Text sollte von jedem Leser genau so kritisch gelesen werden wie seine ursprünglichen Aussagen in seinen Büchern und das, was für den einzelnen mit seinem/ihrem Weltbild nicht vereinbar ist, sollte denn auch von der/dem einzelnen nicht weiter beachtet werden.
Ich persönlich fand diesen Dialog sehr spannend und daher möchte ich Euch zum einen gerne an diesem teilhaben lassen und zum anderen hierzu im gleichnamigen Forum in Dialog mit Euch treten.
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Frage:
Gemäß den Aussagen steht das Handeln unserer Schulmedizin weitgehend im Widerspruch zum umfassenden Gesetz, da sie dadurch einerseits Leben erhalten und andererseits Sterben verhindern. Im Leben Erhalten kann ich diesen Widerspruch nicht nachvollziehen; sollte das nicht heißen „Leben und Sterben verhindern“?
Antwort:
Das klingt zugegebenermaßen „logischer“ - da nach eurer Wertung Leben erhalten und Sterben verhindern ohnehin dasselbe ist - , doch das umfassende Gesetz orientiert sich eben gerade nicht an menschlicher Logik, sonst wäre es ein menschliches Gesetz.
Wie ich schon ausgeführt habe, ist Leben – oder das was ihr darunter versteht – etwas Fließendes, das den Tod mit einschließt. Leben und Tod sind zwei Aspekte eines einzigen Prozesses. Nun ist es nicht einfach möglich, einen Teil dieses Prozesses zu verhindern oder zu verzögern und den anderen trotzdem zu erhalten. Es wäre ein veränderter Prozess, den das umfassende Gesetz nicht in sich trägt, und deshalb sind alle diesbezüglichen Bemühungen ein Kampf gegen Windmühlen.
Selbstverständlich steht die Verhinderung von Leben im Widerspruch zum umfassenden Gesetz. Doch vor der Verhinderung von Leben stand die Erhaltung von Leben um jeden „Preis“ und die Verhinderung von Sterben. Die Verhinderung von Leben ist also nichts anderes als die zwingende Konsequenz der vorangehenden menschlichen Handlungen und Bestrebungen.
In der materiellen Realität scheint euch ein Zusammenhang zwischen gesteigerter Lebenserwartung und Zerstörung von Leben durch Abtreibung absurd. Dabei geht es mir nicht etwa darum, auch nur eine einzige Abtreibung zu rechtfertigen, denn das umfassende Gesetz kennt dafür keine Rechtfertigung. Vielmehr möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die individuelle Handlung immer auch in ihrem Zusammenhang zu kollektiven Handlungen und Wertvorstellungen gesehen werden muss.
Nach den in weiten Kreisen eurer Gesellschaft gängigen Wertvorstellungen steht es dem Menschen zu, alle erdenklichen Mittel einzusetzen, um einmal existierendes Leben zu erhalten. Euren Wertvorstellungen entsprechend gilt das selbstverständlich exklusiv für menschliches Leben und diesbezüglich auch nur dann, wenn nicht das genaue Gegenteil – z.B. die Zerstörung von Leben im Krieg – einer als wichtiger eingestuften Wertvorstellung dient.
Wie ich bereits ausführlich dargestellt habe, wählt jeder Mensch den Ort und den Zeitpunkt einer Inkarnation danach aus, wann und wo die Schwingungen für die geplanten Erfahrungen mit den diesen Erfahrungen eigenen Schwingungen bestmöglich übereinstimmt. Diese Rekapitulation ist in diesem Zusammenhang deshalb wichtig, weil im vorliegenden Fall erst unter Einbezug dieser Tatsache eine eurem Verstand zugängliche Erklärung für das umfassende Gesetz möglich wird.
Nachdem eure Medizin sich längst nicht mehr darauf beschränkt, Krankheiten zu beeinflussen, welche lediglich die „Lebensqualität“ beeinträchtigen, sondern durch Einsatz modernster Medizinaltechnik Krankheiten und Unfallfolgen behandeln, die ansonsten tödlich verlaufen würden, greifen sie ganz direkt in Gesetzmäßigkeiten ein, die vor eurer Inkarnation Grundlage eurer eigenen Lebensplanung waren. Nach eurem Verständnis betreffend den Wert des menschlichen Lebens könnt ihr selbstverständlich nicht erkennen, dass daran etwas falsch sein soll. Doch diese Krankheiten und Unfallfolgen standen euch, als ihr eure Inkarnation geplant habt, als Mittel zur Ablösung von eurer körperlichen Hülle zur Verfügung. Es handelte sich bei solchen Krankheiten und Unfallfolgen demnach um euch zur Auswahl stehende Formen der Todeserfahrung.
Mit seiner Medizinaltechnik greift der Mensch also direkt in das umfassende Gesetz ein, was – ungeachtet dessen, ob das nun „gut“ oder „schlecht“ ist – wie jede menschliche Handlung, nicht ohne rückwirkende Konsequenzen auf ihn selbst bleiben kann. Wenn sein Denken und Handeln seiner Vorstellung von Ethik und Moral entspricht, dann garantiert das noch keineswegs eine Übereinstimmung mit dem umfassenden Gesetz. Ungeachtet der eigenen Wertvorstellungen wird der Mensch deshalb die Konsequenzen seines Verstoßes gegen das umfassende Gesetz als Realität erfahren.
Diese sind in Kenntnis des umfassenden Gesetzes vorhersehbar. Zum einen werden Kinder an ihrer Inkarnation gehindert, weil die Schwingung der Zeitepoche nicht der Schwingung der geplanten Erfahrungen entspricht. Zum anderen verweigern sich Frauen in ihrer geplanten Rolle als Mutter, weil auch diese Erfahrung innerhalb eines ganz bestimmten Schwingungsfeldes gemacht werden sollte. Und zum dritten – erst darin werden die Menschen diese Konsequenz möglicherweise erkennen – werden aus dem umfassenden Gesetz heraus neue Mittel zur Ablösung individualisierter Seelenaspekte von ihrer materiellen Hülle erschaffen, was nur in Form neuer, noch nicht behandelbarer Krankheiten geschehen kann.
Neue unbehandelbare Krankheiten stehen also in einem kausalen Zusammenhang mit den Bemühungen eurer Medizin, Leben unter allen Umständen zu erhalten und Sterben zu verhindern. Um diesen Zusammenhang zu erkennen, müssten eure Mediziner natürlich zuerst begreifen, was Krankheit – über ihre eigene, sich an der Oberfläche orientierenden Definition hinaus – eigentlich ist. Sowenig wie ihr selbst erkennen sie die banale Wahrheit, dass Krankheit immer ein selbstgewählter Zustand eines Individuums ist und dass dieser Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einer bestimmten Lebensphase der einzig mögliche ist, der dem Umfeld und dem Bedürfnis des Betroffenen gerecht wird. Der Widerspruch dieser Aussage zur menschlichen Logik ist mir bewusst.
Eure Mediziner beobachten Symptome und geben ihnen Namen, die sie dann als Krankheiten bezeichnen. Sie kennen einen determinierten Zustand, den sie „Gesundheit“ nennen. Sie kennen aber unendlich viele Zustände, die sie „Krankheiten“ nennen. Was dabei ihrer Aufmerksamkeit entgeht, ist, dass Gesundheit und Krankheit genau wie Leben und Tod Aspekte eines einzigen Prozesses sind. Sowenig wie Leben ohne Tod möglich ist, sowenig ist Gesundheit ohne Krankheit möglich. Es ist demnach grundsätzlich falsch, wenn ihr von d e r Gesundheit sprecht, denn so vielfältig, wie sich der Aspekt Krankheit durch Symptome äußert, so vielfältig manifestiert sich der Aspekt Gesundheit.
Krebs ist also z.B. nicht primär eine Krankheit, sondern ein Gesundheitszustand. Zur Krankheit wird er fast ausschließlich erst durch euren Umgang mit ihm. Wenn eure Mediziner „den“ Krebs bekämpfen, dann bekämpfen sie nicht in erster Linie eine Krankheit, sondern vor allem einen dem jeweiligen Umfeld und Bedürfnis des Betroffenen angepassten Gesundheitszustand! Das ist insofern verständlich, als echte Ursachenbekämpfung eure Mediziner brotlos machen würde. Deshalb beschränken sie sich darauf, die Ursachen von Krankheiten im Verhalten der Betroffenen aufzuzeigen, obwohl bereits deren Verhalten ein Krankheitssymptom ist, das seine Ursache in ihrem Umfeld hat.
Im Verständnis eurer Mediziner handelt es sich bei Krebs um einen anormalen Zustand, den es mit allen Mitteln zu normalisieren gilt. Das Problem dabei ist nur, dass d e r „normale“ Zustand sogar im Verständnis eurer Mediziner eine undefinierbare Größe ist. Das heißt, was die Definition eines „normalen“ Zustandes des menschlichen Körpers betrifft, existiert nicht einmal unter den Medizinern selbst Einigkeit, womit der Willkür in der Interpretation Tür und Tor geöffnet sind.
Wie bei anderer Gelegenheit ausgeführt, kennzeichnen Krankheiten – im Gegensatz zu eurer Interpretation – nicht ein Ungleichgewicht, sondern sind bereits die Symptome eines den Umständen angepassten Gleichgewichtes. Nicht Krebs bringt einen Körper aus seinem Gleichgewicht, sondern die Methoden, die ihr anwendet, um eure Vorstellungen eines „gesunden“ Körpers zu realisieren. Auch wenn das eurem „Wissensstand“ widersprechen mag, so wird auch eure Medizin meine Aussage, wonach dem überwiegenden Teil von „Krebsarten“ erst durch die Medizinaltechnik, mit der er angegangen wird, zu seiner unberechenbaren, alles zerstörenden Eigendynamik verholfen wird, nicht widerlegen können.
Millionen von Menschen leben unter euch, die während Jahrzehnten unbewusst eine Zellwucherung in sich tragen, die ihr als Krebs bezeichnet. Wird diese dann – z.B. bei einer Routineuntersuchung – entdeckt, dann fängt jenes Leiden an, das nach Interpretation eurer Mediziner deshalb zum Tode führt, weil die Zellwucherung nicht im Rahmen einer „Vorsorgeuntersuchung“ bereits früher entdeckt wurde. Wäre dieser Krebs nicht entdeckt worden, so würden die Betroffenen – nicht zuletzt deshalb, weil ihre „psychische Stabilität“ nicht durch eine letztlich überflüssige Diagnose geschwächt wird – noch viele Jahre ohne irgendwelche Beschwerden leben. Die Entscheidung, euch mit einer Krebserkrankung in medizinische Behandlung zu begeben oder den Krebs einfach als einen veränderten Gesundheitszustand zu betrachten, bedeutet keineswegs eine Entscheidung über Leben und Tod. Wenn euer Gesamtselbst den Krebs als Umstand eurer Todeserfahrung gewählt hat, dann sind die Mediziner dagegen ohnehin machtlos!
Sicher ist Krebs eine der extremsten Formen, wie sich euer Körper dem jeweiligen Umfeld anpassend in einem Gleichgewicht zu halten versucht. Und doch seid ihr – falls es sich nicht um den Umstand handelt, den euer Gesamtselbst für eure Todeserfahrung gewählt hat – ganz alleine fähig, dieses Umfeld so zu verändern, dass der sich daran anpassende Gesundheitszustand von euch als angenehm empfunden wird. Krebs ist auch dann heilbar, wenn eure Mediziner die Hoffnung auf Besserung bereits aufgegeben haben. Das bedingt aber, dass ihr euer Umfeld genau so extrem verändert, wie der Körper vorher eine extreme Form von Gesundheitszustand wählen musste, um sich diesem Umfeld anzupassen. Wer in dieser Situation nicht bereit oder fähig ist, seine Wertvorstellungen und sein darauf gründendes bisheriges Leben „auf den Kopf zu stellen“, der verspielt alles, was er hat – sein Leben.
Entgegen ihrer Selbstdarstellung verlängern eure Mediziner mittels ihrer medizinaltechnischen Eingriffe insbesondere bei Krebs in den allerwenigsten Fällen das Leben der Betroffenen, sie verlängert aber in jedem Fall das damit verbundene Leiden! Irgendwann werdet ihr erkennen, dass die meisten Krebsarten den Betroffenen die gleichen „Überlebenschancen“ bieten, ob sie nun durch eure Mediziner behandelt werden oder nicht. Die Lebensqualität ist aber für die Betroffenen im zweiten Fall ungleich größer.
Krebs zählt in eurer Zeitepoche zu den „geeignetsten“ Krankheiten, die eine individuelle Seele für die Todeserfahrung eines ihrer in Menschengestalt materialisierten Aspekte wählen kann. Wenn das der Fall ist, dann wird sie diese Chance ungeachtet dessen nutzen, ob eure Mediziner versuchen, den Krankheitsverlauf zu beeinflussen. Aus einer eurer Wertung übergeordneten Optik ist es deshalb ein Glück, dass die Mediziner sich und ihren Einfluss auf euren Körper maßlos überschätzen, auch wenn dieses Glück mit unermesslichem, vermeidbarem Leiden der Betroffenen „erkauft“ ist.
Dadurch, dass eure Mediziner jede Krankheit zu bekämpfen versuchen, ohne die größeren Zusammenhänge zu begreifen, berauben sie euch einerseits der Möglichkeit, euch mit der Krankheit als Ausdrucksmittel der Seele auseinanderzusetzen, und andererseits entziehen sie euch auch mehr und mehr die Mittel im Sinne eines in Übereinstimmung mit dem umfassenden Gesetz stehenden Ablöseprozesses von der materiellen Hülle. Bei diesen Aussagen bin ich mir selbstverständlich immer bewusst, dass sie im Widerspruch zu euren eigenen Wertvorstellungen stehen, während das Handeln eurer Mediziner im wesentlichen in Übereinstimmung mit ihnen steht.
Auch die Wissenschaft hat sich eingehend mit diesen Themen befasst, aber sind die wissenschaftlichen Lösungsansätze, Medikamente und vorbeugenden Maßnahmen tatsächlich für den einzelnen hilfreich oder stehen dabei wie so oft Überzeugungen im Vordergrund, die sich nur an der oberflächlichen Betrachtung orientieren? Inwieweit ist es angebracht, dass wir unsere eigenen mit der Zeit geformten Moral-, Ethik- und Wertvorstellungen hinterfragen?
Dieser Text ist aus den Büchern von „Pierre de Foret“ wiedergegeben, hierbei stellen kritische Leser seiner Bücher ebenso kritische Fragen zu seinen Aussagen, die unseren „gängigen“ Überzeugungen, die hauptsächlich durch die Wissenschaft geprägt sind, größtenteils diametral gegenüber stehen.
Dieser durchaus ausgedehnte Text sollte von jedem Leser genau so kritisch gelesen werden wie seine ursprünglichen Aussagen in seinen Büchern und das, was für den einzelnen mit seinem/ihrem Weltbild nicht vereinbar ist, sollte denn auch von der/dem einzelnen nicht weiter beachtet werden.
Ich persönlich fand diesen Dialog sehr spannend und daher möchte ich Euch zum einen gerne an diesem teilhaben lassen und zum anderen hierzu im gleichnamigen Forum in Dialog mit Euch treten.
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Frage:
Gemäß den Aussagen steht das Handeln unserer Schulmedizin weitgehend im Widerspruch zum umfassenden Gesetz, da sie dadurch einerseits Leben erhalten und andererseits Sterben verhindern. Im Leben Erhalten kann ich diesen Widerspruch nicht nachvollziehen; sollte das nicht heißen „Leben und Sterben verhindern“?
Antwort:
Das klingt zugegebenermaßen „logischer“ - da nach eurer Wertung Leben erhalten und Sterben verhindern ohnehin dasselbe ist - , doch das umfassende Gesetz orientiert sich eben gerade nicht an menschlicher Logik, sonst wäre es ein menschliches Gesetz.
Wie ich schon ausgeführt habe, ist Leben – oder das was ihr darunter versteht – etwas Fließendes, das den Tod mit einschließt. Leben und Tod sind zwei Aspekte eines einzigen Prozesses. Nun ist es nicht einfach möglich, einen Teil dieses Prozesses zu verhindern oder zu verzögern und den anderen trotzdem zu erhalten. Es wäre ein veränderter Prozess, den das umfassende Gesetz nicht in sich trägt, und deshalb sind alle diesbezüglichen Bemühungen ein Kampf gegen Windmühlen.
Selbstverständlich steht die Verhinderung von Leben im Widerspruch zum umfassenden Gesetz. Doch vor der Verhinderung von Leben stand die Erhaltung von Leben um jeden „Preis“ und die Verhinderung von Sterben. Die Verhinderung von Leben ist also nichts anderes als die zwingende Konsequenz der vorangehenden menschlichen Handlungen und Bestrebungen.
In der materiellen Realität scheint euch ein Zusammenhang zwischen gesteigerter Lebenserwartung und Zerstörung von Leben durch Abtreibung absurd. Dabei geht es mir nicht etwa darum, auch nur eine einzige Abtreibung zu rechtfertigen, denn das umfassende Gesetz kennt dafür keine Rechtfertigung. Vielmehr möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die individuelle Handlung immer auch in ihrem Zusammenhang zu kollektiven Handlungen und Wertvorstellungen gesehen werden muss.
Nach den in weiten Kreisen eurer Gesellschaft gängigen Wertvorstellungen steht es dem Menschen zu, alle erdenklichen Mittel einzusetzen, um einmal existierendes Leben zu erhalten. Euren Wertvorstellungen entsprechend gilt das selbstverständlich exklusiv für menschliches Leben und diesbezüglich auch nur dann, wenn nicht das genaue Gegenteil – z.B. die Zerstörung von Leben im Krieg – einer als wichtiger eingestuften Wertvorstellung dient.
Wie ich bereits ausführlich dargestellt habe, wählt jeder Mensch den Ort und den Zeitpunkt einer Inkarnation danach aus, wann und wo die Schwingungen für die geplanten Erfahrungen mit den diesen Erfahrungen eigenen Schwingungen bestmöglich übereinstimmt. Diese Rekapitulation ist in diesem Zusammenhang deshalb wichtig, weil im vorliegenden Fall erst unter Einbezug dieser Tatsache eine eurem Verstand zugängliche Erklärung für das umfassende Gesetz möglich wird.
Nachdem eure Medizin sich längst nicht mehr darauf beschränkt, Krankheiten zu beeinflussen, welche lediglich die „Lebensqualität“ beeinträchtigen, sondern durch Einsatz modernster Medizinaltechnik Krankheiten und Unfallfolgen behandeln, die ansonsten tödlich verlaufen würden, greifen sie ganz direkt in Gesetzmäßigkeiten ein, die vor eurer Inkarnation Grundlage eurer eigenen Lebensplanung waren. Nach eurem Verständnis betreffend den Wert des menschlichen Lebens könnt ihr selbstverständlich nicht erkennen, dass daran etwas falsch sein soll. Doch diese Krankheiten und Unfallfolgen standen euch, als ihr eure Inkarnation geplant habt, als Mittel zur Ablösung von eurer körperlichen Hülle zur Verfügung. Es handelte sich bei solchen Krankheiten und Unfallfolgen demnach um euch zur Auswahl stehende Formen der Todeserfahrung.
Mit seiner Medizinaltechnik greift der Mensch also direkt in das umfassende Gesetz ein, was – ungeachtet dessen, ob das nun „gut“ oder „schlecht“ ist – wie jede menschliche Handlung, nicht ohne rückwirkende Konsequenzen auf ihn selbst bleiben kann. Wenn sein Denken und Handeln seiner Vorstellung von Ethik und Moral entspricht, dann garantiert das noch keineswegs eine Übereinstimmung mit dem umfassenden Gesetz. Ungeachtet der eigenen Wertvorstellungen wird der Mensch deshalb die Konsequenzen seines Verstoßes gegen das umfassende Gesetz als Realität erfahren.
Diese sind in Kenntnis des umfassenden Gesetzes vorhersehbar. Zum einen werden Kinder an ihrer Inkarnation gehindert, weil die Schwingung der Zeitepoche nicht der Schwingung der geplanten Erfahrungen entspricht. Zum anderen verweigern sich Frauen in ihrer geplanten Rolle als Mutter, weil auch diese Erfahrung innerhalb eines ganz bestimmten Schwingungsfeldes gemacht werden sollte. Und zum dritten – erst darin werden die Menschen diese Konsequenz möglicherweise erkennen – werden aus dem umfassenden Gesetz heraus neue Mittel zur Ablösung individualisierter Seelenaspekte von ihrer materiellen Hülle erschaffen, was nur in Form neuer, noch nicht behandelbarer Krankheiten geschehen kann.
Neue unbehandelbare Krankheiten stehen also in einem kausalen Zusammenhang mit den Bemühungen eurer Medizin, Leben unter allen Umständen zu erhalten und Sterben zu verhindern. Um diesen Zusammenhang zu erkennen, müssten eure Mediziner natürlich zuerst begreifen, was Krankheit – über ihre eigene, sich an der Oberfläche orientierenden Definition hinaus – eigentlich ist. Sowenig wie ihr selbst erkennen sie die banale Wahrheit, dass Krankheit immer ein selbstgewählter Zustand eines Individuums ist und dass dieser Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einer bestimmten Lebensphase der einzig mögliche ist, der dem Umfeld und dem Bedürfnis des Betroffenen gerecht wird. Der Widerspruch dieser Aussage zur menschlichen Logik ist mir bewusst.
Eure Mediziner beobachten Symptome und geben ihnen Namen, die sie dann als Krankheiten bezeichnen. Sie kennen einen determinierten Zustand, den sie „Gesundheit“ nennen. Sie kennen aber unendlich viele Zustände, die sie „Krankheiten“ nennen. Was dabei ihrer Aufmerksamkeit entgeht, ist, dass Gesundheit und Krankheit genau wie Leben und Tod Aspekte eines einzigen Prozesses sind. Sowenig wie Leben ohne Tod möglich ist, sowenig ist Gesundheit ohne Krankheit möglich. Es ist demnach grundsätzlich falsch, wenn ihr von d e r Gesundheit sprecht, denn so vielfältig, wie sich der Aspekt Krankheit durch Symptome äußert, so vielfältig manifestiert sich der Aspekt Gesundheit.
Krebs ist also z.B. nicht primär eine Krankheit, sondern ein Gesundheitszustand. Zur Krankheit wird er fast ausschließlich erst durch euren Umgang mit ihm. Wenn eure Mediziner „den“ Krebs bekämpfen, dann bekämpfen sie nicht in erster Linie eine Krankheit, sondern vor allem einen dem jeweiligen Umfeld und Bedürfnis des Betroffenen angepassten Gesundheitszustand! Das ist insofern verständlich, als echte Ursachenbekämpfung eure Mediziner brotlos machen würde. Deshalb beschränken sie sich darauf, die Ursachen von Krankheiten im Verhalten der Betroffenen aufzuzeigen, obwohl bereits deren Verhalten ein Krankheitssymptom ist, das seine Ursache in ihrem Umfeld hat.
Im Verständnis eurer Mediziner handelt es sich bei Krebs um einen anormalen Zustand, den es mit allen Mitteln zu normalisieren gilt. Das Problem dabei ist nur, dass d e r „normale“ Zustand sogar im Verständnis eurer Mediziner eine undefinierbare Größe ist. Das heißt, was die Definition eines „normalen“ Zustandes des menschlichen Körpers betrifft, existiert nicht einmal unter den Medizinern selbst Einigkeit, womit der Willkür in der Interpretation Tür und Tor geöffnet sind.
Wie bei anderer Gelegenheit ausgeführt, kennzeichnen Krankheiten – im Gegensatz zu eurer Interpretation – nicht ein Ungleichgewicht, sondern sind bereits die Symptome eines den Umständen angepassten Gleichgewichtes. Nicht Krebs bringt einen Körper aus seinem Gleichgewicht, sondern die Methoden, die ihr anwendet, um eure Vorstellungen eines „gesunden“ Körpers zu realisieren. Auch wenn das eurem „Wissensstand“ widersprechen mag, so wird auch eure Medizin meine Aussage, wonach dem überwiegenden Teil von „Krebsarten“ erst durch die Medizinaltechnik, mit der er angegangen wird, zu seiner unberechenbaren, alles zerstörenden Eigendynamik verholfen wird, nicht widerlegen können.
Millionen von Menschen leben unter euch, die während Jahrzehnten unbewusst eine Zellwucherung in sich tragen, die ihr als Krebs bezeichnet. Wird diese dann – z.B. bei einer Routineuntersuchung – entdeckt, dann fängt jenes Leiden an, das nach Interpretation eurer Mediziner deshalb zum Tode führt, weil die Zellwucherung nicht im Rahmen einer „Vorsorgeuntersuchung“ bereits früher entdeckt wurde. Wäre dieser Krebs nicht entdeckt worden, so würden die Betroffenen – nicht zuletzt deshalb, weil ihre „psychische Stabilität“ nicht durch eine letztlich überflüssige Diagnose geschwächt wird – noch viele Jahre ohne irgendwelche Beschwerden leben. Die Entscheidung, euch mit einer Krebserkrankung in medizinische Behandlung zu begeben oder den Krebs einfach als einen veränderten Gesundheitszustand zu betrachten, bedeutet keineswegs eine Entscheidung über Leben und Tod. Wenn euer Gesamtselbst den Krebs als Umstand eurer Todeserfahrung gewählt hat, dann sind die Mediziner dagegen ohnehin machtlos!
Sicher ist Krebs eine der extremsten Formen, wie sich euer Körper dem jeweiligen Umfeld anpassend in einem Gleichgewicht zu halten versucht. Und doch seid ihr – falls es sich nicht um den Umstand handelt, den euer Gesamtselbst für eure Todeserfahrung gewählt hat – ganz alleine fähig, dieses Umfeld so zu verändern, dass der sich daran anpassende Gesundheitszustand von euch als angenehm empfunden wird. Krebs ist auch dann heilbar, wenn eure Mediziner die Hoffnung auf Besserung bereits aufgegeben haben. Das bedingt aber, dass ihr euer Umfeld genau so extrem verändert, wie der Körper vorher eine extreme Form von Gesundheitszustand wählen musste, um sich diesem Umfeld anzupassen. Wer in dieser Situation nicht bereit oder fähig ist, seine Wertvorstellungen und sein darauf gründendes bisheriges Leben „auf den Kopf zu stellen“, der verspielt alles, was er hat – sein Leben.
Entgegen ihrer Selbstdarstellung verlängern eure Mediziner mittels ihrer medizinaltechnischen Eingriffe insbesondere bei Krebs in den allerwenigsten Fällen das Leben der Betroffenen, sie verlängert aber in jedem Fall das damit verbundene Leiden! Irgendwann werdet ihr erkennen, dass die meisten Krebsarten den Betroffenen die gleichen „Überlebenschancen“ bieten, ob sie nun durch eure Mediziner behandelt werden oder nicht. Die Lebensqualität ist aber für die Betroffenen im zweiten Fall ungleich größer.
Krebs zählt in eurer Zeitepoche zu den „geeignetsten“ Krankheiten, die eine individuelle Seele für die Todeserfahrung eines ihrer in Menschengestalt materialisierten Aspekte wählen kann. Wenn das der Fall ist, dann wird sie diese Chance ungeachtet dessen nutzen, ob eure Mediziner versuchen, den Krankheitsverlauf zu beeinflussen. Aus einer eurer Wertung übergeordneten Optik ist es deshalb ein Glück, dass die Mediziner sich und ihren Einfluss auf euren Körper maßlos überschätzen, auch wenn dieses Glück mit unermesslichem, vermeidbarem Leiden der Betroffenen „erkauft“ ist.
Dadurch, dass eure Mediziner jede Krankheit zu bekämpfen versuchen, ohne die größeren Zusammenhänge zu begreifen, berauben sie euch einerseits der Möglichkeit, euch mit der Krankheit als Ausdrucksmittel der Seele auseinanderzusetzen, und andererseits entziehen sie euch auch mehr und mehr die Mittel im Sinne eines in Übereinstimmung mit dem umfassenden Gesetz stehenden Ablöseprozesses von der materiellen Hülle. Bei diesen Aussagen bin ich mir selbstverständlich immer bewusst, dass sie im Widerspruch zu euren eigenen Wertvorstellungen stehen, während das Handeln eurer Mediziner im wesentlichen in Übereinstimmung mit ihnen steht.
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