Über zehn Jahre waren sie verheiratet, und ihre Ehe lief bis dahin ganz normal. Im elften Jahr merkte sie, dass da irgendetwas mit ihm nicht stimmte, denn er benahm sich in letzter Zeit einfach merkwürdig. Auch sexuell!
Jeden Freitag ging sie zum Bridge-Abend und er angeblich in den Skatclub. Diese Spielabende konnten manchmal schon bis zum anderen Morgen gehen. So kam es, dass er an einem Samstag früh, später als sie zuhause war. Als er sich zu ihr ins Bett legte, nahm sie wieder diesen Geruch wahr, der ihr Mißtrauen schon beim erstem Mal wachsen ließ. Es roch zwar nach Parfum...aber irgendwie sehr streng, oder anders als die üblichen Parfums. Da beschloss sie, ihn am nächsten Freitag zu verfolgen, wenn er wieder zu seinem Skatabend gehen würde.
Das tat sie dann auch. Und siehe da, er verschwand in so eine Art Club, der mit seinen vielen roten Lampen schon von weitem sichtbar war. Sie wagte sich bis zur Tür des Clubs und öffnete diese einen Spalt. Viele Damen tippelten da in aufreizender “Kleidung” umher. Ihn erspähte sie an der Bar sitzend. Das reichte ihr nun, und der Plan begann zu wachsen.


Einer guten Freundin von ihr, die Leiterin einer Forschungsabteilung an der Uni war, erzählte sie nun alles. Und das war die beste Gelegenheit für diese Freundin, ihr neues chemisches Mittel zu erproben. Sie sollte das beste Stück ihres Mannes mit diesem Gel einreiben...unter dem Vorwand, dass es gut für seine Potenz wäre. In Wirklichkeit war diese Chemie so etwas wie ein “Spurensicherungsmittel”. Kamen Hände oder Gesicht nach fünf Tagen “Einbalsamierung” damit in Berührung, dann glitzerten die Teile für mindestens eine Woche. Einfach genial, denn wenn er mit einer dieser Damen Sex haben würde, dann müsste diese ja zumindest am Anfang der sexuellen Spielchen, erstmal ihre Hände benutzen, um sein bestes Stück in Wallung zu bringen. Was dann noch kommen könnte...na ja, dass wissen wir! Und so behandelte sie nun von Montag bis zum Freitag sein bestes Stück. Mit Latex-Handschuhen! Ihre Begründung hierzu war, dass sie eine Allergie auf dieses Mittel hätte.


Sie sagte ihm während der Woche dann noch, dass ihr Bridge-Abend dieses Mal auf den Samstag verschoben wäre. Denn das würde der Tag der Wahrheit für sie werden...dachte sie.

Der Samstag Abend war nun endlich da. Und sie konnte es kaum erwarten, in den Club zu gehen. Sie betrat ihn , setzte sich an die Bar und schaute gespannt und aufmerksam den Damen auf die Hände. Alles war normal! Eine Stimme hinter ihr fragte sie, was sie denn trinken möchte.

Sie drehte sich um und wollte bestellen. Aber was war das????? Der Mund des Barkeepers glitzerte wie eine kleine Kristallkugel!!!

Was da sonst noch alles an ihm glitzerte, konnte sie nur erahnen.