Zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, das seit 1216 alle männlichen Nachkommen der Familie Feijschoer den Zweitnamen "Josephus", in neuerer Zeit,so seit 1897, "Joseph", erhielten. Weibliche Nachkommen wurden auf "..........-Josephine" getauft.

Ich beschränke mich hier auf die Feijschoers, und nur die Feijschoers, aus Kalvesbach. Das neue Namensrecht macht es den weiblichen Mitgliedern der Familie möglich, Ihren Mädchennamen zu behalten, wovon auch ausnahmslos Gebrauch gemacht wird.  Die Geschichte der Familie Feijschoer lässt sich zurückverfolgen bis 1215, als Adlabertus Josephus Visser von Orum, dem heutigen Ohrem, zusammen mit seiner Gattin Genoveva Edeltraude, geb. Canzius von Kallfenback im heutigen Kalvesbach eine Schmiede mit dazugehöriger Mühle „um fir Gülden“ kaufte. Im Jahre 1216 wurde das erste Kind geboren, ein Sohn, der auf den Namen Gilbertus Josephus Visser von Orum getauft wurde. Er sollte nicht das einzige Kind bleiben, denn es folgten 1217 Adalberta Josephina,1219 Wilhelmus Josephus,1221 Albertus Josephus der Jüngere,1222 Gertraude Josephina, 1224 Henricus Josephus, 1225 Gabrielus Josephus,1227 Raphaelus Josephus, sowie1229 die Zwillinge Hermina Josephina und Hermanus Josephus. Im Laufe der Jahre kristallisierte sich heraus, das Albertus Josephus die Schmiede übernehmen sollte, während der Erstgeborene Gilbertus Müller wurde. Adalberta Josephina ging, genau wie Ihr Bruder Raphaelus ins Kloster. Wilhelmus erlangte von seinem, kinderlos geblieben, Onkel  Walter Canzius von Kallfenback einige hundert Gulden und gründete in Halffen die Dynastie Visser von Kallfenback, die mit dem Umschlag von Waren im Halffener Hafen zu Reichtum gelangte. Henricus Josephus ehelichte Walburga Wehber von Schlederath und übernahm die Weberei seines Schwiegervaters Carolus Wehber von Schlederath.. Gabrielus ging nach Bohnrath, wo er eine Gerberei gründete, Hermina ehelichte Georg Varkensward von Oberbohnrath, der einen Häute und Lederhandel betrieb und von seinem Schwager Gabrielus mit Leder beliefert wurde. Hermanus Josephus ging nach Rellen lernte Metzger und arbeitet bei seinem späteren Schwiegervater Jakobus Braab , dessen „Beinhauerei“ er 1259 übernahm. Gertraude Josephina heiratete Johannes Schmidd von Gobensbrugg, heute Goebensbrück, wie der Name es schon andeutet, Betreiber der Schmiede in Goebensbrück..  wird fortgesetzt...