Die Glut bewahren
Eine kurze Lebenschule zum Sonntag
Die Glut bewahren
Unsere Lebensschule sollte keine Schule der Abstumpfung und der Unempfindsamkeit sein, die fröstelnde Seelen hinterlässt. Sie sollte eine Schule des Lebendigwerdens sein und des Lebendigbleibens. Dies würde eine Umwertung, eine Neuwertung der Dinge und der Umstände bedeuten, die uns beleben, befeuern, die unser Leben entzünden. Diese Notwendigkeit könnte der Stern sein, der uns durchs Leben leitet.
Schon der junge Mensch gerät in einen Zwiespalt, wenn seine Glut, die er in sich trägt, von außen nicht beantwortet wird. Nur solches, was ihm in anderen Menschen auch begegnet, kann er sich selbst entwickeln. Was keine Resonanz findet, das verkümmert oder zieht sich zurück. Wie viele schütten Wassser auf ihre Glut, um sie zu löschen. Von dort her kann sich verdunkelnder Rauch durchs ganze Leben ziehen.
Viele Menschen sind Asche, ohne je gebrannt zu haben. Wie glücklich kann jeder sein, dem es gelingt, sich die Glut zu bewahren. Damit sie Feuer werden kann, wenn die Zeit dafür reif ist. Das Feuer lässt sich nicht im Materiellen oder Zeitlichen begreifen. Der Mensch ist kein Feuerwerkskörper, der entzündet wird und innerhalb bestimmter Zeit abbrennt. Das Feuer ist ein Ort endloser Geburt, es ist der Jungbrunnen unseres Lebens, der alles in jedem Augenblick mit Frische erneuert. Wird nicht alles aus Feuer geboren?
Unsere Lebensschule sollte keine Schule der Abstumpfung und der Unempfindsamkeit sein, die fröstelnde Seelen hinterlässt. Sie sollte eine Schule des Lebendigwerdens sein und des Lebendigbleibens. Dies würde eine Umwertung, eine Neuwertung der Dinge und der Umstände bedeuten, die uns beleben, befeuern, die unser Leben entzünden. Diese Notwendigkeit könnte der Stern sein, der uns durchs Leben leitet.
Schon der junge Mensch gerät in einen Zwiespalt, wenn seine Glut, die er in sich trägt, von außen nicht beantwortet wird. Nur solches, was ihm in anderen Menschen auch begegnet, kann er sich selbst entwickeln. Was keine Resonanz findet, das verkümmert oder zieht sich zurück. Wie viele schütten Wassser auf ihre Glut, um sie zu löschen. Von dort her kann sich verdunkelnder Rauch durchs ganze Leben ziehen.
Viele Menschen sind Asche, ohne je gebrannt zu haben. Wie glücklich kann jeder sein, dem es gelingt, sich die Glut zu bewahren. Damit sie Feuer werden kann, wenn die Zeit dafür reif ist. Das Feuer lässt sich nicht im Materiellen oder Zeitlichen begreifen. Der Mensch ist kein Feuerwerkskörper, der entzündet wird und innerhalb bestimmter Zeit abbrennt. Das Feuer ist ein Ort endloser Geburt, es ist der Jungbrunnen unseres Lebens, der alles in jedem Augenblick mit Frische erneuert. Wird nicht alles aus Feuer geboren?
2 Platinern gefällt der Artikel
Gefällt mir auch
Kommentare zum Artikel