Die Krankheitserfinder
Ein faszinierendes Buch über die manipulation der Menschen durch Pharmakonzerne!
Die Krankheitserfinder- Wie wir zu Patienten gemacht werden
Ein Buch von Jörg Blech
Vom nutzen, krank zu sein!
Wenn man die Menschen dafür belohnt, werden sie krank. Die vor einigen Jahren ausgebrochene kollektive Putzfrauen-Depression offenbart, dass es manche Krankheiten nur darum gibt, weil sie nützlich sind. Sie bringen den Ärzten Kundschaft, und den Menschen bescheren sie freie Tage auf Attest, Schmerzensgelder, Invalidenrenten - und dazu das Renommee, Patienten zu sein.
In aller Regel handelt es sich bei diesen nützlichen Krankheiten um Bagatellen, um Befindlichkeiten, die man organisch gar nicht erklären kann.
Ein Paradebeispiel sind die Erschöpfungszustände, die vor allem in der Mittelschicht entwickelter Länder zu beobachten sind. Sie alle kann man so gut wie nie kurieren - aber trefflich therapieren.
Die "traumatisierten" in den Industriestaaten freuen sich über das, was Psychologen als sekundären Krankheitsgewinn bezeichnen: Wenn man krank wird, geht es einem besser. Man bekommt Geld, teure Arzneien, aufwendige Therapien und erfährt sogar noch die Anteilnahme der Mitmenschen. So ist der Kranke oftmals der mächtigste Mensch in seiner Familie. Ein Frührentner genießt höheres Ansehen als jemand, der seit langem ohne Arbeit ist. Denn in der Leistungsgesellschaft wird eigentlich nur Krankheit als Möglichkeit akzeptiert, dass jemand nicht perfekt und leistungsstark ist. Umgekehrt gilt auch: Wenn die Gesellschaft und die Arbeitswelt nicht so rigide Anforderungen an den Einzelnen stellen, würden vielleicht nicht so viele Menschen ihr Heil in der Krankheit suchen.
Die umfassende Medikalisierung unseres Lebens trägt entscheidend dazu bei, dass die Gesundheitssysteme nicht mehr finanzierbar sind.
Wenn es keine Krankheit gibt, dann gehen die Pharmafirmen Pleite!
Global operierende Konzerne definieren die Gesundheit des Menschen gegenwärtig neu, sodass Gesundheit ein Zustand ist, den keiner mehr erreichen kann. Pharmazeutische Unternehmen sponsern die Erfindung ganzer Krankheiten und Behandlungsmethoden und schaffen so ihren Produkten neue Märkte.
Stellen Sie sich vor, sie sind gesund - und wissen es nicht!
Zitate aus dem Buch "Die Krankheitserfinder"!
Nun bin ich auf die Kommentare gespannt! ;-)
Ein Buch von Jörg Blech
Vom nutzen, krank zu sein!
Wenn man die Menschen dafür belohnt, werden sie krank. Die vor einigen Jahren ausgebrochene kollektive Putzfrauen-Depression offenbart, dass es manche Krankheiten nur darum gibt, weil sie nützlich sind. Sie bringen den Ärzten Kundschaft, und den Menschen bescheren sie freie Tage auf Attest, Schmerzensgelder, Invalidenrenten - und dazu das Renommee, Patienten zu sein.
In aller Regel handelt es sich bei diesen nützlichen Krankheiten um Bagatellen, um Befindlichkeiten, die man organisch gar nicht erklären kann.
Ein Paradebeispiel sind die Erschöpfungszustände, die vor allem in der Mittelschicht entwickelter Länder zu beobachten sind. Sie alle kann man so gut wie nie kurieren - aber trefflich therapieren.
Die "traumatisierten" in den Industriestaaten freuen sich über das, was Psychologen als sekundären Krankheitsgewinn bezeichnen: Wenn man krank wird, geht es einem besser. Man bekommt Geld, teure Arzneien, aufwendige Therapien und erfährt sogar noch die Anteilnahme der Mitmenschen. So ist der Kranke oftmals der mächtigste Mensch in seiner Familie. Ein Frührentner genießt höheres Ansehen als jemand, der seit langem ohne Arbeit ist. Denn in der Leistungsgesellschaft wird eigentlich nur Krankheit als Möglichkeit akzeptiert, dass jemand nicht perfekt und leistungsstark ist. Umgekehrt gilt auch: Wenn die Gesellschaft und die Arbeitswelt nicht so rigide Anforderungen an den Einzelnen stellen, würden vielleicht nicht so viele Menschen ihr Heil in der Krankheit suchen.
Die umfassende Medikalisierung unseres Lebens trägt entscheidend dazu bei, dass die Gesundheitssysteme nicht mehr finanzierbar sind.
Wenn es keine Krankheit gibt, dann gehen die Pharmafirmen Pleite!
Global operierende Konzerne definieren die Gesundheit des Menschen gegenwärtig neu, sodass Gesundheit ein Zustand ist, den keiner mehr erreichen kann. Pharmazeutische Unternehmen sponsern die Erfindung ganzer Krankheiten und Behandlungsmethoden und schaffen so ihren Produkten neue Märkte.
Stellen Sie sich vor, sie sind gesund - und wissen es nicht!
Zitate aus dem Buch "Die Krankheitserfinder"!
Nun bin ich auf die Kommentare gespannt! ;-)
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