Nach Angaben eines unbekannten Informanten könnte laut Staatsanwaltschaft Adelt als Finanzvorstand den damaligen Vorstandsvorsitzenden Piëch auf die ominöse Kostenstelle «1860» hingewiesen haben. Über dieses Sonderkonto sollen ohne Kontrolle etwa Lustreisen auf Firmenkosten abgerechnet worden sein.

Daraufhin soll Piëch den damaligen Leiter seines Sekretariats, den heutigen Audi-Chef Stadler, angewiesen haben, die Kostenstelle zu überprüfen. Oberstaatsanwalt Ralf Tacke sagte am Montag, es sei «lebensnah», wenn Piëch über ein Ergebnis der Überprüfung informiert worden sei. Damit aber hätte Piëch von der Kostenstelle und den Lustreisen von Betriebsräten gewusst. VW wies dies strikt zurück.

Piëch sei allerdings «derzeit» kein Beschuldigter in der VW- Affäre, sagte Tacke. Sollten sich jedoch aus den Zeugenvernehmungen konkrete Anhaltspunkte ergeben, käme ein Ermittlungsverfahren gegen Piëch in Betracht.

Nach dem jetzigen Terminplan soll Piëch Anfang Januar als Zeuge vor dem Braunschweiger Landgericht vernommen werden. Am Mittwoch, dem nächsten Verhandlungstag, will die Vorsitzende Richterin Gerstin Dreyer die Termine für die Zeugenvernehmungen abstimmen.

Ich kann nur hoffen, dass für alle Beteiligten nach diesem Prozess auch wirklich die Höchststrafe ausgesprochen wird.
Der ehrliche kleine Angestellte wird nach über 21 Jahren Betriebszugehörigkeit ohne einen einzigen Fehltag wegen Krankheit oder sonstiger Gründe mit schmutzigster Methode in die Altersteilzeit gezwungen und nicht einmal über seinen letzten Arbeitstag informiert? Auf eigenes Nachfragen wird man dann innerhalb von einer halben Stunde darauf aufmerksam gemacht, dass es heute der letzte aktive Arbeitstag sei und man sich umgehend zu verabschieden habe. Nur bei wem? Diese Nachfrage ersparte ich mir dann lieber doch und verließ gruß- und wortlos das Werksgelände.
Eine Schande für einen Weltkonzern!
Wenn das der richtige Umgang mit den ehrlichen Mitarbeitern sein soll, dann sage ich gute Nacht Volkswagen und es tut mir leid, über 21 Jahre in einem solchen Skandalschuppen gearbeitet zu haben. Außerdem tut es mir noch mehr leid um jedes Fahrzeug das ich anstandsgetreu im Unternehmen kaufte, weil ich mich damit identifizieren wollte. Heute weiß ich, dass es ein Fehler war.
Und dieses Unternehmen möchte sich mit Toyota messen?

Ich hoffe, potentiellen Autokäufern hiermit vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe gegeben zu haben?