Der Weg war lang und unübersichtlich, wir haben versucht nebeneinander zu gehen - am Anfang war es noch leicht, wir haben uns an den Händen gefaßt und sind miteinander dahingeschlendert.
Dann kamen die ersten Schwierigkeiten, der Weg wurde steiler und mühevoller - wir haben uns nicht losgelassen und einer hat den anderen weitergezogen.
Es wurde nicht einfacher und wir haben uns ab und zu losgelassen um die Hindernisse allein zu überwinden. Aber wir haben uns immer wieder gegenseitig eingeholt und sind gemeinsam weitermaschiert - die Hände haben wir uns immer seltener gereicht.
Der Weg wurde steinig und war nur noch als schmaler Pfad zu erkennen - wir konnten nicht mehr nebeneinander gehen, einer lief hinter dem anderen und jeder hat abwechselnd die Führung übernommen, aber wir haben nicht abreißen lassen.
Der Pfad war kaum noch zu erkennen, Felsen blockierten immer wieder den Weg - Der Abstand in dem wir gingen wurde größer, wir haben uns oft aus den Augen verloren. Die Erschöpfung lies uns mühsam weitertaumeln.
Dann kam diese Weggabelung, kaum zu erkennen. Der Abstand war zu groß, der Weg hatte unsere Kräfte aufgezehrt, wir konnten nicht mehr aufeinander warten.
Der eine ging links, der andere rechts und beide glaubten wir in die richtige Richtung zu gehen.
Die Weggabelung liegt weit zurück, keine Kraft mehr umzukehren, keine Kraft mehr vorwärts zu gehen, keine Kraft mehr.
Jetzt müssen wir anhalten und ausruhen, den Weg fortsetzen den wir gewählt haben - ich hoffe am Ende deines Weges wartet das ganz große Glück! Du hast es Dir verdient, es war ein zu langer Weg, als daß das alles umsonst gewesen sein könnte.