Jungen sind später dran als Mädchen. Bereits im fünften Lebensjahr fällt eine dünnere Verbindung der beiden Hirnhälften gegenüber den Mädchen auf; Die weichen und die harten Kompetenzen werden dadurch nicht so gut in Korrelation gebracht. Ob das ursächlich dafür ist, wenn Jungs bis zum Ende ihrer Schulzeit regelrecht durch den Unterricht gepeitscht werden müssen damit sie ihre Anlagen optimal nutzen können ist nicht nachgewiesen. Aber es bestehen ernstzunehmende Hinweise darauf, dass fortwährendes, fremdbestimmtes Handeln  nicht gut sein kann, dass Domestizierung von Jungen de facto oktroyierte Gewaltanwendung an der Psyche der Jungen ist. Eine latent schwelende Aggression in zivile und/oder militärische Kampfhandlungen zu kanalisieren wird dadurch geradezu zum Bedürfnis angefacht anstatt dämpfend auf Jungen eingewirkt zu haben.

 

Die Folgen  machen sich später unmissverständlich bemerkbar. Einige Wenige, die es an die Spitze schaffen, haben gute Strategien für destruktive Macht entwickelt während die gebrochenen Männer auffalend öfter in Gefängnissen landen als Frauen, die überwiegende Klientel der Obdachlosenfürsorge und doppelt so hohe Selbstmordkandidaten als Frauen darstellen.

 

Kurz, ein Mann ist, nachdem er seinen schulischen Sozialisierungsprozess hinter sich gebracht hat bereits kein ausgeglichenes Wesen mehr. Sollte er das Rentenalter erreichen ist er der unzufriedene und ständig nörgelnde alte Mann den seine gleichaltrige Lebensgefährtin um mehr als 3.300 Tagen überlebt haben wird! Das sind 3.300 Sonnenauf- und untergänge mehr, ca. 5.000 Kaffees oder Weingläser und unter Umständen 1.000 Orgasmen mehr als Männer.