Als ich am Morgen aufgestanden bin und mich die Sonne schon mit ihren hellen Strahlen begrüßte,dachte ich,der Tag kann ja nur noch besser werden.

Zuerst mußte ich schnell zum Arzt um meinen Befund abzuholen vom röntgen und dann wollte ich mir einen schönen tag  in der Stadt machen,mit Frühstück essen,bummeln  und alles was spaß macht.Frohgelaunt betrat ich die arztpraxis

 

 

und war sehr erstaunt,das ich garnicht lange warten mußte.Auch der Arzt der schon im gesetzten Alter war und den ich schon elf Jahre als einen liebenswerten und lustigen Menschen gekannt habe machte ein sehr ernstes Gesicht.Leicht enttaüscht

,weil mir das einwenig von meiner guten Laune nahm setzte ich mich und fragte den Arzt ob er nicht gut geschlafen hätte.Er sah mich lange an und sagte,damit könntet du recht haben,denn für das was ich dir jetzt sagen muß,brauchst du sehr viel Kraft.Wie ein Blitz  durchfuhr es mich,nur das eine Wort,Krebs.

Ich hatte innerhalb von den letzten sechs Jahren,meinen Bruder und meine Schwester an Lungenkrebs verloren.Was er dann sagte,nahm ich garnicht mehr so richtig wahr.Er sagte das ich zwei Tumore im  rechten Lungen flügel hätte,aber um festzustellen ob es bösartig ist  müßte ich gleich den nächsten Tag ins Krankenhaus und opperiert werden.Aber ich ließ mir etwas Zeit.

Wie ich dann zum Bus gekommen bin,weiß ich nicht mehr,ich weiß nur,das ich die ganze Fahrt geweint habe  und mir eine Frau ein Päckchen  Taschentüchergeschenkt hat und fragte,ob sie mir helfen kann.Ob ich geantwortet habe kann ich heute garnicht mehr sagen.

ich stieg aus und kaufte mir eine Flasche Sekt obwohl ich garkeinen Alkehol trank.Die Flasche habe ich heute noch.

Zu Hause  dachte ich nur ,das wars Gudrun,du hast gerade deinen Bruder beerdigt der mit 43 jahren auch an Lungenkrabs verstorben ist,deine Mutter ist gerade an Sekundentod gestorben und nun rufen sie mich.Mir gin soviel durch den Kopf.

vor einer Woche war ich gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden.Man hatte mich sieben mal an Hautkrebs an der linken Gesichtshälfte opperiert.

Am abend als mein Mann von der Arbeit kam und fragte was mit mir los ist,sagte ich nur,ich hätte kopfschmerzen.

In der Nacht konnte ich nicht schlafen,mir ging soviel durch den kopf.Sage ich es meine Familie oder sage ich es nicht.

Das war an einen Donnerstag.Am Montag mußte ich schon ins Krankenhaus,was mache ich nur.?

Am Samstag es war sehr schönes Wetter ich,bat ich meinen Mann mit mir in die Stadt zu gehen Eis essen.

Als wir dann draußen in einem Eiskaffee saßen,fing ich an die Leute zu beobachten.

Ich hörte garnicht was mein Mann sagte,als er plötzlich fragte,was mit mir ist.

Ach sagte ich,ich bin etwas traurig,denn wir zwei hätten viel mehr unternehmen sollen.Im Urlaub waren wir nieim Kino waren wir nie und auch so,wir hätten das leben anders leben sollen und nicht nur arbeiten,arbeiten.

Ich hatte vorher im Hospitz gearbeitet und nun ging mir das alles durch den Kopf.

Als wir wieder zu Hause waren überlegte ich was ich sagen soll,denn ich mußte ja meine Tasche packen.

Ich erzählte meinen Mann,das das Krankenhaus angerufen hat,ich müßte noch einmal für ein paar Tage zur Kontrolle mit meinem Gesicht ins Krankenhaus am Montag.

Ich hoffte immer noch im Stillen,das ich keinen Lungenkrbs habe.

Dann kam der Montag und mein Mann begleitete mich ins Krankenhaus.Dort mußten wir fast eine Stunde warten,dann kam ein Arzt und nahm uns beide mit in sein Zimmer.

er sagte dann,ja Frau Blankschein,sie wissen ja,das sie schon morgen opperiert werden.Mein Mann sah den Arzt an und sagte,nein das ist ein Irrtum,meine Frau ist nur zur Beobachtung hier.

Meine Knie wurden weich und ich fing an zu weinen.Der Arzt sagte,haben sie nicht mit ihrer Fam. gesprochen?Langsam schüttelte ich den Kopf.

Ihre Frau hat zwei Bösartige Tumore am linken Lungenflügel,die sovort entfernt werden müssen.

Mein Mann wurde sehr blas und sagte,heißt das meine Frau hat Krebs?Ja sagte der Arzt,wir müssen den rechten Lungenflügel entfernen,sie können dann morgen,wenn alles gut geht ihre Frau auf der intensievstation besuchen.

Mein Mann nahm mich in die Arme und ich sagte nur,bitte sag jetzt nichts.

Er brachte mich noch auf mein Zimmer und da ich sah das er sehr mit den Tränen kämpfte schickte ich ihm nach Hause.

Als wir uns verabschiedet haben versuchte ich ihm mit den Worten,du weist doch ich bin stark,wir schaffen das schon zu trösten.Ich bat ihm unseren Sohn langsam darauf vorzu bereiten,das die Mama sehr krank ist und villeicht auch sterben könnte.

Dann fuhr er nach Hause.Auf dem Zimmer in dem ich war lag eine Frau die schon opperiert worden war.Sie war furchtbar dünn und konnte nur mit Suerstoff atmen.Angst stieg in mir hoch.Dann kam der Narkosearzt und erzählte mir Dinge die garnicht mehr mitbekam.Mir war jetzt alles egal,In meinen Kopf hatte ich mich schon aufs sterben eingestellt.

Am Abend bekam ich dann Tabletten die mich zuerst sehr glücklich machten,weil mein ganzer Körper sehr entspannt war und dann war ich weg.Am Morgen war ich die erste die im OP kam,die Wirkung der Tabletten war immer noch etwas da und ich bekam schon wieder neue.

Als man mich abholte hätte ich singen können,so war die Wirkung der Tabletten.

bei der Vorbereitung  im OP versuchte ich lallend den Arzt einen Witz zu erzählen,was und ob es ein Witz war kann ich nicht sagen,aber der narkosearzt lachte und streichelte mein Gesicht.Mein letzter Gedanke als der Narkose Arzt gute Nacht sagte,war,ob es jemals wieder hell wird?

 

Dann war da eine zeit von der ich nicht viel mitbekam,manchmal hörte ich ,sie müssen atmen,oder ich sah meinen mann am bett sitzen,aber alles wie im traum.

Nach drei Tagen konnte ich wieder klar denken,man entfernte die Lungenmaschiene und ich wurde auf die normale Station verlegt.

Ich sah aus wie ein Roborter,soviel Schlaüche hatte man mir eingenäht.Da die Schmerzen unerträglich waren bekam ich viel Morphium und  schlief sehr viel.

Am zweiten Tag mußte ich dann das erste mal aufstehen,als mich zwei Schwestern hochziehen wollten hatte ich auf einmal stechende Schmerzen zwischen den Schultern in der Wirbelsaüle.Bandscheibenvorfall,war die Diagnose.Das auch noch dachte ich.

In dieser Nacht bekam die Frau die schon da war einen furchtbaren Hustenanfall,als ich hinsah ,sah ich das sie blut spuckte,man fuhr sie sofort mit dem Bett raus,ich habe sie nie wieder gesehen.den nächsten Tag kam ihr Freund und holte ihre Sachen.Ich habe mich nicht getraut,zu fragen  

Nach diesem Vorfall fing ich an zu kämpfen,ich bat meinen Mann und meine Kinder mich mit den Rollstuhl in den Garten zu fahren.Dort nahm ich meinen Sohn und meine Schwiegertochter in den Arm und sagte nur,ich verspreche euch ich werde kämpfen.Beide standen die Tränen in den Augen,aber weiter sprachen wir nicht über den Krebs.

Einen Tag danach wurden die Schlaüche gezogen ich hätte mir vor Angst bald in die Hose gemacht,aber der Arzt lenkte mich so gut ab,das ich fragte ,wann fangKasten und die Schlaüche.Ich ließ mir von der Schwester einen Rollstuhl bringen und fing an allein zu laufen.,indem ich mich am Rollstuhl fest hielt..Einen Tag bis zum Schwesternzimmer und jeden Tag ein Stück weiter.Bis ich soweit war das ich bis zu Fahrstuhl kam und ich selbst in den Park gehen konnte.

Dann kam der Tag der Entlassung,mein Mann hatte sich frei genommen um mich abzuholen.

Beim Entlassungsgespräch sagte man mir nur das ich den nächsten Tag zum Hausarzt sollteund der Arzt nahm mich in den Arm und sagte,das er stolz auf mich ist.

ich fühlte mich gleich besser.

Dann gingen wir zum Taxi aber als wir einsteigen wollten,stand plötzlich der Arzt vor uns.Er bat uns noch einmal mit in sein Zimmer zu kommen.Als wir dort saßen,sagte er das gerade der Bescheid gekommen ist,das ich nun doch zur chemo müßte,mir wude ganz schlecht und das bischen Freude in mir war verschwunden und Angst machte sich breit.Diese blöde Angst,die man nicht steuern kann.

Zwei Tage später,nachdem mir vom Hausarzt die Fäden gezogen wurden,war es denn soweit und ich mußte das erste mal zur Chemo.

Am Morgen fuhr ich mit demTaxi allein zum Krankenhaus.Ich mußte immer einen Tag vorher kommen,wegen Blutabnehmen und so.Als das alles gemacht war,lag ich auf meinem Bett,die Perücke die ich von der Kasse bekommen hatte im gepäck.Auf meinem Zimmer lag eine Frau.sie war 48 die alles schon hinter sich hatte.sie war sehr nett.sSie erzählte mir das die Ärzte gesagt hätten sie würde nur noch drei Monate leben.

Ich bekam Panik und ging so schnell ich konnte aus dem Zimmer.Draußen in einer stillen Ecke bekam ich einen Weinkrampf und sagte immer nur,warum,warum.Aber keiner konnte antworten.

Am Abend,ich lag schon im Bett und war kurz eingeschlafen,bemerkte ich wie Erika,so hieß die Frau aus dem Zimmer ging.

Ich stand auf und ging hinterher..

Draußen sagte sie zu mir,jetzt gehen wir uns kaffee holen.Woher fragte ich,komm mit sagte sie,Wir gingen zur Küche und warteten bis die Nachtschwester weg war,dann taten wir uns ihren Kaffee in die kanne die Erika dabei hatte und gingen runter zum Raucherraum..In der Annahme das wir sowieso sterben war uns das egal mit dem rauchen.Dort saßen wir die ganze Nacht.Wir waren nicht die Einziegen.Da war ein russisches Ehepaar,die beide zur gleichen Zeit Lungenkrabs im Enstadion.

Erika erzählte mir,das sie einen Versuch mitmachte für Tabltten aus dem Ausland und dafür die Beerdigung bezahlt bekäme.Man muß sich mal vorstellen,das sowas von den Ärzten vorgeschlagen wird.Anstatt das sie den Mann villeicht noch ein e kleine Entschädigung dafür gegeben hätten.Ich war entsetzt.am nächsten Tag morgens um acht Uhr war es dann soweit.Mein Herz raste und meine Gedanken waren so durcheinander ich konnte nicht klar denken.

Zwölf Flaschen hingen dort und dann erklärte man mir,was das alles ist.Aber mir war das egal,man hätte auch gift reintun können dachte ich,dann währe alles vorbei.

Ich lag da eine Stunde nach der Anderen und fühlte mich sehr allein.Fast alle fünf Minuten griff ich in mein Haar und wartete darauf,das sie ausgehen.Aber nichts passierte.Dann muß ich wohl eingeschlafen sein,ich wurde von einem furchtbaren Brennen im arm wach und klingelte.Die Chemo war neben der Ader gelaufen und ich hatte einen sehr dicken Arm.Man suchte eine andere Stelle und dann ging es Weiter,Nach zwölf Stunden hatte ich es geschafft und durft nach einer Stunde nach Hause..Dort begann die Zeit der Übelkeit,Depressionen,Schllappheit.Es war eine schlimme Zeit für meine Fam.und für mich.

Zwölf mal machte ich das mit und immer war Erika auch da und wir klauten jedesmal den kaffee.Wir wurden beide die besten Freundinnen.Aber es ging ihr von mal zu Mal schlechter,was ich voller Angst sah.Einmal sagte sie  es war um 11 Uhr am Abendsie hätte solch einen Appetit auf Pitza.Wo ist das Problem sagte ich?

ich fuhr runter zum Förtner und der bestellte uns drei Pitza,die auch kamen.Wir weckten die beiden Frauen aus den Nebenzimmer und so saßen wir da und feierten eine Pitzaparty..Danach genemigten wir uns alle einen Kaaffee natürlich aus dem Schwesternzimmer und wurden erwischt von der Schwester.Aber die lachte nur und sagte,das sie schon lange wüßte wer der  oder die Diebe waren.

Dann kam der Tag der letzten Chemo.Bevor ich auf Station ging setzte ich mich drau0en auf die Bank und rauchte eine.Aber gerade als ich den ersten Zug machte,kam der Arzt der mich opperiert hatte.ich saß da den Qualm im Mund und ließ ihn reden,bis ich die Luft nicht mehr anhalten konnte und laut ausatmete.Natürlich sah er den Qualm aber er mußte herzhaft lachen denn ich muß doch komisch ausgesehen haben.Ich entschuldigte mich bei ihm  und er drohte nur mit dem Finger und ging weiter,Als die letzte Chemo vorbei war,ging ich ins Schwestern Zimmer und bat darum,mir die Nadel zu ziehen,der Pfleger sagte übermütig,machen sie das doch allei.Er konnte garnicht so schnell kucken wie ich die Nadel gezogen habe.Mit großen Augen stand er da und dann fing er an zu schimpfen.ich lachte nur und bat ihm um einen Pflaster.

Nachdem ich die Adresse mit Erika ausgetauscht hatte,fuhr ich nach Hause.

Aber es war noch nicht geschafft,ich saß nur mit dem Eimer im Sessel,fast Tag und Nacht.Dann  nach drei oder vier -Wochen wurde es mit der Übelkeit langsam besser und meine Haare hatte ich auch behalten.Nach einen Anruf von Erika fuhr ich sie besuchen,die Perücke im Gepäck,Sie hatte mich gefragr,da ich meine Haare ja behalten hatte,ob ich sie ihr leihen könnte,weil ihre so häßlich war,Es war ein schöner nachmittag bei Kaffee und kuchen.Sie hatte meine Perücke auf und war sehr glücklich,nach Wochen kam der Umzug von eine Stadt in die Andere,in der Erika wohnte.Weil ich schon meinen elektrischen Rollstuhl hatte,denn meine Knochen hatten von der Chemo so gelitten das ich noch heute nur im Rollstuhl raus kann,naja ich beschloß Erka zu besuchen,Ich hatte noch zwei Jacken die ich ihr mitnehmen wollte und fuhr los.

Als ich ankam stand an ihrem Fenster,zu vermieten,mein ganzer Körper war wie gelähmt und es fällt mir heute noch schwer das zu schreiben..Eine Nachbarin erzählte mir,das sie kurz vor Weihnachten gestorben sei und ihr Mann der 25 jahre älter war hatte sich in der Nacht nach der Beerdigung erhängt.

Sie ist mit meiner Perücke mit der sie sich so schön fand gegangen,Ich weiß nicht wie ich nach Hause gekommen bin,aber das habe und werde ich nie verrgessen.

Das alles ist jetzt zei Jahre her und ich lebe immer noch.Mal recht mal schlecht.Aber ich gebe nicht auf.

Liebe Grüße an alle die das lesen und alle die das gleiche durch haben oder gerade durch machen gebt nicht auf.