Ein alltägliches Märchen
An all die Heinzelmännchen und Heinzelfrauen die Tag täglich mit Staubtuch und Aufnehmer in fremden Haushalten hart für ihr Geld arbeiten müssen.
Es war einmal eine stressgeplagt Frau. Jeden Morgen beim ersten Hahnenschrei, ganz in der Früh, stand sie auf und machte sich noch in der Dunkelheit auf dem Weg zu Arbeit.
Ihr Arbeitsplatz glich einem Haifischbecken, wo sie als klitzekleiner Fisch, jeden Tag hart ihre Taler verdienen musste.
Wenn der Feierabend nahte war sie erschöpft, aber auch froh nicht von den großen Haien gefressen worden zu sein.
Auf dem Weg nach Hause lauerten weitere viele Gefahren, denn ihr Weg führte durch den Konsumgeisterwald.
Dort warteten viele Hexen und Riesen, die die kleine Frau mit süßen Worten und vielen Versprechungen in ihre Häuser locken wollten.
Diese Hexenhäuser waren so schön, es gab so viel zu sehen und zu kaufen das die kleine Frau einfach nicht wiederstehen konnte.
Hatte man sich aber erst einmal mit diesen Hexen eingelassen, war man ihnen verfallen, denn sie lockten jede Woche mit einer anderen Welt.
Doch in ihren Häusern ging der Terror erst richtig los.
Die kleine Frau wollte nur etwas Brot und Käse für ihr Abendbrot kaufen, doch aus den Regalen schrie es laut:
Nimm mich ich schmecke besser
Nein, nimm mich, ich hab mehr Inhalt.
Nimm mich, ich habe mehr Vitamine.
Nimm mich, ich bin billiger, billiger, billiger.
" Aber ich will doch nur ein bisschen Brot und Käse kaufen " rief die kleine Frau verzweifelt.
Böse flüsterten ihr die Hexen zu, dass Brot und Käse nicht genug sei, sie solle doch noch mehr kaufen bis der Einkaufswagen zusammen bricht.
Doch die kleine Frau blieb standhaft und ging schnell nach Hause. Die Hexen riefen ihr hinterher " Wir warten auf dich, denn auch du kommst wieder, dann wird auch dein Einkaufswagen voll sein. Denn hier gibt es jede Woche eine neue Welt".
Die kleine Frau hatte Angst davor, aber noch größer war die Angst vor den großen Riesen.
Sie verführten und hypnotisierten die Menschen, brachen den Willen und ließen die Menschen wie Zombies durch die Gänge ihrer riesigen Höhlen wandeln.
Im Bauch dieser Höhlen gab es alles im Überfluss, dass wurde von einer Schar Zwerge präsentiert, die dem Riesen dienen mussten und zwar so wie er das wollte.
Hier gab es Kameras mit 3,4,5,oder 10 Mil. Pixel. Mit Spiegelreflex und 3,4,10fach Zoom, mit und ohne Lächelerkennung und das alles mit Bildstabilisator.
Es gibt Kühlschränke so groß wie Einfamilienhäuser. Fernseher, flach, flacher am flachesten. Mit HDready, mit Perfect Pixel und 24p, mit Blu-ray und HD DVD. Mit und ohne Set-Top Box und das HD ready1080p Zertifikat.
Ganz wichtig ist auch der CI-Steckplatz, für das Pay TV. Das ist super, super wichtig, bloß nicht vergessen, dass kann dein ganzes Leben beeinflussen, sonst wirst du für den Rest deines Lebens unglücklich sein.
" Aber ich will doch einfach nur fernsehen," sagte die kleine Frau ängstlich. Sie wollte nicht unglücklich werden.
" Nur einfach fernsehen, nein das gibt es nicht," sagte der Zwerg und seine Augen funkelten dabei.
Dann die vielen bunten Handys die man am besten alle haben MUSS.Mit ihnen kann man Musik hören, Fotos machen, schreiben, einkaufen, bezahlen und Termine verwalten.
" Aber ich möchte einfach nur telefonieren," sagte die kleine Frau.
" Wo leben sie denn, gute Frau. Sie wollen doch auch dazugehören und glücklich sein, oder etwa nicht? Nur telefonieren, dass gibt es nicht."
Die kleine Frau blickte in die Gesichter der Zombies, wenn die Zwerge sie in der Mangel hatten und manchmal huschte ein Lächeln über das Zombiegesicht und aus dem Zwergengesicht wurde eine fiese Fratze.
Am schlimmsten aber waren die Gnome.
Mit ihren zuckersüßen Versprechungen hielten sie die Menschen fest, die wie gebannt an ihren Lippen hingen.
Mit einem Klick in die Große weite wwwWelt. Jeder wollte noch schneller, besser und billiger sein, als der Andere.
Nur hier und jetzt konnte man viel Geld sparen, nur hier und jetzt will man deine Unterschrift und zwar SOFORT. Nur hier und jetzt will man dein bestes, deine hart verdienten Taler.
Aus jeder Ecke, aus jedem Regal rief es "Kauf mich, kauf mich, nimm mich mit. KAUF MIIICH".
Wenn die Zombies sich dann auf den Weg zum Ausgang machten, mit diesem verklärten Blick in den Gesichtern und den vollen Einkaufswagen, mussten sie noch an den Geiern vorbei.
In langen Schlangen standen sie dann vor den Geiern, die einem nach dem andern den letzten Taler aus der Tasche zogen. Plötzlich wurden aus den Zombies wieder Menschen, doch da war es schon zu spät. Die Taler waren weg. Und ob man das wirklich alles brauchte, darauf wollten die Zwerge nichts mehr sagen.
" Hilfe ich will hier raus", rief die kleine Frau und rannte schnell zum Ausgang.
Der Riese, die Zwerge und die Gnome riefen ihr lachend hinterher " Auch du kommst wieder, denn hier gibt es alles was man nicht haben muss".
Endlich zu Hause wurde sie schon von ihrem lieben Mann erwartet.
Erschöpft, aber glücklich aus den Fängen des Riesen entkommen zu sein, machte sie sich daran das Abendbrot vorzubereiten.
Viel Zeit blieb ihr nicht zu ausruhen, denn die alten Eltern
der kleinen Frau brauchten auch noch ihre Zuwendung, so machte sie sich wieder auf dem Weg.
Endlich nach vielen Stunden lag sie müde im Bett und dachte an dies und das. Auch an ihre Wohnung, die auch mal wieder geputzt werden musste. Nur wann das wußte sie nicht.
Traurig schlief sie endlich ein und träumte von Heinzelmännchen die alles blitzeblank putzten.
" Oh, das wäre schön".
Am nächten Morgen beim ersten Hahnenschrei machte die kleine Frau sich wieder auf dem Weg zu Arbeit. Vorher legte sie ein paar Taler auf den Küchentisch in der Hoffnung auf die Heinzelmännchen, genauso wie es im Traum gewesen war.
Als sie am Abend müde nach Hause kam, waren Oh Schreck die ganzen Taler weg.
Aber was war das, Oh welch ein Zauber, die ganze Wohnung war blitze blank und sauber.
Auf dem Küchentisch lag ein Brief, auf dem stand " Ich habe das gerne gemacht, das ist doch klar und wenn du willst bin ich in 14 Tagen wieder für dich da ".
Ja, so will ich es haben, davon will ich mehr. Dafür gebe ich gerne meine schwer verdienten Taler her.
Und wenn sie nicht gestorben sind so sollen sie noch viele lange Jahre stressgeplagten Frauen helfen.
Danke das es Euch gibt
euch Heinzelmännchen und Heinzelfrauen
Ihr Arbeitsplatz glich einem Haifischbecken, wo sie als klitzekleiner Fisch, jeden Tag hart ihre Taler verdienen musste.
Wenn der Feierabend nahte war sie erschöpft, aber auch froh nicht von den großen Haien gefressen worden zu sein.
Auf dem Weg nach Hause lauerten weitere viele Gefahren, denn ihr Weg führte durch den Konsumgeisterwald.
Dort warteten viele Hexen und Riesen, die die kleine Frau mit süßen Worten und vielen Versprechungen in ihre Häuser locken wollten.
Diese Hexenhäuser waren so schön, es gab so viel zu sehen und zu kaufen das die kleine Frau einfach nicht wiederstehen konnte.
Hatte man sich aber erst einmal mit diesen Hexen eingelassen, war man ihnen verfallen, denn sie lockten jede Woche mit einer anderen Welt.
Doch in ihren Häusern ging der Terror erst richtig los.
Die kleine Frau wollte nur etwas Brot und Käse für ihr Abendbrot kaufen, doch aus den Regalen schrie es laut:
Nimm mich ich schmecke besser
Nein, nimm mich, ich hab mehr Inhalt.
Nimm mich, ich habe mehr Vitamine.
Nimm mich, ich bin billiger, billiger, billiger.
" Aber ich will doch nur ein bisschen Brot und Käse kaufen " rief die kleine Frau verzweifelt.
Böse flüsterten ihr die Hexen zu, dass Brot und Käse nicht genug sei, sie solle doch noch mehr kaufen bis der Einkaufswagen zusammen bricht.
Doch die kleine Frau blieb standhaft und ging schnell nach Hause. Die Hexen riefen ihr hinterher " Wir warten auf dich, denn auch du kommst wieder, dann wird auch dein Einkaufswagen voll sein. Denn hier gibt es jede Woche eine neue Welt".
Die kleine Frau hatte Angst davor, aber noch größer war die Angst vor den großen Riesen.
Sie verführten und hypnotisierten die Menschen, brachen den Willen und ließen die Menschen wie Zombies durch die Gänge ihrer riesigen Höhlen wandeln.
Im Bauch dieser Höhlen gab es alles im Überfluss, dass wurde von einer Schar Zwerge präsentiert, die dem Riesen dienen mussten und zwar so wie er das wollte.
Hier gab es Kameras mit 3,4,5,oder 10 Mil. Pixel. Mit Spiegelreflex und 3,4,10fach Zoom, mit und ohne Lächelerkennung und das alles mit Bildstabilisator.
Es gibt Kühlschränke so groß wie Einfamilienhäuser. Fernseher, flach, flacher am flachesten. Mit HDready, mit Perfect Pixel und 24p, mit Blu-ray und HD DVD. Mit und ohne Set-Top Box und das HD ready1080p Zertifikat.
Ganz wichtig ist auch der CI-Steckplatz, für das Pay TV. Das ist super, super wichtig, bloß nicht vergessen, dass kann dein ganzes Leben beeinflussen, sonst wirst du für den Rest deines Lebens unglücklich sein.
" Aber ich will doch einfach nur fernsehen," sagte die kleine Frau ängstlich. Sie wollte nicht unglücklich werden.
" Nur einfach fernsehen, nein das gibt es nicht," sagte der Zwerg und seine Augen funkelten dabei.
Dann die vielen bunten Handys die man am besten alle haben MUSS.Mit ihnen kann man Musik hören, Fotos machen, schreiben, einkaufen, bezahlen und Termine verwalten.
" Aber ich möchte einfach nur telefonieren," sagte die kleine Frau.
" Wo leben sie denn, gute Frau. Sie wollen doch auch dazugehören und glücklich sein, oder etwa nicht? Nur telefonieren, dass gibt es nicht."
Die kleine Frau blickte in die Gesichter der Zombies, wenn die Zwerge sie in der Mangel hatten und manchmal huschte ein Lächeln über das Zombiegesicht und aus dem Zwergengesicht wurde eine fiese Fratze.
Am schlimmsten aber waren die Gnome.
Mit ihren zuckersüßen Versprechungen hielten sie die Menschen fest, die wie gebannt an ihren Lippen hingen.
Mit einem Klick in die Große weite wwwWelt. Jeder wollte noch schneller, besser und billiger sein, als der Andere.
Nur hier und jetzt konnte man viel Geld sparen, nur hier und jetzt will man deine Unterschrift und zwar SOFORT. Nur hier und jetzt will man dein bestes, deine hart verdienten Taler.
Aus jeder Ecke, aus jedem Regal rief es "Kauf mich, kauf mich, nimm mich mit. KAUF MIIICH".
Wenn die Zombies sich dann auf den Weg zum Ausgang machten, mit diesem verklärten Blick in den Gesichtern und den vollen Einkaufswagen, mussten sie noch an den Geiern vorbei.
In langen Schlangen standen sie dann vor den Geiern, die einem nach dem andern den letzten Taler aus der Tasche zogen. Plötzlich wurden aus den Zombies wieder Menschen, doch da war es schon zu spät. Die Taler waren weg. Und ob man das wirklich alles brauchte, darauf wollten die Zwerge nichts mehr sagen.
" Hilfe ich will hier raus", rief die kleine Frau und rannte schnell zum Ausgang.
Der Riese, die Zwerge und die Gnome riefen ihr lachend hinterher " Auch du kommst wieder, denn hier gibt es alles was man nicht haben muss".
Endlich zu Hause wurde sie schon von ihrem lieben Mann erwartet.
Erschöpft, aber glücklich aus den Fängen des Riesen entkommen zu sein, machte sie sich daran das Abendbrot vorzubereiten.
Viel Zeit blieb ihr nicht zu ausruhen, denn die alten Eltern
der kleinen Frau brauchten auch noch ihre Zuwendung, so machte sie sich wieder auf dem Weg.
Endlich nach vielen Stunden lag sie müde im Bett und dachte an dies und das. Auch an ihre Wohnung, die auch mal wieder geputzt werden musste. Nur wann das wußte sie nicht.
Traurig schlief sie endlich ein und träumte von Heinzelmännchen die alles blitzeblank putzten.
" Oh, das wäre schön".
Am nächten Morgen beim ersten Hahnenschrei machte die kleine Frau sich wieder auf dem Weg zu Arbeit. Vorher legte sie ein paar Taler auf den Küchentisch in der Hoffnung auf die Heinzelmännchen, genauso wie es im Traum gewesen war.
Als sie am Abend müde nach Hause kam, waren Oh Schreck die ganzen Taler weg.
Aber was war das, Oh welch ein Zauber, die ganze Wohnung war blitze blank und sauber.
Auf dem Küchentisch lag ein Brief, auf dem stand " Ich habe das gerne gemacht, das ist doch klar und wenn du willst bin ich in 14 Tagen wieder für dich da ".
Ja, so will ich es haben, davon will ich mehr. Dafür gebe ich gerne meine schwer verdienten Taler her.
Und wenn sie nicht gestorben sind so sollen sie noch viele lange Jahre stressgeplagten Frauen helfen.
Danke das es Euch gibt
euch Heinzelmännchen und Heinzelfrauen
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