„Ein Traum von tausend und einer Nacht.“

Wie so oft surfte ich im Internet herum und stieß auf eine wunderschöne, romantische, verträumte Geschichte. Beim Lesen konnte ich mir sehr gut vorstellen, dass man so etwas Schönes erleben kann. Es stellte sich heraus, dass diese Geschichte ein Mann für seine Liebste geschrieben hatte.
Mein Interesse war geweckt, ich nahm all meinen Mut zusammen und schrieb in sein Internet-Postfach wie sehr mir seine Geschichte gefallen hätte. So kamen wir in Kontakt.

Viele Mails, viele Gedanken flogen hin und her. Wir kamen uns gedanklich immer näher und fühlten, dass wir beide die Romantik lieben. Es war wunderschön, mit diesem unbekannten Mann verträumte, romantische Mails auszutauschen.

Nach vielen Mails hatten wir nun den Wunsch, uns kennen zu lernen.
Aber wie sollte das gehen, zwischen uns lagen sehr viele Kilometer.
Mir fiel das Lied von den Königskindern ein – „sie konnten zusammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief!“

Wir wollten und konnten es einfach nicht akzeptieren, dass so viele Kilometer ein Grund sein sollte, uns nicht zu begegnen. Mein Herz klopfte, sobald ich in meinen PC reinschaute, und Post war da von meinem romantischen Freund.
- Eines Tages- kam eine Mail bei mir an: „Ich komme zu dir mein Schatz. Ich bin auf dem Weg zu dir!!“ -
Mein Herz wollte zerspringen. Der Zeitpunkt der Begegnung kam immer näher. Wie ich die Zeit verbrachte, bis er vor mir stand?? Wie soll ich das beschreiben?

Wir flogen uns in die Arme und konnten nicht mehr voneinander lassen – zu lange hatten wir davon geträumt.

Wunderschöne verträumte, romantische Stunden verbrachten wir und dachten nicht an den Morgen, an den Abschied der kommen musste. Wir hatten uns gefunden für ein paar wunderbare, verträumte Stunden. Das Schicksal wollte es, dass wir uns trafen.
„Abschied ist ein bisschen wie sterben! Wer kennt das nicht?“

So ging der “Traum von tausend und einer Nacht zu Ende“ – wieder ging mir das Lied von den Königskindern durch den Kopf - „und sie konnten zusammen nicht kommen das Wasser war viel zu tief!“
Das Schicksal hatte kein Happyend für uns vorgesehen!

© Anna-Irmimaus