Was man hier nicht so alles liest, tztztztztz
Ein Augenaufschlag bringt uns Männer um den Verstand. Wir füllen Regale, graben Gärten um und schrauben Autos wieder fahrtüchtig. Betteln tut uns keine, danken schon gar nicht, wir sind ja schliesslich nur Männer. Dabei fehlt der richtige Mann ja hinten und vorne- und wenn wir nur nicht so schwanzgesteuert wären, ja dann – dann wäre die Welt in Ordnung. Apropos Schwanzsteuerung. Natürlich wird der auch gebraucht, aber steuern soll ihn wenigstens die richtige Frau. Bindungsunfähig sind wir, weil wir uns nicht mühelos binden lassen und Gefühle sollen wir haben, allerdings die Richtigen. Ausserdem rauchen wir ja manchmal, trinken Bier und riechen schlecht. Küssen kann eh so gut wie keiner und an Geld fehlt es uns ebenso wie an unterwürfigem Charme und devoter Unterwerfung, meint Frau.

Hm – Können wir auch was? Natürlich!! Wir haben das geniale Gespühr dafür, im falschen Augenblich zu furzen, zu fluchen oder zu rülpsen. Und wir spüren instinktiv den richtigen Zeitpunkt, um zu flüchten, wenn Frau mal reden will. Ausserdem besitzen wir ein unheimliches Gespühr dafür, wann das Essen fertig ist und haben immer Termine, wenn es ans Spülen geht. Wir bringen selten Blumen mit nach Hause und respektieren damit die Pollenallergie der lieben Frau, ausserdem verschonen wir sie mit Diamanten, damit sich ihre wundervollen Augen im gleissenden Sonnenlicht nicht verblitzen.

Lieben, ja lieben können wir auch und wie sogar. Wir lieben uns und unseren Hobbyraum, unseren Hund und den Verein. Den Stammtisch und unser Land.

Lieben, ja lieben würden wir auch Frau und tun es eigentlich unser Leben lang, wenn sie sich auf Ihr Frausein besinnt und nicht unsere Lehrerin, Dompteurin, Domina und unser permanent schlechtes Gewissen in einer Person sein will . Wir lieben Sie gescheit, humorvoll, selbständig und verführerisch. Wir lieben es, wenn sie sich extra für uns schön macht und wir lieben es, ihr dafür die schönsten Komplimente zu machen. Wir lieben es, sie im aufreizenden Dessous ganz für uns zu haben. Wir lieben es, wenn sie uns mit Geschick und Rafinesse dazu bringt, letztendlich doch zu tun, was sie will. Man glaubt gar nicht, wie sehr wir es lieben, eine richtige Frau zu haben.