Kochen gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich kenne - mit wenigen Ausnahmen - nur Leute, die gerne kochen. Da werden die raffiniertesten Rezepte ausgetauscht. Man kann nur staunen.
Hinter den Kochkulissen sieht es manchmal jedoch anders aus. Theorie ist eben keine Praxis. Wenn es schnell gehen soll, und das muss es oft, greife ich ganz gerne zu Tiefkühlkost, die oft sogar mehr Vitamine enthält als Frisches, das einen längeren Weg hinter sich hat.
Es ist erstaunlich, was manche Hobbyköche zaubern. Ich bewundere ihr Können. Wirklich. Neulich war ich zu einem (fast) perfekten Dinner eingeladen. Es schmeckte vorzüglich und wir lobten die etwas gestresste Gastgeberin. Die Tischgespräche drehten sich - natürlich - in erster Linie ums Kochen und ausgeklügelte Rezepte. Fast alle fanden, dass Kochen Spaß macht.
Nur ich und ein weiterer Gast waren anderer Meinung, wollten uns aber nicht outen. Doch dann wagte ich es: "Ich esse gerne schon mal einen strammen Max. Eine Scheibe Brot mit Butter und Schinken, darauf ein Spiegelei. Lecker!" Plötzlich hatte jeder Anhänger der kulinarischen Genüsse ein einfaches und schnelles Rezept parat. Von Rührei über Bratkartoffeln, deftiger Erbsensuppe (köstlich!) und Pfannkuchen in allen Variationen waren so einige Gerichte aus der Kategorie "Hausmannskost" vertreten.
Das nächste kulinarische Zusammensein steht übrigens unter dem Motto "Einfach, aber lecker". Genau das Richtige für mich.
Bild: pixelio - etak
