Die Zeit des Aufbruchs , der Gründung und des Wachsens hatte begonnen ....Er war zufrieden mit sich und hatte am frühen Abend des Spätfrühlings im Vorgarten zu tun ...Seine Frau war im Haus , das sich in der Mitte des Grundstücks befand und das sie ihr Eigen nannten ... Am Rande des Dorfes , inmitten von großen Wiesen und tiefen Wäldern .. Man konnte kilometerweit spazieren , ohne jemandem zu begegnen ... es herrschte Ruhe ...Sein Sohn , vor 5 Jahren geboren ,spielte im hinteren Teil des Anwesens , dicht an den angrenzenden Wiesen ...Die Hunde , die er kurz vor der Geburt des Sohnes zu sich nahm , sie waren damals nicht größer als ein Turnschuh , waren mittlerweile ausgewachsen und hatten die Größe von Schäferhunden erreicht ... Sie waren voller Liebe und Zärtlichkeit zu allen in seiner Familie .... Sie wuchsen mit dem Sohn auf und waren Ihm vertraut ....Ein Hund und eine Hündin ... Das Grundstück war groß genug und abgelegen , um die Haltung zu rechtfertigen ...Er hatte immer,in seinem Leben, von klein auf , Hunde als Wegbegleiter ... sie gehörten zur Familie ......Er dachte gerade über sein Tagwerk nach und es müsste jeden Moment der Ruf zum gemeinsamen Abendbrot ertönen .....Just in diesem Moment hörte er einen Aufschrei seines Sohnes ...er ließ alles stehen und liegen und lief um das Haus herum in den hinteren Teil des Grundstückes , hin zu den Wiesen , wo sein Sohn war .....Was er dort sah , liess ihm den Atem stocken ... Der Hund stand über seinem Sohn mit gefletschten Zähnen und fixierte Ihn ...So hatte er Ihn noch nie gesehen ... Ein kurzer Ruf , und der Hund suchte das Weite und verschwand in dem Zwinger , den er gebaut hatte , mit Liebe für die Hunde ...Er eilte zu seinem Sohn , der auf der Erde lag und die Arme vor dem Gesicht verschränkt hatte ...Hob Ihn auf und als er die Arme seines Sohnes auf seinen Schultern spürte , sah er in ein blutüberströmtes Gesicht . ...Tiefe und Art der Verletzung war nicht zu erkennen ...so rot von dem Blut ....Er trug den Jungen ins Haus , wie in Trance , ...Es schossen Gedanken in seinem Kopf umher ... Wie oft hatte er gesagt bekommen ... Tut ein Hund es einmal ... tut er es wieder ...Er brachte kein Wort heraus , als er seiner Frau den Sohn in die Arme gab ...und sie mit Ihm im Bad verschwand ... Er nahm die Hundeleine von der Wand , in der Veranda , und ging zum Zwinger ... er leinte den Hund an und ging mit Ihm einen Weg , den er nie  gehen wollte .Wie oft war er mit beiden Hunden den Weg an den Wiesen, zu den Wäldern gegangen und hatte Freude an Ihrer Ungezwungenheit .... Dieses Mal ging er nur mit dem Hund ... Was seine Gedanken auf dem Weg , der weiter war als sonst , waren , sind verblasst ...nur einen weiss er noch , wie damals .... Tue ich es nicht jetzt , kann ich es nicht mehr ....Die Abenddämmerung setzte ein und er erreichte eine Waldlichtung ...selbst der Weg dorthin , konnte nicht verdrängen , was er auf der Wiese , hinterm Haus , gesehen hatte ...Er hielt inne , strich dem Hund noch einmal über seinen Kopf und  beendete mit einem Schrei des Hundes , den er nie , nie vergessen wird.................. , das Lieben und Leben des Hundes an seiner Seite .....Er grub und sah sich graben ... Unter einem grossen Baum , so tief , wie er nie glaubte zu graben , die Ruhestätte seines Hundes .. Vergewisserte sich ,das das Herz ruhte und bettete Ihn ....Nur er wusste , wo sein Hund begraben ist , bis heute ... Es war bereits Nacht , als er den Rückweg nach Haus begann . Wie lange es dauerte , weiss er heut nicht mehr . Er sah sich gehen , einfach nur gehen ... den Weg , den er so oft ging ..............Die Zeit danach war anders ....... Sein Hund begegnete Ihm im Traum......voller Sand in seinem Fell .......Und er erwachte und die Tränen schossen in seine Augen...... Es dauerte lange , ehe dies verblasste ...Er hatte sich verändert ...durch einen kurzen Augenblick der Unachtsamkeit .....Heute weiss er .....seine Entscheidungen , egal welcher Situation er gegenübersteht....zu hinterfragen....Um diesen Schmerz nicht mehr spüren zu müssen ....Denn die Endgültigkeit solch einer Entscheidung war zu gravierend , um nicht vorher die Gelegenheit des Überdenkens derer zu nutzen...Es formte Ihn für die Zukunft in allen Bereichen des Erlebens .....