Eine Bananenschale veränderte die Welt
Eine Geschichte, die das Leben schrieb:
Ein Ereignis vor zwei Jahren im Spätsommer.
Über eine Trennung war längst gesprochen, doch die Zeit dafür war noch nicht reif.
In einer Schublade wartete ein vollgeschriebenes DIN A4 Heft, voll mit Gründen, warum ich diese Ehe beenden wollte, darauf, das der rechte Zeitpunkt zum Vorlesen kommen werde.
Ich bin verwundbar.
Siegfried aus der Nibelungensage, ihm fiel ein Lindenblatt auf den Rücken und machte ihn verletzlich.
Achilles hatte seine Ferse.
Und ich, ich habe das Eichhörnchengen.
Ich kaufe Lebensmittel ein, Konserven, stelle sie in den Schrank und vergessen, das es sie gibt.
Viele Samstage hat das Jahr. Und wie oft began so ein Samstag mit der Bemerkung:
Meinst du, diese Suppe ist noch genießbar? Ich schaue auf das Verfallsdatum. Uppppppsss..... letztes Jahr hätte man sie auch schon entsorgen können.
Beantwortet werden diese Bemerkungen von mir durch Schmunzeln, manchmal auch ein Lachen ......das dämpft.....das nimmt jeden Wind aus den Segeln.
Doch nicht immer bin ich gleich gut drauf.
Und so konnte die Geschichte mit der Bananenschale ihren Lauf nehmen.
Ende des Sommers, es war sehr warm, die Fruchtfliegen lieben Bananen, wir lieben zwar Haustiere, zählen aber Fruchtfliegen nicht dazu.
Also wird längst keine Banane mehr gekauft, Obst, Trauben lagern im Kühlschrank.
Die kleine Biotonne in der Küche ist geleert, mit Ajax Zitronenfrisch ausgespült.
Es ist Samstagmorgen, mein Gang führt mich in die Waschküche, Waschmaschine anwerfen.
Mein Mann deckt den Frühstückstisch und ist zum Brötchenholen bereit.
Er kommt zu mir in den Keller, warum ich die Bananenschale in die Biotonne entsorgt hätte, warum nicht gleich draußen, in der großen Tonne. Jetzt sind wieder die Fruchtfliegen da.
Welche Bananenschale, geht es mir durch den Kopf. Im ganzen Haus gibt es doch keine Bananen.
Aber es dämmert mir, vielleicht hatte unsere Tochter gestern ihren kleinen Sohn mit selbst mitgebrachter Banane gefüttert.
Erklärungsnot -------mein Mann holt Brötchen.
Nie wußte ich, wie fühlt sich der Spruch an: "Ungerechtigkeit schreit zum Himmel. "
Etwas bricht aus mir raus, bekomme die Emotion nicht mehr unter Kontrolle, mein Mund öffnet sich und wie eine Explosion....ein Urschrei.....
Einmal, ganz laut, jedem Hörer hätte es die Gänsehaut über den Rücken laufen lassen.
Ich versuche mich wieder zu beruhigen, bekomme mich kaum in den Griff.
Ich gehe hoch, an den Frühstückstisch, setze mich, die Brötchen sind da, versuche normal zu erscheinen.
Doch irgendwie, es funktioniert nicht.
Ein Brötchen wird verdrückt, ein Schluck Kaffee nachgespült.
Ich stehe auf, die Zeit ist reif, hole das Heft und erkläre meinem Mann, das ich jetzt eine wichtige Mitteilung machen werde.
Ich lese vor, manchmal verschwimmen die Buchstaben vor den Augen, manchmal kommen noch die Emotionen hoch, die ich beim Schreiben empfunden habe. Dann wieder das Gefühl, die Stimme versagt jeden Moment ihren Dienst.
Doch innerlich werde ich ermahnt und beruhigt: Lilly, ruhig, ruhig, das stehst du durch.
Endlich ist alles gesagt, Ruhe breitet sich aus, ich weiß nicht mehr, was mein Mann dazu sagte, irgendwie ist alles ausgeblendet. Ich übergebe ihm das Heft, das er nun sorgsam hütet.
Nun ist alles im Fluß.
Der Stein ist ins Rollen gebracht.
Warum bricht ein Vulkan aus?
Wie kann eine Bananenschale die Welt verändern.
Über eine Trennung war längst gesprochen, doch die Zeit dafür war noch nicht reif.
In einer Schublade wartete ein vollgeschriebenes DIN A4 Heft, voll mit Gründen, warum ich diese Ehe beenden wollte, darauf, das der rechte Zeitpunkt zum Vorlesen kommen werde.
Ich bin verwundbar.
Siegfried aus der Nibelungensage, ihm fiel ein Lindenblatt auf den Rücken und machte ihn verletzlich.
Achilles hatte seine Ferse.
Und ich, ich habe das Eichhörnchengen.
Ich kaufe Lebensmittel ein, Konserven, stelle sie in den Schrank und vergessen, das es sie gibt.
Viele Samstage hat das Jahr. Und wie oft began so ein Samstag mit der Bemerkung:
Meinst du, diese Suppe ist noch genießbar? Ich schaue auf das Verfallsdatum. Uppppppsss..... letztes Jahr hätte man sie auch schon entsorgen können.
Beantwortet werden diese Bemerkungen von mir durch Schmunzeln, manchmal auch ein Lachen ......das dämpft.....das nimmt jeden Wind aus den Segeln.
Doch nicht immer bin ich gleich gut drauf.
Und so konnte die Geschichte mit der Bananenschale ihren Lauf nehmen.
Ende des Sommers, es war sehr warm, die Fruchtfliegen lieben Bananen, wir lieben zwar Haustiere, zählen aber Fruchtfliegen nicht dazu.
Also wird längst keine Banane mehr gekauft, Obst, Trauben lagern im Kühlschrank.
Die kleine Biotonne in der Küche ist geleert, mit Ajax Zitronenfrisch ausgespült.
Es ist Samstagmorgen, mein Gang führt mich in die Waschküche, Waschmaschine anwerfen.
Mein Mann deckt den Frühstückstisch und ist zum Brötchenholen bereit.
Er kommt zu mir in den Keller, warum ich die Bananenschale in die Biotonne entsorgt hätte, warum nicht gleich draußen, in der großen Tonne. Jetzt sind wieder die Fruchtfliegen da.
Welche Bananenschale, geht es mir durch den Kopf. Im ganzen Haus gibt es doch keine Bananen.
Aber es dämmert mir, vielleicht hatte unsere Tochter gestern ihren kleinen Sohn mit selbst mitgebrachter Banane gefüttert.
Erklärungsnot -------mein Mann holt Brötchen.
Nie wußte ich, wie fühlt sich der Spruch an: "Ungerechtigkeit schreit zum Himmel. "
Etwas bricht aus mir raus, bekomme die Emotion nicht mehr unter Kontrolle, mein Mund öffnet sich und wie eine Explosion....ein Urschrei.....
Einmal, ganz laut, jedem Hörer hätte es die Gänsehaut über den Rücken laufen lassen.
Ich versuche mich wieder zu beruhigen, bekomme mich kaum in den Griff.
Ich gehe hoch, an den Frühstückstisch, setze mich, die Brötchen sind da, versuche normal zu erscheinen.
Doch irgendwie, es funktioniert nicht.
Ein Brötchen wird verdrückt, ein Schluck Kaffee nachgespült.
Ich stehe auf, die Zeit ist reif, hole das Heft und erkläre meinem Mann, das ich jetzt eine wichtige Mitteilung machen werde.
Ich lese vor, manchmal verschwimmen die Buchstaben vor den Augen, manchmal kommen noch die Emotionen hoch, die ich beim Schreiben empfunden habe. Dann wieder das Gefühl, die Stimme versagt jeden Moment ihren Dienst.
Doch innerlich werde ich ermahnt und beruhigt: Lilly, ruhig, ruhig, das stehst du durch.
Endlich ist alles gesagt, Ruhe breitet sich aus, ich weiß nicht mehr, was mein Mann dazu sagte, irgendwie ist alles ausgeblendet. Ich übergebe ihm das Heft, das er nun sorgsam hütet.
Nun ist alles im Fluß.
Der Stein ist ins Rollen gebracht.
Warum bricht ein Vulkan aus?
Wie kann eine Bananenschale die Welt verändern.
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