Eine Fahrt ins Blaue!
Ich hoffe sehr, es nimmt mir keiner meinen Sarkasmus übel! lach
Eigentlich wollten wir ja nach Mallorca. Doch dafür reichte unser Geld nicht!
Seit Jahren spielen wir (10 Damen vom Kegelverein) Lotto und wir haben leider nicht sehr viel gewonnen. Welch Ungerechtigkeit!
Anfang des Jahres haben wir nun beschlossen unser Geld auszugeben. Immerhin waren es wenigstens 1000 €, die wir zur Verfügung hatten. Also, was damit machen?
Einfach auszahlen? NEIN! Dann fließen diese paar Eus in den Haushalt und Pfutsch sind sie.
Ok, dann planen wir eine Ausfahrt, bei der wir wenigstens ein bisschen Spaß haben. Obwohl, Spaß haben wir immer!
Eine Kollegin von uns hatte schon solche Fahrten mitgemacht und kümmerte sich um die Buchung.
Am Samstag früh fuhr ich dann (bepackt wie ein Esel – Frauen halt – grins) zu meiner Elsa (Namen sind Schall und Rauch). Dort frühstückten wir mit ihrem Mann, der sich schon wieder einmal über seine Frau lustig machte, weil die wie ein aufgescheuchtes Huhn herum lief. Ich konnte sie aber gut verstehen. Mir ging es ja auch so! „Bin auch nur Frau!“
Nach dem ausgiebigen Frühstück trafen wir uns mit einigen von der Ortschaft und liefen zum Bus. Jeder war eigentlich für seinen Ort zum Einstieg eingeplant. Ich jedoch durfte es mir erlauben, woanders einzusteigen, da ich ja umgezogen bin – hihi.
Da war unsere Durchdenwindfrau wie immer diejenige, die wieder einmal den Vogel abschoss. Sie stieg natürlich nicht an ihrer vereinbarten Haltestelle ein, sondern mit uns. So hatten wir schon zu Beginn wieder einmal den besten Eindruck bei unseren Mitreisenden hinterlassen. Das Bestechungsgeld von 1 € musste Miss Durchdenwind aus ihrer Geldbörse zahlen. Der Bus kam jedenfalls eine ½ Stunde zu spät an der nächsten Haltestelle an. Ich hatte den Eindruck, die Mitreisenden ahnten schlimmes!
Nun gut. Es ging also los. Fahrt ins Blaue! Wo war es denn am Samstag blau? Bei uns nicht! Nicht einmal wir waren Blau! – grins
Nach einer Fahrt von ca. 2 Stunden kamen wir an unserem Hotel an! Prärie – nein – so schlimm war es nicht. Es war ein kleiner Ort Namens Steinbach am Wald am Rennsteigweg. „Diesen Weg auf den Höhen bin ich oft gegangen, Vöglein sangen Lieder! Bin ich weit in der Welt habe ich verlangen Thüringer Wald nur nach dir!“ Ha – ich kann es noch! Hundertmillionentausendmal musste ich mir das Gesülze (Thüringer seid mir nicht böse) anhören, weil meine Mutter diesen Roth so mochte – kotz, würg, kotz – lach frech. NEIN – war natürlich nur Spaß – ich liebe Volkshiphop!
Na jedenfalls hatten wir 1 ½ Stunden Zeit um auszupacken und Mittag zu essen, dann ging es in die Farbglashütte nach Lauscha und ich bin ehrlich. Ich musste mich ganz schön zusammen nehmen, dass ich nicht zugeschlagen habe. Aber ich bin erst umgezogen, wie schon erwähnt, und ich musste feststellen, dass ich viel zu viel Deko habe und deshalb. Ich habe jedenfalls widerstanden. Gut – nicht wahr! Obwohl – so einen Glasfüller hätte ich schon gern gehabt!
Na ja, was solls.
Zum Wetter war zu sagen, es gab keins. Nur April...........
So gegen um 18.00 Uhr waren wir dann wieder zurück im Hotel und mussten uns beeilen, da wir ja nach dem Abendessen schwoofen wollten. Manno – ist ein Ausdruck für Tanzen Leute!
Also schnell etwas Grundsanierung (Wie wenn ich das nötig hätte!) und dann ab zum Abendessen. Nach dem Abendessen hoch um sich zu stylen (hatten es nötig, waren lecker Männer dabei – lach schon wieder frech). Unser Eintritt in den Tanzsaal hatte jedenfalls beeindruckt! (Sapper – glutsch – sapper). Ich weiß, ich bin böse! Haut mich nicht!
Jedenfalls machten wir uns eine Liste, was wir uns von unserem „Udo“ wünschen wollten. Ich glaube, er war ganz froh, dass wir uns mal was wünschten, was etwas moderner (60er Jahre) war. Jedenfalls haben wir so viel getanzt – wir Frauen natürlich miteinander – dass wir nach dem Abend aber ganz dringend unter die Dusche mussten! So gegen 11.00 Uhr gingen dann alle ins Bettchen, denn am nächsten Morgen sollte es schon gegen 8.15 Uhr weitergehen. He – ich wollte ausschlafen! Allerdings waren noch 3 übrig, die nicht ins Bett gingen! Und wer fragt Ihr? Na klar, die 3 Jüngsten – lach.
Er spielte noch ein paar echt schöne Songs und wir durften sogar noch eine Runde Rock and Roll tanzen. Dann ließen wir unseren Udo (er war in unserem Alter) in Ruhe und gingen auch schlafen. He, der hat einen Knochenjob!
Mein Nettchen lag wie ein Brett in Bett und ich hab mich wie immer mindestens dreihundertsechzig mal um 360° gedreht.
Jedenfalls sind wir morgens pünktlich aufgewacht und ans Frühstücksbüfett gestürmt. Igitt, eigentlich mag ich gar nicht so zeitig essen.
Dann ging es nach Coburg. Bei Eiseskälte taten wir uns eine Stadtführung an! Auf die Feste fuhren wir nicht! Dabei hätte ich mir gerade die angeschaut. Ich wandere gern zwischen Jahrtausendalten Mauern umher! Sie haben etwas mystisches und erhabenes an sich. Wenn man genau hin hört, kann man noch etwas von dem bunten Treiben aufschnappen, dass all die Jahrhunderte dort herrschte. Es ist einfach toll. Nun gut! Wir wanderten durch die Stadt, die mit ihren alten Gebäuden auch genügend Geschichte zu bieten hat. Interessant ist es schon, nur kann ich mir so was nicht merken. Aber Gesehenes bleibt in meinem Kopf haften. Die Architektur fand ich schön. So nach 1 ½ Stunden hatten wir genug gehört und von der Kälte waren wir auch satt. So setzten sich einige von uns vom Trupp ab und gingen erst mal einen Cappuccino trinken. Danach schauten wir uns noch ein wenig um, vor allem achteten wir darauf, dass wir unserer Gruppe nicht über den Weg liefen (kommt man sich vor, wie ein Schwerverbrecher!) (Seht, da sin se, Ihr habt uns verlassen! Schande über euch!). Dann sind wir zu einem exzellenten Mittagessen im ältesten Gasthaus von Coburg gewesen. Dies wird von einem sehr netten Italiener geführt – muss man schon sagen – gut besucht – Essen gut – Preise ok.
Bei strömenden Schneeregen ging es dann zurück zum Bus.
Confiserie Lauenstein – kennt die jemand? Da gibt es Pralinen kann ich euch sagen! Hmmmmmmmmmm lecker! Ich habe aber dann doch weder probiert noch gekauft! Jedenfalls sind wir diesen ewiglangen Berg hochgelaufen für ein Kännchen Kaffee und ein Stück Torte, welches uns wir dann beim Bergablauf wieder abtrainiert haben – hahaha.
Im Bus sagten uns dann die Mitreisenden, dass wir gar nicht so schlimm waren, wie sie es sich vorgestellt hatten. Welch ein Kompliment!
So gegen 18.00 Uhr war ich dann endlich zu Hause und ich kann euch sagen: „Es war echt anstrengend!“ NEIN – es war schön und ich sehe das Glas halbvoll und nicht halbleer!
Nur eines noch – Ich möchte auch Rentier sein! Dann könnte ich mich jetzt von dem strapaziösen Wochenende entspannen. Aber nein – ich muss meine Rente erst noch verdienen. Ich meine die Rente, die ich nie bekommen werde – lach!
Seit Jahren spielen wir (10 Damen vom Kegelverein) Lotto und wir haben leider nicht sehr viel gewonnen. Welch Ungerechtigkeit!
Anfang des Jahres haben wir nun beschlossen unser Geld auszugeben. Immerhin waren es wenigstens 1000 €, die wir zur Verfügung hatten. Also, was damit machen?
Einfach auszahlen? NEIN! Dann fließen diese paar Eus in den Haushalt und Pfutsch sind sie.
Ok, dann planen wir eine Ausfahrt, bei der wir wenigstens ein bisschen Spaß haben. Obwohl, Spaß haben wir immer!
Eine Kollegin von uns hatte schon solche Fahrten mitgemacht und kümmerte sich um die Buchung.
Am Samstag früh fuhr ich dann (bepackt wie ein Esel – Frauen halt – grins) zu meiner Elsa (Namen sind Schall und Rauch). Dort frühstückten wir mit ihrem Mann, der sich schon wieder einmal über seine Frau lustig machte, weil die wie ein aufgescheuchtes Huhn herum lief. Ich konnte sie aber gut verstehen. Mir ging es ja auch so! „Bin auch nur Frau!“
Nach dem ausgiebigen Frühstück trafen wir uns mit einigen von der Ortschaft und liefen zum Bus. Jeder war eigentlich für seinen Ort zum Einstieg eingeplant. Ich jedoch durfte es mir erlauben, woanders einzusteigen, da ich ja umgezogen bin – hihi.
Da war unsere Durchdenwindfrau wie immer diejenige, die wieder einmal den Vogel abschoss. Sie stieg natürlich nicht an ihrer vereinbarten Haltestelle ein, sondern mit uns. So hatten wir schon zu Beginn wieder einmal den besten Eindruck bei unseren Mitreisenden hinterlassen. Das Bestechungsgeld von 1 € musste Miss Durchdenwind aus ihrer Geldbörse zahlen. Der Bus kam jedenfalls eine ½ Stunde zu spät an der nächsten Haltestelle an. Ich hatte den Eindruck, die Mitreisenden ahnten schlimmes!
Nun gut. Es ging also los. Fahrt ins Blaue! Wo war es denn am Samstag blau? Bei uns nicht! Nicht einmal wir waren Blau! – grins
Nach einer Fahrt von ca. 2 Stunden kamen wir an unserem Hotel an! Prärie – nein – so schlimm war es nicht. Es war ein kleiner Ort Namens Steinbach am Wald am Rennsteigweg. „Diesen Weg auf den Höhen bin ich oft gegangen, Vöglein sangen Lieder! Bin ich weit in der Welt habe ich verlangen Thüringer Wald nur nach dir!“ Ha – ich kann es noch! Hundertmillionentausendmal musste ich mir das Gesülze (Thüringer seid mir nicht böse) anhören, weil meine Mutter diesen Roth so mochte – kotz, würg, kotz – lach frech. NEIN – war natürlich nur Spaß – ich liebe Volkshiphop!
Na jedenfalls hatten wir 1 ½ Stunden Zeit um auszupacken und Mittag zu essen, dann ging es in die Farbglashütte nach Lauscha und ich bin ehrlich. Ich musste mich ganz schön zusammen nehmen, dass ich nicht zugeschlagen habe. Aber ich bin erst umgezogen, wie schon erwähnt, und ich musste feststellen, dass ich viel zu viel Deko habe und deshalb. Ich habe jedenfalls widerstanden. Gut – nicht wahr! Obwohl – so einen Glasfüller hätte ich schon gern gehabt!
Na ja, was solls.
Zum Wetter war zu sagen, es gab keins. Nur April...........
So gegen um 18.00 Uhr waren wir dann wieder zurück im Hotel und mussten uns beeilen, da wir ja nach dem Abendessen schwoofen wollten. Manno – ist ein Ausdruck für Tanzen Leute!
Also schnell etwas Grundsanierung (Wie wenn ich das nötig hätte!) und dann ab zum Abendessen. Nach dem Abendessen hoch um sich zu stylen (hatten es nötig, waren lecker Männer dabei – lach schon wieder frech). Unser Eintritt in den Tanzsaal hatte jedenfalls beeindruckt! (Sapper – glutsch – sapper). Ich weiß, ich bin böse! Haut mich nicht!
Jedenfalls machten wir uns eine Liste, was wir uns von unserem „Udo“ wünschen wollten. Ich glaube, er war ganz froh, dass wir uns mal was wünschten, was etwas moderner (60er Jahre) war. Jedenfalls haben wir so viel getanzt – wir Frauen natürlich miteinander – dass wir nach dem Abend aber ganz dringend unter die Dusche mussten! So gegen 11.00 Uhr gingen dann alle ins Bettchen, denn am nächsten Morgen sollte es schon gegen 8.15 Uhr weitergehen. He – ich wollte ausschlafen! Allerdings waren noch 3 übrig, die nicht ins Bett gingen! Und wer fragt Ihr? Na klar, die 3 Jüngsten – lach.
Er spielte noch ein paar echt schöne Songs und wir durften sogar noch eine Runde Rock and Roll tanzen. Dann ließen wir unseren Udo (er war in unserem Alter) in Ruhe und gingen auch schlafen. He, der hat einen Knochenjob!
Mein Nettchen lag wie ein Brett in Bett und ich hab mich wie immer mindestens dreihundertsechzig mal um 360° gedreht.
Jedenfalls sind wir morgens pünktlich aufgewacht und ans Frühstücksbüfett gestürmt. Igitt, eigentlich mag ich gar nicht so zeitig essen.
Dann ging es nach Coburg. Bei Eiseskälte taten wir uns eine Stadtführung an! Auf die Feste fuhren wir nicht! Dabei hätte ich mir gerade die angeschaut. Ich wandere gern zwischen Jahrtausendalten Mauern umher! Sie haben etwas mystisches und erhabenes an sich. Wenn man genau hin hört, kann man noch etwas von dem bunten Treiben aufschnappen, dass all die Jahrhunderte dort herrschte. Es ist einfach toll. Nun gut! Wir wanderten durch die Stadt, die mit ihren alten Gebäuden auch genügend Geschichte zu bieten hat. Interessant ist es schon, nur kann ich mir so was nicht merken. Aber Gesehenes bleibt in meinem Kopf haften. Die Architektur fand ich schön. So nach 1 ½ Stunden hatten wir genug gehört und von der Kälte waren wir auch satt. So setzten sich einige von uns vom Trupp ab und gingen erst mal einen Cappuccino trinken. Danach schauten wir uns noch ein wenig um, vor allem achteten wir darauf, dass wir unserer Gruppe nicht über den Weg liefen (kommt man sich vor, wie ein Schwerverbrecher!) (Seht, da sin se, Ihr habt uns verlassen! Schande über euch!). Dann sind wir zu einem exzellenten Mittagessen im ältesten Gasthaus von Coburg gewesen. Dies wird von einem sehr netten Italiener geführt – muss man schon sagen – gut besucht – Essen gut – Preise ok.
Bei strömenden Schneeregen ging es dann zurück zum Bus.
Confiserie Lauenstein – kennt die jemand? Da gibt es Pralinen kann ich euch sagen! Hmmmmmmmmmm lecker! Ich habe aber dann doch weder probiert noch gekauft! Jedenfalls sind wir diesen ewiglangen Berg hochgelaufen für ein Kännchen Kaffee und ein Stück Torte, welches uns wir dann beim Bergablauf wieder abtrainiert haben – hahaha.
Im Bus sagten uns dann die Mitreisenden, dass wir gar nicht so schlimm waren, wie sie es sich vorgestellt hatten. Welch ein Kompliment!
So gegen 18.00 Uhr war ich dann endlich zu Hause und ich kann euch sagen: „Es war echt anstrengend!“ NEIN – es war schön und ich sehe das Glas halbvoll und nicht halbleer!
Nur eines noch – Ich möchte auch Rentier sein! Dann könnte ich mich jetzt von dem strapaziösen Wochenende entspannen. Aber nein – ich muss meine Rente erst noch verdienen. Ich meine die Rente, die ich nie bekommen werde – lach!
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