Eine? fast normale Begegnung-das war Süd-West (5)
und schon hatte ich meinen ersten job-im Thüringer Hof
Ja wir gingen aufeinander zu, und dann wußten wir fast gleichzeitig woher wir uns kannten. Charly-"Black and White Club" in Heidelberg-K. Er, Günther R. hatte dort seine Abschlussprüfung von der Hotelfachschule gefeiert, wir kannten uns fast nur von Ansehen, hatten vielleicht mal ein paar Worte gewechselt.
Und jetzt stand er vor mir und erzählte mir, dass er als Assistant-Manager im Grand-Hotel tätig war. "Mensch Jens heute morgen haben wir erst einen Barmann eingestellt, das tut mir leid, aber ich werde mal den Herrn Kellner im Thüringer Hof anrufen, der sucht laufend Barleute. Komm doch morgen Vormittag vorbei." Also war ich am nächsten Tag im Grand Hotel, der gute Günther rief an, und schon ging ich die paar Meter zum Thüringer Hof. Der Manager, Herr Kellner wartete schon auf mich, und wir wurden uns schnell einig. Ich fing mit 200 Rand an, hatte zudem freies Wohnen und Essen. Das war für mich ein Traumjob, wenn man bedenkt, dass ich zuletzt in Deutschland netto ca 750DM verdiente, natürlich ohne freies Wohnen und Essen. Der gute H. Kellner besorgte mir dann auch noch eine Arbeitsgenehmigung, und ich fühlte mich recht wohl. Jetzt war ich richtig angekommen.
Aber, aber fast keine weißen Mädchen und mit den farbigen durfte ich nicht schlafen, dazu später die Erklärung.
Ich lernte dann schnell, dass es in einer Public-Bar keinen Tip gab, dafür aber jede Menge spendierte drinks von den Gästen, was mich nun überhaupt nicht störte, da mein "Durst"
doch schon recht ausgeprägt war. Ja und nachts spielten wir dann Skat um 5 Cent, das war in etwa das fünffache wie hierzulande der 1 Pfg-Skat. Außerdem wurde auch gerne Poker gespielt oder 17+4. Es wurde also kaum etwas ausgelassen.
Ja und eine Freundin hatte ich ja auch schnell gefunden. Sie kam wohl aus Lauenburg oder Geesthacht, zumindest aus der Gegend und arbeitete im Empfang. Sie war also der Meinung, dass sie mit mir "ging", ich war da geringfügig anderer Meinung, da sie auf sexuellen Gebiet äußerst verschlossen war. Nun hatte sie allerdings eine beste Freundin, die auch im Empfang tätig war, wie ich im Staffhaus wohnte und sehr viel eher auf Empfang stand. Mit ihr hatte ich eine schöne Zeit, sie allerdings ein schlechtes Gewissen wegen ihrer Freundin. Aber genossen hatten wir es doch beide sehr...
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich am 2. Tag in Windhoek einen verzweifelten Liebesbrief nach London an meine englische Freundin schrieb. Der erste Eindruck war ja wirklich verheerend in Windhoek, was die weißen Mädels betraf. Allerdings hatte ich dann kurze Zeit nach meinem Job-Beginn im Thüringer Hof nach Feierabend ein tolles junges Mädchen kennen gelernt. Sie servierte im Continental Hotel, und sie sah hinreißend aus. Ich glaube fast, ich hätte sie noch vor den ganzen Gästen vernascht, wenn mich nicht eine Bekannter, der am selben Tisch saß zurück hielt. "Hey, das ist 'ne Farbige, Du weißt doch, dass es verboten ist, hier mit diesen Mädchen zu schlafen!?" *Nee mein Lieber, die doch nicht*, meinte ich nur dazu. Das Mädchen hatte blonde Haare, einen wunderschönen Teint, sah aus, als käme sie direkt aus Holland zu uns auf- Verz. an den Tisch. Nein, das konnte keine Farbige sein. Aber ich musste es dann doch glauben, gab dem Liftboy einen guten Tip und der brachte mich nicht nur zu ihrem Zimmer, sondern auch noch reichlich zu saufen.
Dummerweise wohnte sie nicht alleine dort, sondern noch mit einem anderen Mädel, die auch noch ihr Baby dabei hatte. Aber das hatte mich letztendlich dann auch nicht mehr gestört, da sorgten schon meine Promille dafür.
Am nächsten Morgen wachte ich doch ziemlich verkatert auf. Wie hier jetzt unbemerkt raus kommen? Hach, die Terrasse hatte doch einen Hinterausgang. Ich bin also erst mal mit dem Aufzug nach oben gefahren, dann wieder runter zum 1. Stock, dort ausgestiegen, aber....., die Hintertür war verschlossen und jetzt....? Also bin ich dann einfach die Treppe runter gegangen, habe ein freundliches *good morning* dem Empfangspersonal gegönnt und bin dann raus auf die gute Kaiserstraße. Tief durchgeatmet und diese Gefahr des Erwischtwerdens bestanden, das war ja wirklich richtig geil.
Für die Leser, die dem jetzt nicht folgen konnten: Süd-West-Afrika wurde damals zwar zum Unwillen der UNO aber eben dennoch von Süd-Afrika verwaltet, und es herrschten eben auch in Süd-West die Süd-Afrikanischen Gesetze. Unter anderem eben auch dieses sehr schlimme Gesetz namens "immorality act", was den Geschlechtsverkehr unter verschieden rassigen Menschen verbot. Dieses erste Abenteuer auf diesem "illegalen" Gebiet hatte mir so den richtigen Kick gegeben. Ich schrieb am gleichen Tag nach London, dass sie sich das doch besser nochmal überlegen sollte, und auf jeden Fall nicht so schnell nach Windhoek nach kommen sollte. Sie schrieb dann zurück, dass sie sowieso nicht so schnell kommen könnte, da sie doch die Kündigungszeit beachten muss.
An einem Sonntag Nachmittag fuhr ich mit meiner jungfräulichen Freundin ein wenig in den Busch so ca. 25 Meilen von Windhoek weg. Es gab dort ein kleines Landhotel, ich glaube fast, es hieß Kapps Farm. Dort gab es Kaffee und Kuchen, und der war sogar recht gut. Wir gingen danach wieder raus zum Wagen und uns kam eine hübsche junge Frau entgegen, die mich schon fast unverschämt anflirtete. Ihr einziges Manko, sie trug eine riesige Sonnenbrille, wie sie damals wohl zum ersten mal in Mode waren. Ja, wie gesagt, sie flirtete, und ich konnte nicht so, wie ich wohl wollte, eben weil ich nicht alleine war. Dann schaute ich ihr noch hinterher, und sie drehte sich um. Da sagte ich zu meiner Begleiterin, "du entschuldige, aber ich will wissen, wer das ist." Ich drehte also um, ging auf sie zu, und sie kam mir auch ein paar Schritte entgegen. Dann nahm sie die Brille ab und sagte na.........?
und demnächst mehr, versprochen!
Und jetzt stand er vor mir und erzählte mir, dass er als Assistant-Manager im Grand-Hotel tätig war. "Mensch Jens heute morgen haben wir erst einen Barmann eingestellt, das tut mir leid, aber ich werde mal den Herrn Kellner im Thüringer Hof anrufen, der sucht laufend Barleute. Komm doch morgen Vormittag vorbei." Also war ich am nächsten Tag im Grand Hotel, der gute Günther rief an, und schon ging ich die paar Meter zum Thüringer Hof. Der Manager, Herr Kellner wartete schon auf mich, und wir wurden uns schnell einig. Ich fing mit 200 Rand an, hatte zudem freies Wohnen und Essen. Das war für mich ein Traumjob, wenn man bedenkt, dass ich zuletzt in Deutschland netto ca 750DM verdiente, natürlich ohne freies Wohnen und Essen. Der gute H. Kellner besorgte mir dann auch noch eine Arbeitsgenehmigung, und ich fühlte mich recht wohl. Jetzt war ich richtig angekommen.
Aber, aber fast keine weißen Mädchen und mit den farbigen durfte ich nicht schlafen, dazu später die Erklärung.
Ich lernte dann schnell, dass es in einer Public-Bar keinen Tip gab, dafür aber jede Menge spendierte drinks von den Gästen, was mich nun überhaupt nicht störte, da mein "Durst"
doch schon recht ausgeprägt war. Ja und nachts spielten wir dann Skat um 5 Cent, das war in etwa das fünffache wie hierzulande der 1 Pfg-Skat. Außerdem wurde auch gerne Poker gespielt oder 17+4. Es wurde also kaum etwas ausgelassen.
Ja und eine Freundin hatte ich ja auch schnell gefunden. Sie kam wohl aus Lauenburg oder Geesthacht, zumindest aus der Gegend und arbeitete im Empfang. Sie war also der Meinung, dass sie mit mir "ging", ich war da geringfügig anderer Meinung, da sie auf sexuellen Gebiet äußerst verschlossen war. Nun hatte sie allerdings eine beste Freundin, die auch im Empfang tätig war, wie ich im Staffhaus wohnte und sehr viel eher auf Empfang stand. Mit ihr hatte ich eine schöne Zeit, sie allerdings ein schlechtes Gewissen wegen ihrer Freundin. Aber genossen hatten wir es doch beide sehr...
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich am 2. Tag in Windhoek einen verzweifelten Liebesbrief nach London an meine englische Freundin schrieb. Der erste Eindruck war ja wirklich verheerend in Windhoek, was die weißen Mädels betraf. Allerdings hatte ich dann kurze Zeit nach meinem Job-Beginn im Thüringer Hof nach Feierabend ein tolles junges Mädchen kennen gelernt. Sie servierte im Continental Hotel, und sie sah hinreißend aus. Ich glaube fast, ich hätte sie noch vor den ganzen Gästen vernascht, wenn mich nicht eine Bekannter, der am selben Tisch saß zurück hielt. "Hey, das ist 'ne Farbige, Du weißt doch, dass es verboten ist, hier mit diesen Mädchen zu schlafen!?" *Nee mein Lieber, die doch nicht*, meinte ich nur dazu. Das Mädchen hatte blonde Haare, einen wunderschönen Teint, sah aus, als käme sie direkt aus Holland zu uns auf- Verz. an den Tisch. Nein, das konnte keine Farbige sein. Aber ich musste es dann doch glauben, gab dem Liftboy einen guten Tip und der brachte mich nicht nur zu ihrem Zimmer, sondern auch noch reichlich zu saufen.
Dummerweise wohnte sie nicht alleine dort, sondern noch mit einem anderen Mädel, die auch noch ihr Baby dabei hatte. Aber das hatte mich letztendlich dann auch nicht mehr gestört, da sorgten schon meine Promille dafür.
Am nächsten Morgen wachte ich doch ziemlich verkatert auf. Wie hier jetzt unbemerkt raus kommen? Hach, die Terrasse hatte doch einen Hinterausgang. Ich bin also erst mal mit dem Aufzug nach oben gefahren, dann wieder runter zum 1. Stock, dort ausgestiegen, aber....., die Hintertür war verschlossen und jetzt....? Also bin ich dann einfach die Treppe runter gegangen, habe ein freundliches *good morning* dem Empfangspersonal gegönnt und bin dann raus auf die gute Kaiserstraße. Tief durchgeatmet und diese Gefahr des Erwischtwerdens bestanden, das war ja wirklich richtig geil.
Für die Leser, die dem jetzt nicht folgen konnten: Süd-West-Afrika wurde damals zwar zum Unwillen der UNO aber eben dennoch von Süd-Afrika verwaltet, und es herrschten eben auch in Süd-West die Süd-Afrikanischen Gesetze. Unter anderem eben auch dieses sehr schlimme Gesetz namens "immorality act", was den Geschlechtsverkehr unter verschieden rassigen Menschen verbot. Dieses erste Abenteuer auf diesem "illegalen" Gebiet hatte mir so den richtigen Kick gegeben. Ich schrieb am gleichen Tag nach London, dass sie sich das doch besser nochmal überlegen sollte, und auf jeden Fall nicht so schnell nach Windhoek nach kommen sollte. Sie schrieb dann zurück, dass sie sowieso nicht so schnell kommen könnte, da sie doch die Kündigungszeit beachten muss.
An einem Sonntag Nachmittag fuhr ich mit meiner jungfräulichen Freundin ein wenig in den Busch so ca. 25 Meilen von Windhoek weg. Es gab dort ein kleines Landhotel, ich glaube fast, es hieß Kapps Farm. Dort gab es Kaffee und Kuchen, und der war sogar recht gut. Wir gingen danach wieder raus zum Wagen und uns kam eine hübsche junge Frau entgegen, die mich schon fast unverschämt anflirtete. Ihr einziges Manko, sie trug eine riesige Sonnenbrille, wie sie damals wohl zum ersten mal in Mode waren. Ja, wie gesagt, sie flirtete, und ich konnte nicht so, wie ich wohl wollte, eben weil ich nicht alleine war. Dann schaute ich ihr noch hinterher, und sie drehte sich um. Da sagte ich zu meiner Begleiterin, "du entschuldige, aber ich will wissen, wer das ist." Ich drehte also um, ging auf sie zu, und sie kam mir auch ein paar Schritte entgegen. Dann nahm sie die Brille ab und sagte na.........?
und demnächst mehr, versprochen!
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