Du stehst in einem Kreis, hast deine Augen geschlossen und läßt dich von der Stimme forttragen:


Stelle dir vor, du gehst durch einen Wald,
lauwarme Luft eines Frühlingtages,
ein schöner Waldweg,
das Laub des letzten Jahres liegt dick auf dem Boden,
rechts und links von dir Laubbäume,
noch kahl,
doch die Knospen warten nur noch auf die wärmenden Sonnenstrahlen um endlich das Grün sprießen zu lassen.
Dein Blick wandert über den Laubboden und du siehst mit Freuden,
kleine saftiggrüne Pflanzenspitzen,
sie recken sich dem Licht entgegen.
Eine kleine Lichtung,
sonnenverwöhnter,
und du erkennst an den kleinen weißen Blütensternen,
es sind die ersten Anemonen.
Deine Nase nimmt den warmen Waldbodengeruch wahr,
dein Gehör das Zwitschern der Vögel,
die beginnen ihr Revier zu besetzen
und mit ihrem Gesang um ihr Weibchen werben.
Das trommelnde Klopfen eines Spechtes,
der an seiner Bruthöhle baut.
Dein Blick wandert in die Höhe,
du siehst Wolkenformationen,
die am blauen Himmel vorüberziehen.

Und in deinem Herzen kehrt Freude ein,
Freude an dem Frühling,
der dich mit seinem warmen Lufthauch streicheln wird
und Hoffnung bringt.


Noch etwas nachspüren........dann mit einem tiefen Atemzug öffnest du die Augen.......bist wieder im Hier und Jetzt.

Wir fassen uns an den Händen und singen zu afrikanischen Klängen das Lied für die Erde:

A-ye------ke-ru-ne-ne------ke-ra-ni-o------ke-ru-na.
Ke-ra-ni-o we-ya--he-ya------he-ya-ye------a-ye----ke-ru-na