Du hast mir unglaubliche Schmerzen bereitet. Manchmal waren sie so schlimm, dass ich dich mittels eines kleinen Werkzeuges am liebsten eigenhändig beseitigt hätte. Gott sei Dank siegte dann letztendlich doch jedesmal die Vernunft in mir.

Manchmal konntest du mich auch in Ruhe lassen, und in diesen Phasen war ich dann nicht in der Lage, mich von dir zu trennen, denn schließlich warst du ein Teil von mir. Ich muss zugeben, ein sehr nützliches sogar. Ja, ich benutzte dich, denn zu etwas anderem warst du ja nicht zu gebrauchen. Schließlich hast du dich auch von mir pflegen lassen, wenn du wieder einmal krank warst.

Ich schleppte dich dann immer wieder zum Arzt, um dann eine Weile Ruhe vor dir zu haben Dein Gepiesacke war besonders schlimm, wenn deine Anfälle dich wieder aus der Bahn warfen. Bis auf den Nerv hast du mich dann getrietzt. Nicht mal schlafen lassen konntest du mich.

Letzte Nacht nun stand mein Entschluss fest. Ich hatte so gut wie kein Auge zugetan. So sehr quältest du mich wieder einmal. So wie in dieser Nacht, habe ich dich noch nie gehasst!

Weil ich müde, kaputt und voller Schmerz war, konnte ich am Morgen nicht einmal mehr selbst fahren. Darum ließ ich mich von einem Freund, zu einem Arzt der besonderen Art chauffieren.

Dort angekommen war ich dich innerhalb kürzester Zeit endlich los. Keine zehn Minuten dauerte die Prozedur..... denn mein Zahnarzt ist wirklich einsame Spitze!


















Karen M.