Entblößt - II.Teil
Zart legt sie ihre wie zum Flug geöffneten Hände unter seinen Kiefer. Ihre Fingerspitzen berühren seine
Wangen. Sie neigt ihr Gesicht und mit einen sanften Zug ihrer Hände nötigt sie ihn ihre Lippen zu berühren. Er lässt es geschehen. Nach kurzer Fühlungnahme lockert sie ihren Griff. Sie entlässt ihn aus der schon fast jungfräulichen Geste. Das Echo des Empfindens liegt in seiner Haut, hallt nach. Sein nächster Atemzug durchströmt ihn mit wogender Sehnsucht. Sein Herzschlag hat sich spürbar erhöht. Er will sie küssen, seine Lippen auf ihren Mund legen, mit ihr verschmelzen. „ Jess.“ Die sonore Stimme verbreitet harmonie. „ Ich möchte dich küssen.“ Seine Worte tropfen auf durstige Erde. Sie beugt sich, nun etwas freimütiger, zu ihm vor. Beherrscht vorsichtig. Diese schillernde Seifenblase der Lust soll nicht aufgrund seiner Ungeduld zerplatzen. Auskosten will er diese göttlich-geweihte Begegnung. Nah sind sich ihre Münder, ein Hauch von Berührung liegt zwischen ihnen. Seine Zunge tastet sich am Rand ihrer Oberlippe entlang. Er weicht aus und neckt die ihn suchende Zunge. Ihr warmer Atem legt sich auf sein Gesicht. Wachsweich gleitet seine Zungenspitze dem feuchtwarmen Rot entlang.
Noch vor einer halben Stunde hätte er sich nicht einmal vorstellen können diese Frau zu berühren. Nun suchte er sie aufzuweichen, aufzutauen zu erwecken.
Die Kerze flackert. Eine Tür im Untergeschoß knarrt in ihren Angeln. Das Geräusch lädt dazu ein die etwas beschwerliche Haltung zu ändern. Robert löst sich aus ihren Griff, nimmt ihre Hand: „komm“, er führt sie zum Sofa. Als sie sich auf das Samtrot niederlässt nimmt er sein Glas vom Tisch und läuft zum Büffet: „Möchtest Du auch nen Drink? Mit einem siegerfreudig-verschmitzten Glanz auf dem Gesicht antwortet sie: „Gern, einen Port wenn Du hast.“ Er füllt die Gläser, kommt auf sie zu und reicht ihr das Glas „Ein 86er Douro Superior“. Der Kerzenschein reflektiert im kantigen Schliff bewegt-goldene Streiflichter an den Wänden. Eine hell-lachende Frauenstimme schallt entfernt im Hausflur. Treppensteigend entlocken Schritte den Stufen einen dumpfen Rhythmus. Nach der Schwere des Tages scheint Eros sich der lauwarmen Nacht erobert.
Nun Zweisam auf der Couch. Es liegt ein leidenschaftliches Knistern in der Luft. Die Augen jeweils auf den anderen ruhend, horchen sie hinaus. Roberts Augen wandern entlang ihres Körpers. Er mustert sie, ihre blanke Schenkel, die einladend weiche Rundung ihrer Brüste, die kantige Sänfte ihres Beckens hinter glattem Anthrazit …..
Pulsierend durchzieht eine Lustwallung seine Lenden. Ungeniert greift er in seine Hose und befreit sein Glied aus der zu engen Stofffalte. Sie beobachtet seine Bewegung. Vom Anblick erregt nimmt sie die Hand die den Bund verlässt und küsst diese. Unbewusst gewollt, seinen Duft auf zu nehmen. Die Kindheitserinnerung einer Karussellfahrt blitzt auf, es schwindelt ihr. Ein leises Stöhnen entweicht ihrer Kehle.
Seine Hand langsamen zurückziehend, beantwortet sein Mund nun ihr Lippenspiel. Seine freie Hand gräbt sich in ihre Lockenpracht und fordert sie zum Fortfahren auf. Mit der anderen ergründet er ihre Schenkel. Seine Finger tasten hinauf ins zunehmend Warm und Weich. Unter Glut anfachende Liebkosungen, Nass-warme Küsse und suchende Hände, verlieren sie sich in Zeitlosigkeit. … Seine Finger gleiten geschickt über die mit Perlmut-Knöpfe besetzte Leiste. Wie von Zauberhand berührt, entfaltet sich die Frauenblüte.
Im Türspalt des Wohnzimmers wird der Schatten eines Mannes sichtbar. Robert scheint es nicht gemerkt zu haben.
Fortsetzung folgt….
Noch vor einer halben Stunde hätte er sich nicht einmal vorstellen können diese Frau zu berühren. Nun suchte er sie aufzuweichen, aufzutauen zu erwecken.
Die Kerze flackert. Eine Tür im Untergeschoß knarrt in ihren Angeln. Das Geräusch lädt dazu ein die etwas beschwerliche Haltung zu ändern. Robert löst sich aus ihren Griff, nimmt ihre Hand: „komm“, er führt sie zum Sofa. Als sie sich auf das Samtrot niederlässt nimmt er sein Glas vom Tisch und läuft zum Büffet: „Möchtest Du auch nen Drink? Mit einem siegerfreudig-verschmitzten Glanz auf dem Gesicht antwortet sie: „Gern, einen Port wenn Du hast.“ Er füllt die Gläser, kommt auf sie zu und reicht ihr das Glas „Ein 86er Douro Superior“. Der Kerzenschein reflektiert im kantigen Schliff bewegt-goldene Streiflichter an den Wänden. Eine hell-lachende Frauenstimme schallt entfernt im Hausflur. Treppensteigend entlocken Schritte den Stufen einen dumpfen Rhythmus. Nach der Schwere des Tages scheint Eros sich der lauwarmen Nacht erobert.
Nun Zweisam auf der Couch. Es liegt ein leidenschaftliches Knistern in der Luft. Die Augen jeweils auf den anderen ruhend, horchen sie hinaus. Roberts Augen wandern entlang ihres Körpers. Er mustert sie, ihre blanke Schenkel, die einladend weiche Rundung ihrer Brüste, die kantige Sänfte ihres Beckens hinter glattem Anthrazit …..
Pulsierend durchzieht eine Lustwallung seine Lenden. Ungeniert greift er in seine Hose und befreit sein Glied aus der zu engen Stofffalte. Sie beobachtet seine Bewegung. Vom Anblick erregt nimmt sie die Hand die den Bund verlässt und küsst diese. Unbewusst gewollt, seinen Duft auf zu nehmen. Die Kindheitserinnerung einer Karussellfahrt blitzt auf, es schwindelt ihr. Ein leises Stöhnen entweicht ihrer Kehle.
Seine Hand langsamen zurückziehend, beantwortet sein Mund nun ihr Lippenspiel. Seine freie Hand gräbt sich in ihre Lockenpracht und fordert sie zum Fortfahren auf. Mit der anderen ergründet er ihre Schenkel. Seine Finger tasten hinauf ins zunehmend Warm und Weich. Unter Glut anfachende Liebkosungen, Nass-warme Küsse und suchende Hände, verlieren sie sich in Zeitlosigkeit. … Seine Finger gleiten geschickt über die mit Perlmut-Knöpfe besetzte Leiste. Wie von Zauberhand berührt, entfaltet sich die Frauenblüte.
Im Türspalt des Wohnzimmers wird der Schatten eines Mannes sichtbar. Robert scheint es nicht gemerkt zu haben.
Fortsetzung folgt….
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