Entenbraten, ist eigentlich einfach,
man sollte nur Mut zum Würzen und natürlichen Zutaten haben. Da ich die Ente selbst gerne zubereite,noch viel lieber esse, verfahre ich wie folgt:

1. Ente waschen, Innereien entnehmen( werden im Sud mitgedünstet), dann abtrocknen, würzen mit Salz, Pfeffer, Majoran, Thymian, Beifuss, Koriander.

2. Ente füllen, entweder mit Äpfeln, Annanas, Orangen mit Schalen, die o.g. Gewürze mit hinzu geben und mit Roll-Ladennadeln verschließen.
Herd auf 150°C vorheizen.
Dann schälen und zerteilen, 2-3 Zwiebeln, 1/4 Sellerie, 2 -3 Möhren, 3 Knoblauchzehen, 1 St. Lauch. 2- 3 Lorbeer

3. danach Ente in eine mit Wasser gefüllte Kasserolle geben, so dass die Ente bis zur Hälfte bedeckt ist und in den Herd geben und bei Umluft ab ca. 150 – 170 °C steigern , ca. 1 – 2 ½ Stunden garen und bräunen. Man sollte sich Zeit lassen, weil die Größe und auch das Alter der Ente, Einfluss auf das gewünschte Ergebnis hat.

4. Nach c. 40 Min. 2-3 Zwiebeln, 1/4 Sellerie, 2 -3 Möhren, 3 Knoblauchzehen, 1 St. Lauch. 2-3 Lorbeer mit, neben die Ente rings verteilt, in das Wasserbad geben, welche dann zu einer geschmackvollen Sauce beiträgt.

Nicht vergessen, dass die Ente von Zeit zu Zeit von dem Bad übergossen wird und auch 1 -2 Mal gewendet wird, so dass garen und bräunen gleichmäßig erfolgt. Ansonsten wird das Fleisch der Ente zäh und löst sich schlecht von den Knochen.

Zum Abschluss des Bratvorganges, d.h. wenn sich dass Fleisch gut von den Kochen lösen lässt, die Ente aus dem Sud nehmen und den Sud von den Zutaten mittels Durchschlag trennen.
Aus den gedünsteten 2-3 Zwiebeln, 1/4 Sellerie, 2 -3 Möhren, 3 Knoblauchzehen, 1 St. Lauch, lässt sich wie folgt mit einem Mixer od. Pürierstab, schön dosiert zerkleinert mit dem Sud, eine schmackhafte Sauce, ohne Chemie, anrichten.

Die Ente kann man anschließend noch mit kaltem Zuckerwasser, einem Pinsel bestreichen, so wird diese kurz im Ofen und gewendet, bis sie knusprig schmackhaft wird.

Dazu kann man noch Klöße reichen, am besten schmecken die Thüringer Klöße, findet man bereits schon gefrostet zu bereitet, nur noch ins Wasser, laut Beschreibung.

Dazu sollte das Apfelrotkraut in Rotwein gedünstet nicht fehlen! Selbst zubereitet, ist auch einfach.
Das Rotkraut, nicht im Mixer, sondern mit einem Messer zerkleinern! In einen größeren Topf bereits den Boden mit Speckstreifen auslegen, Speiseöl hinzugeben und erst den Speck auslassen.
Darauf das geschnittene Rotkraut geben, etwas mit Essig abspritzen u. etwa ½ Liter Wasser, kann auch mehr sein, beachte Rotkrautmenge.
Pfeffer, Salz, 2 – 3 Lorbeer, Wacholderbeeren und eine geschälte Zwiebel gespickt mit 10 – 15 Nelken unter das Kraut geben,
alles ca. so lange mit halbgeöffneten Deckel dünsten, bis das Rotkraut bissfest wird, beachten dass das Wasser nicht völlig verdunstet, sonst brennt es an, wir somit ungenießbar.

Jetzt können 2 -3 Äpfel, auch mehr, so wie gewünscht, geschält und zerkleinerte Stücken unter das Kraut gegeben werden und mit 1 -2 Gläsern Rotwein weiter gedünstet werden, ca. 10 Min., aber nicht kochen!

Sollten aber Kinder u. Personen an der Mahlzeit teilnehmen, dann bleibt nur die vorsichtige Zugabe anstatt Rotwein, von Balsamico ec.

Natürlich kann man dem Rotkraut noch etwas Zucker hinzufügen, damit es so, wie es jeder mag, schmeckt.

Abgeschmeckt wird das Rotkraut noch mit der Sauce von der Ente, so bekommt alles eine harmonisch abgestimmte Note.
Der individuellen Note und auch Kreativität sind keine Grenzen gessetzt.

Na dann, viel Spaß beim Zubereiten und guten Appetit.

Wünscht
Hartmut
PS: Ach ja, da war noch was, ich müsste mal wieder Ente zubereiten…..