Sie waren arme Leute und waren doch so zufrieden.Mutter hatte  von der schweren Arbeit auf dem Feld ganz rauhe Hände und sie ging  sehr gebückt.Vater schaute sie zärtlich an und lächelte dann.Sie verstanden sich ohne viel Worte.Wenn ich so zurück dachte,habe ich nie ein böses Wort zwischen den beiden gehört.Nun waren sie schon solange tot.Ich muße an meine Schwester denken.Sie hatte einen reichen Mann geheiratet aber er war nicht gut. Er war ein Spieler und Trinker.Habe sie einmal besucht und sie hat ihren Reichtum so hervor gehoben,das ich bald gegangen bin.Ich war niemals mehr bei ihr.Inzwischen waren zehn Jahre vergangen.Ich schaute um mich. Der Schnee fiel  in dicken Flocken.Ich hatte mir in all den Jahren ein kleine Firma erschaffen und ich brauchte keine Not leiden.Ich konnte schon allerhand sparen. Und plötzlich kam mir ein Gedanke.Warum kaufst du nicht ein und machst es dir gemütlich zu Hause .Also ging ich zum Bäcker und holte allerlei Süßes.Jetzt machte es mir auch Freude und ich ging noch um einen Braten beim Metzger zu kaufen. Jetzt hatte ich mehrere Päckchen zu tragen und es machte mir nichts aus.Es freute mich. Schon lange habe ich dieses Gefühl nicht gehabt.Ich begab mich auf dem Heimweg.Auf halben Weg blieb ich stehen und dachte, einen Weihnachtsbaum brauch ich noch.Ich lief den ganzen Weg wieder zurück bis zum Weihnachtsbaumstand.Ich spürte keine Kälte.Es waren nicht mehr viele Bäume da.Ich fand einen schönen,großen.Aber was mach ich nun.Tragen konnte ich ihn nicht mehr.Also schaute ich mich nach jemandem um .In der Ecke sah ich einen kleinen Jungen. Etwa neun Jahre alt. Er hatte große braune Augen.Sie kamen mir bekannt vor.Ich bat ihn, mir zu helfen. Er schnappte sich den Baum und klemmte ihn sich unter dem Arm.Wie wir so gingen ,erzählte er mir,dass die Mutter krank im Bett liege und er etwas Geld verdienen müsse.Seine Schwester sei noch zu klein.Früher, hatte ihm die Mutter erzählt, waren sie reich gewesen,aber,als der Vater verstarb waren nur Schulden da und alles wurde ihnen genommen.Ich fragte nach seinem Namen.Er sagte Heinrich und die Schwester heißt Gretel.Ich blieb einen Moment stehen und war bestimmt blaß geworden.Der Junge schaute mich an und sagte:Geht es ihnen nicht gut?Doch, doch Junge alles in Ortnung.Sie kamen an einem Spielzeugladen vorbei und ich ging und holte  Spielzeug.Als ich wieder heraus kam, fragte ich, wo wohnst du mit deiner Mutter.Wir gingen ein Weilchen und wir kamen zu einen alten Haus im Hinterhof.Die Haustür war nur angelehnt.Wir kamen in einem kleinen Zimmer.Das Mädchen saß bei der Mutter am Bett.Die Mutter hatte die Augen geschlossen.Ich legte meine Einkäufe auf den kleinen Tisch und machte erstmal Feuer an.Nachdem das Feuer prasselte und angenehme Wärme sich verteilte, öffnete die Frau ihre Augen.Sie riß sie staunend auf und ich nahm sie in meine Arme.Danach richtete ich das Essen und schmückte den Baum,verteilte die Geschenke darunter.Wieder sind ein paar Jahre vergangen.Gretel,meine Schwester ist wieder gesund geworden .Sie versorgt mich ,die Kinder und den Haushalt.Ich hoffe, Heinrich mein Neffe wird eines Tages in meiner kleinen Firma arbeiten und sie  übernehmen. Gretel ist ein hübsches Mädchen geworden.Wir alle sind zufrieden.        

Die Geschichte ist erfunden.