Es gibt Tage...
...da bleibt man besser im Bett!
Rrrrrrrr…der Wecker rasselt heute besonders schrill.
Welcher Idiot hat den denn wieder verstellt? Will doch von Musik geweckt werden. Oh je, die Nacht war aber kurz. Erst mal einen Schluck Sprudel. Im Dunklen lange ich nach der Flasche auf dem Nachttischchen und werfe die natürlich erst mal mit lautem Poltern runter. Ist ja auch schon 5 Uhr, Zeit, dass alle im Haus wach werden.
Plötzlich agiere ich schnell, denn vom Fußboden her höre ich ein Zischen, dass mir zeigt, die Flasche war nicht richtig zugedreht. Lämpchen an und schnell hoch mit der Pulle.
Hörte sich schlimmer an als es war, nur ein kleiner Fleck vor dem Bett…seltsam, es hatte sich wie ein ganzer Springbrunnen angehört.
Mein Gehör funktioniert noch, das war mir klar, als ich in den See trat, der in meinem linken Pantoffel sein Dasein fristete. Schnell wieder raus aus dem Ding und auf die Heizung legen. Leider ist der Gleichgewichtssinn noch nicht wach und beim Bücken kippe ich nach vorn mit der Stirn gegen den Nachtspeicher…macht ja nichts, da ist ne Marmorplatte drauf, die hält das aus!
Der Schädel dröhnt und ich lasse mich erst mal aufs Bett fallen…da liegt aber die Sprudelflasche, die den Clinch mit meinem Steißbein nicht scheut. Humpelnd schleppe ich mich ins dunkle Bad und lasse mich auf die Toilette fallen, springe aber mit spitzen Schrei augenblicklich wieder hoch, weil ein männliches Haushaltsmitglied die Klobrille nicht herunter klappen konnte. Ein bettwarmer Hintern und die kalte Keramik eines gut gelüfteten Bades im Winter…da liegen ca. 40 Grad Unterschied zwischen. Die Eisblumen am Hinterteil erreichen leider nicht den Punkt des Steißbeines, der eine Lokalanästhesie durchaus begrüßen würde.
Brille runter, pieseln…was ist das? Als ich abziehe, stehe ich schon wieder im Wasser. Es schießt unten aus dem Rohr, das in die Toilette mündet. Mein Sprung von der kalten Keramik war wohl so kraftvoll, dass die Brille gegen das Rohr kam und es aus der Dichtungsmuffe schob.
Bevor das Wasser auf das Parkett in der Diele laufen kann, werfe ich ein Handtuch vor die Türe…oh, kein Handtuch, das ist der neue Morgenmantel meines Liebsten…egal, saugt auch viel besser auf.
Ich brauche erst mal Kaffee…ab in die Küche...aua, da ist ja auch die Schale von der Walnuss, die mir gestern runtergefallen ist. Mit Pantoffel wäre das nicht passiert, doch der spielt ja Sauna auf dem Nachtspeicher. Automatische Griffe…Wasser holen, Filter rein, Kaffeemehl...eins, zwei, drei, vier…äh, wie viel waren das? Zwei, drei vier...gut.
Tasse raus, Milch rein...Zeitung holen…wieso liegt die nicht vor der Tür? Ist der wieder krank? Aha, die Kaffeemaschine ist still, Kaffee fertig. Ich kippe mit fast geschlossenen Augen den Kaffee aus der Thermoskanne in den Becher..Prost…ihhhhh! Wässrige, kalte Dosenmilch? Das Kaffeemehl trocken und unberührt im Filter…ach, da habe ich das Wasser gar nicht in den Behälter gekippt? Neues Wasser holen...aua, die Nussschale…“Kannst Duuuu mir mal sagen, was Du hier feierst?“ Durch einen Sehschlitz erkenne ich schwach den Herrn, den ich vor Jahrzehnten ehelichte. „Wieso??“ frage ich klug. „Es ist zwei Uhr! Ich würd` gern ein Mützchen voll Schlaf nehmen!“
ZWEI Uhr?? Darum bin ich nicht in der Lage, wach zu werden, ich ging um ein Uhr schlafen. Der Wecker hat doch geklingelt…ahhhh, Junior war bei uns zu Besuch, der ist technisch interessiert. „Ich geh`schlafen“, murmle ich, latsche noch einmal auf die Nussschale und beschließe, dass ich heute im Bett bleibe…alle Klos, Flaschen, Nussschalen und nassen Pantoffeln können mich heute mal!!!
Welcher Idiot hat den denn wieder verstellt? Will doch von Musik geweckt werden. Oh je, die Nacht war aber kurz. Erst mal einen Schluck Sprudel. Im Dunklen lange ich nach der Flasche auf dem Nachttischchen und werfe die natürlich erst mal mit lautem Poltern runter. Ist ja auch schon 5 Uhr, Zeit, dass alle im Haus wach werden.
Plötzlich agiere ich schnell, denn vom Fußboden her höre ich ein Zischen, dass mir zeigt, die Flasche war nicht richtig zugedreht. Lämpchen an und schnell hoch mit der Pulle.
Hörte sich schlimmer an als es war, nur ein kleiner Fleck vor dem Bett…seltsam, es hatte sich wie ein ganzer Springbrunnen angehört.
Mein Gehör funktioniert noch, das war mir klar, als ich in den See trat, der in meinem linken Pantoffel sein Dasein fristete. Schnell wieder raus aus dem Ding und auf die Heizung legen. Leider ist der Gleichgewichtssinn noch nicht wach und beim Bücken kippe ich nach vorn mit der Stirn gegen den Nachtspeicher…macht ja nichts, da ist ne Marmorplatte drauf, die hält das aus!
Der Schädel dröhnt und ich lasse mich erst mal aufs Bett fallen…da liegt aber die Sprudelflasche, die den Clinch mit meinem Steißbein nicht scheut. Humpelnd schleppe ich mich ins dunkle Bad und lasse mich auf die Toilette fallen, springe aber mit spitzen Schrei augenblicklich wieder hoch, weil ein männliches Haushaltsmitglied die Klobrille nicht herunter klappen konnte. Ein bettwarmer Hintern und die kalte Keramik eines gut gelüfteten Bades im Winter…da liegen ca. 40 Grad Unterschied zwischen. Die Eisblumen am Hinterteil erreichen leider nicht den Punkt des Steißbeines, der eine Lokalanästhesie durchaus begrüßen würde.
Brille runter, pieseln…was ist das? Als ich abziehe, stehe ich schon wieder im Wasser. Es schießt unten aus dem Rohr, das in die Toilette mündet. Mein Sprung von der kalten Keramik war wohl so kraftvoll, dass die Brille gegen das Rohr kam und es aus der Dichtungsmuffe schob.
Bevor das Wasser auf das Parkett in der Diele laufen kann, werfe ich ein Handtuch vor die Türe…oh, kein Handtuch, das ist der neue Morgenmantel meines Liebsten…egal, saugt auch viel besser auf.
Ich brauche erst mal Kaffee…ab in die Küche...aua, da ist ja auch die Schale von der Walnuss, die mir gestern runtergefallen ist. Mit Pantoffel wäre das nicht passiert, doch der spielt ja Sauna auf dem Nachtspeicher. Automatische Griffe…Wasser holen, Filter rein, Kaffeemehl...eins, zwei, drei, vier…äh, wie viel waren das? Zwei, drei vier...gut.
Tasse raus, Milch rein...Zeitung holen…wieso liegt die nicht vor der Tür? Ist der wieder krank? Aha, die Kaffeemaschine ist still, Kaffee fertig. Ich kippe mit fast geschlossenen Augen den Kaffee aus der Thermoskanne in den Becher..Prost…ihhhhh! Wässrige, kalte Dosenmilch? Das Kaffeemehl trocken und unberührt im Filter…ach, da habe ich das Wasser gar nicht in den Behälter gekippt? Neues Wasser holen...aua, die Nussschale…“Kannst Duuuu mir mal sagen, was Du hier feierst?“ Durch einen Sehschlitz erkenne ich schwach den Herrn, den ich vor Jahrzehnten ehelichte. „Wieso??“ frage ich klug. „Es ist zwei Uhr! Ich würd` gern ein Mützchen voll Schlaf nehmen!“
ZWEI Uhr?? Darum bin ich nicht in der Lage, wach zu werden, ich ging um ein Uhr schlafen. Der Wecker hat doch geklingelt…ahhhh, Junior war bei uns zu Besuch, der ist technisch interessiert. „Ich geh`schlafen“, murmle ich, latsche noch einmal auf die Nussschale und beschließe, dass ich heute im Bett bleibe…alle Klos, Flaschen, Nussschalen und nassen Pantoffeln können mich heute mal!!!
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